Routes in Österreich / Tirol / Paznaun
Die Talrunde Mathon gehört zu der ersten Kategorie – eine kleine Runde, bis Mathon auf asphaltierten Radwegen, zurück auf dem nahezu ebenen Mathias Schmid Kunstlehrpfad, an dem immer wieder Bilder des Malers aus dem Tiroler Volksleben zu bewundern sind. Besondere Attraktion: An diesem Weg liegt auch der Ischgl Trailground, einem Fahrtechnik-Übungsgelände mit speziell gebauten Bike-Pfaden, kleinen Hindernissen und engen Serpentinen. Hier kann jeder spielerisch sein Fahrkönnen verbessern. (Autor: Uli Stanciu)
Eine etwas längere und konditionell daher etwas anspruchsvollere, aber fahrtechnisch ebenfalls leichte Tour führt auf dem Paznauner Talweg erst durch Mathon und dann weiter auf problemlos zu fahrenden Schotterwegen nach Galtür. Hier bietet der Panoramaweg auf der nördlichen Talseite einen schönen Blick über das Dorf ins Jamtal mit seinen markanten Gipfeln der Silvretta Gruppe. Nach der Einkehr in Galtür geht es auf dem Uferweg immer am rauschenden Trisanna Bach entlang nach Tschafein und schließlich auf dem gut ausgebauten Schotterweg zurück nach Ischgl. Am Schluss wartet am Mathias Schmid Weg wieder der Ischgl Trailground – hier kann man Balance, Bremstechnik oder die ersten kleinen Jumps trainieren. (Autor: Uli Stanciu)
Das Lareintal liegt westlich von Ischgl – ganz ruhig und abgelegen - zwischen dem Fimbertal und dem Jamtal. Einziges Haus in dieser Idylle ist die im Sommer bewirtschaftete Lareinalpe, eine nette Einkehrstation als Zielpunkt dieser konditionell mittelschweren und fahrtechnisch eher leichten Tour. Auf dem Paznauner Talweg rollt man bis zum Eingang des Tals, dann geht es im Wald am Lareinbach entlang maßvoll auf Schotter bergauf bis zur Alm. Nach der Einkehr kann man sich entscheiden, ob an auf dem Schotterweg noch ein Stück weiter ins Lareintal fährt, um das tolle Panorama zum Lareinferner unterhalb der Schnapfenspitze zu genießen, oder wieder zurück zurollen, jetzt am Stafaliweiher vorbei zum Talweg, der am Trisannabach entlang nach Ischgl führt. (Autor: Uli Stanciu)
Mit dieser immer noch relativ leichten Tour wagt man sich schon ein kleines Bisschen an die fortgeschrittene Fahrtechnik auf Singletrails heran. Mit knapp 600 Höhenmetern sind noch keine besonders hohen Ansprüche an die Kondition gestellt, deshalb eignet sich diese Tour vor allem für ambitionierte Einsteiger, die erstmal leichte Trails ausprobieren wollen. Nach der Anfahrt über den Talweg Richtung Galtür, zieht der mit kurzem Gras bewachsene Panoramaweg überhalb von Galtür erst steiler, dann flach bergauf, bis man zu einer leichten Trailabfahrt in einer weiten Almwiese kommt, die schöne Blicke ins Jamtal bereit hält. Schließlich geht es zur Einkehr nach Galtür und auf dem geschotterten Panoramaweg der anderen Talseite wieder zurück nach Ischgl. (Autor: Uli Stanciu)
Diese Tour ist die ideale Vorbereitung für alle, die mal eine harmlose Marathon-Runde ausprobieren möchten. Ziemlich genau auf der Strecke der kleinen Runde des berühmten Ischgl Ironbike, der jedes Jahr am ersten Augustwochenende stattfindet, führt die 900-Höhenmeter-Runde erst auf Schotter nie zu steil bergauf bis zur Lareinalpe. Nach der obligatorischen Brettljause mit Apfelschorle rollt man hinunter Richtung Galtür und kombiniert dabei mit dem Panoramaweg, so dass auch hier die leichte Singletrail-Abfahrt ins vordere Jamtal zum Repertoire gehört. Nachdem man Galtür durchquert hat, geht es noch mal ein kurzes Stück bergauf und dann auf dem Panoramaweg der anderen Talseite gut geschottert zurück nach Ischgl. (Autor: Uli Stanciu)
Wer die Ischgl-Touren Richtung Galtür in dieser Reihenfolge fährt, tastet sich langsam an die höheren Weihen der Fahrtechnik heran. Der Stafalitrail fordert schon ein wenig mehr an Bike-Beherrschung als die bisherigen Touren. Nach dem Anstieg zur Lareinalpe zweigt man in der anschließenden Abfahrt zum Stafaliweiher ab, einem kleinen Tümpel mitten im Wald mit einem lauschigen Grillplatz. Der Stafalipfad verläuft im Wald überhalb des Weihers – man sieht ihn also kaum. Viel wichtiger ist ja auch der Trail, ein gerade mal halbmeter-breiter Waldweg, der - inzwischen von den Guides der Bike Academy gut gepflegt – richtig viel Fahrspaß aufkommen lässt. Nach der Abfahrt nach Galtür geht es auf dem obligatorischen Talweg wieder zurück. Dass der am Ischgl Trailground vorbei führt, hat wieder den charmanten Vorteil, dass man hier gleich noch ein wenig Fahrtechnik üben kann. (Autor: Uli Stanciu)
40 Kilometer, 1100 Höhenmeter und ein grandioses Panorama: Wir verlassen langsam den Einsteiger-Bereich und kurbeln uns zum echt starken Bike-Erlebnis hinauf. Das bei Bergsteigern berühmten Jamtal bietet nämlich eine ideale Kombination aus relativ leichter Schotterstraßen-Auffahrt, atemberaubenden Panoramen zum riesigen Jamtal-Gletscher, einer tollen Einkehrstation in Form der 2165 Meter hoch gelegenen Jamtal Hütte und schließlich je nach Geschmack einer leichten Abfahrt auf der Schotterstraße oder einer doch sehr anspruchsvollen Trailabfahrt, die in Sichtweite parallel auf der anderen Seite des Jambachs verläuft. Wer die Trailabfahrt wählt, muss sicher immer mal wieder aus dem Sattel, denn Witterungseinflüsse beschädigen den schmalen Weg immer wieder. Um sich für noch gröbere Hindernisse zu wappnen, führt die Strecke zum Schluss – logo – wieder am Ischgl Trailground vorbei. (Autor: Uli Stanciu)
Hier kommt eine der faszinierendsten, aber auch eine der schwersten Touren im oberen Paznauntal, geeignet für nur für konditionell starke Biker auf hohem Fahrtechnik-Niveau. Das Muttenjoch, ein 2620 Meter hoher und hochalpiner Übergang ins Ochsental, verlangt mit einer 350 Höhenmeter-Tragepassage alpine Erfahrung und Trittsicherheit, belohnt aber mit in eine steinerne Welt und einer sagenhaften Trailabfahrt, die erst kürzlich von den Guides der Ischgl Bike Academy soweit hergerichtet wurde, das man jetzt mit Courage den supersteilen, aber glatten Pfad hinunter driften kann. Nach kurzer, ziemlich schwieriger Auffahrt folgt eine weitere berauschende Trailabfahrt zur Heilbronner Hütte, der logischen Einkehrstation auf dieser ausgewachsenen Tagestour. Dann rollt man auf der langen Schotterstraße hinunter zum Zeinisjoch und auf dem Talweg wieder nach Ischgl. (Autor: Uli Stanciu)
Manfred Immler, Wirt der Heilbronner Hütte, liebt die Biker: „Sie sind ein Geschenk des Himmels.“ Dabei meint er hauptsächlich die vielen Alpenüberquerer, die auf Ihrem Weg von Oberstdorf nach Riva hier vorbei kommen, gut essen und meist auch übernachten. Wer also von Ischgl aus diese Tour zur Heilbronner Hütte wählt, kann im Sommer sicher sein, eine Menge Gleichgesinnte anzutreffen. Dabei führt der Weg hier nicht über das schwere Muttenjoch, sondern von Galtür zum Kops Stausee am 1822 Meter hoch gelegenen Zeinisjoch und dann auf leicht fahrbarer Schotterstraße zur Hütte hinauf. Nur die letzten Höhenmeter sind sakrisch steil, aber wenn man die Hütte schon sieht, ist das halb so schlimm. Die Abfahrt verläuft zum teil auf dem Hinweg, allerdings kann man hier eine Trailabkürzung wählen, die nach der Valbella Alpe am kleinen Zeinissee vorbei Richtung Galtür führt. (Autor: Uli Stanciu)
Die Runde um den Kops Stausee ist mit etwa 800 Höhenmetern eine mittelschwere Spaß- und Panorama-Tour, auf der man jedoch nur sehr sanfte Steigungen zu bewältigen hat. Ganz bewusst nimmt man hier nach der Anfahrt zum alternativen Startort in der Dorfmitte von Galtür nicht die steilere Auffahrt über Kleinzeinis, sondern die flache Asphaltstraße, auf der man die Kette eigentlich immer auf dem mittleren Blatt stehen lassen kann. Nach diesen locker erstrampelten Höhenmetern beginnt man die Runde um den idyllisch liegenden See erst auf einer Schotterstraße, die schließlich in einen Trail mündet, der – weil überwiegend eben und glatt – leicht zu fahren ist. Nach einer kurzen knackigen Steigung überquert man die mächtige Staumauer, kommt an der europäischen Wasserscheide vorbei und gondelt auf dem Talweg wieder heimwärts. (Autor: Uli Stanciu)
Diese schwerere Variante der Runde um den Kops Stausee kann man wie die meisten Touren im oberen Paznauntal wahlweise in Ischgl oder in Galtür starten. Für fortgeschrittene Biker konzipiert, nimmt man hier gleich die steilere Auffahrt nach Kleinzeinis, um dann auf ebenfalls recht steiler Schotterstraße zu Faulbrunnalpe zu radeln, die zwischen Alpkogel und der mächtigen Pyramide der Ballunspitze liegt. Nach kurzem Flachstück geht es dann rechts grob auf einer Lifttrasse in der Direttissima bergab zum Kops Stausee, wo man natürlich auch wieder den tollen Trail am See entlang zur Staumauer nimmt. Und weil es in dieser Ecke so schön ist, kurbelt man jetzt noch ein Stück weit zur Valbella Alpe hinauf, um nach der Einkehr, den Trail zum Zeinisjoch zu nehmen. Damit wird die Runde um den Alpkogel zu einer ausgewachsenen, aber nicht allzu schweren Tagestour. (Autor: Uli Stanciu)
Marathonbiker aufgepasst: Hier kommt die traumhafte 86-Kilometer-Trainings- und Erlebnisrunde für Euch. Das Schönverwalltal zwischen St.Anton und Heilbronner Hütte, von Transalp Bikern generell in südlicher Richtung befahren, bringt jedoch nach Norden hin deutlich mehr Fahrspaß. Denn nach der langen Schotter-Auffahrt zur Heilbronner Hütte folgt der grobschottrige Verwall-Trail, den man hier abwärts fahren kann, bei einer Transalp in umgekehrter Richtung jedoch schieben muss. Ab der Schönverwall Hütte gleitet man schließlich auf langer Schotterstraße bis St.Anton, um hier entweder den Shuttle (Bus oder Taxi) nach Ischgl zu nehmen, oder auf dem Radweg neben der Straße Richtung Landeck zu rollen. Wer die ganze Strecke auf dem Bike zurücklegen will, hat dann jedoch von See im unteren Paznauntal aus noch gut 600 nicht besonders leichte Höhenmeter auf dem Talweg bergauf zu strampeln – ein echter Marathon eben.(Autor: Uli Stanciu)
Die drei großen Stauseen – Kops Stausee, Vermuntsee und Silvrettasee -, die an der Grenze zwischen Tirol und Vorarlberg zur umfassenden Stromversorgung angelegt wurden, sind Ziel dieser großen Silvretta-Drei-Seen-Tour. Bei fast 60 Kilometern (von Ischgl aus) und etwas über 1600 Höhenmetern ist hier vor allem gute Kondition und weniger Fahrtechnik gefragt, denn es geht meist auf Schotter und Asphalt dahin. Allerdings kann man sich die Tour wesentlich erleichtern, wenn man nach der Abfahrt vom Kops Stausee ins Montafon weiter nach Partenen radelt und hier die Vermunt Seilbahn zu Hilfe nimmt. Das spart nicht nur etwa 500 Höhenmeter, sondern hat den Reiz, dass man von der Bergstation fast zwei Kilometer durch einen – natürlich beleuchteten - unterirdischen Stollen zur Silvretta Hochalpenstraße fährt. Die führt einen dann am Vermunt Stausee vorbei zum Silvretta Stausee auf der Bieler Höhe. Jetzt geht es auf einem Schotterweg neben der Straße immer leicht bergab nach Galtür und Ischgl. (Autor: Uli Stanciu)
Sind die Touren ins obere Paznauntal Richtung Galtür überwiegend leicht bis mittelschwer, so hat das ausgedehnte Tourengebiet zwischen Idalpe und Samnaun einen ganz anderen Charakter. Die Anstiege in dem berühmten Ischgler Skigebiet sind meist steil und verlangen normalerweise Wadenschmalz und viel Puste. Umso besser, dass die Idalpe durchzogen ist mit Seilbahnen, die den Aufstieg zum Kinderspiel machen und die Abfahrten zum Genuss. Denn die Region zwischen Ischgl und dem schweizerischen Zollfrei-Gebiet Samnaun ist zudem gespickt mit hervorragenden und speziell für Biker präparierten Singletrails – ein Freeride-Paradies. Deshalb kann man alle Touren Richtung Idalpe entweder mit Muskelkraft oder per Bergbahn angehen. Diese Tour zur Paznauner Taja ist ein prächtiges Beispiel: Wer sich verausgaben will, strampelt über den Prennerhang und den anschließenden bis zu 20 Prozent steilen Asphaltweg zur Idalpe, alle anderen nehmen die Silvrettabahn. Dann geht es auf Supertrails zur Paznauner Taja – Beschreibung siehe Tour 34. (Autor: Uli Stanciu)
Die Heidelberger Hütte ist das Biker-Ziel in Ischgl schlechthin – hunderte von Transalp Bikern radeln im Sommer jeden Tag von Ischgl hier hinauf, um dann über den Fimberpass das Engadin zu erreichen. Hüttenwirt Günther Salner zählt an guten Tagen immerhin bis zu 25o bikende Gäste. Wer nur der eigenen Muskelkraft vertraut, nimmt die steile Asphaltrampe am Idbach entlang, alle anderen die Seilbahn bis zur Mittelstation. Das macht wirklich Sinn, denn ab hier wird die Auffahrt flacher, man muss nicht mehr in den Lenker beißen. Immer gut fahrbar geht es auf Asphalt bis zur Bodenalpe - der ersten Einkehrstation – und weiter auf Schotter zur Heidelberger Hütte (die schon auf Schweizer Boden liegt), immer den fantastischen Anblick des mächtigen Fluchthorn vor sich. Nach der Jause rollt man zuerst auf der Schotterstraße zurück, dann nimmt man die Trails auf der linken Bachseite – siehe Beschreibung Tour 35. (Autor: Uli Stanciu)
Die Tour um die Höllspitze ist ein Unternehmen für Leute, die erste Trail-Erfahrungen im hochalpinen Bereich sammeln wollen. Wer konditionell wirklich gut drauf ist, radelt die 1400 Höhenmeter über die Idalpe zum 2735 Meter Hohen Idjoch und darf sich danach „Bike-Heroe“ nennen. Alle Normalos nehmen Seilbahn und Sessellift. Denn auch beim Start hier oben gibt es noch ganz schön was zu tun. Gleich bei der ersten Rampe zum Gipfel der Greitspitze (2867m) schiebt man sein Bike ein kurzes Stück himmelwärts. Doch dann das große Erlebnis: Auf dem perfekt angelegten Greitspitzentrail gleitet man auf dem Grenzgrat zwischen Österreich und Schweiz mit traumhaften Panoramen bergab zum Palinkopf. Auf einer grobschottrigen, aber breiten Trasse geht es dann entlang der Skipiste um die Höllspitze und nach einem kurzen Trailanstieg wieder auf Schotter bergab zum Höllboden und schließlich über den Prennerhang nach Ischgl – insgesamt viel Schotter und nur leichte Trails. (Autor: Uli Stanciu)
Hier kommt die absolute Super-Trailtour – eine der besten in Europa – das Highlight in jedem Ischgl-Bikeurlaub und auch eine tolle Alternative für Transalp Biker, die statt schweißtreibender Auffahrt zur Heidelberger Hütte eine Spaß bringende Trailvariante bevorzugen. Man kann natürlich zum Idjoch rauf strampeln, aber logisch ist die Seilbahnfahrt. Und dann wird’s supergeil: Nach kurzem Schiebestück zur Greitspitze kommt erst der Greitspitzentrail auf dem Grat mit Superpanorama, dann der Salaaser Trail bis zum Zeblasjoch und schließlich der Zeblastrail hinunter zur Gampenalpe – alles in allem 9,5 sagenhafte Trail-Kilometer, nie zu schwer, immer mit Flow fahrbar. Hier kann man perfekt kombinieren und nach links noch mal zur Heidelberger Hütte (Tour 16, 35) sanft bergauf strampeln, einkehren und dann bei der Abfahrt die Trails zur Bodenalpe nehmen oder gleich nach Ischgl abrollen. (Autor: Uli Stanciu)
profil trati a druh povrchu
http://www.bike-transalp.de/download/profile2010/cbt2010_03.pdf
Die Kleine Route des Ischgl Ironbike ist für alle Hobbysportler und Anfänger in der MTB-Rennszene gedacht.
Von Ischgl fährt man über die Lareinalm nach Galtür und wieder zurück nach Ischgl. Landschaftlich reizvoll, abwechslungsreich, trotz einiger Trails nicht schwierig.
Die Kleine Route des Ischgl Ironbike ist für alle Hobbysportler und Anfänger in der MTB-Rennszene gedacht. Von Ischgl fährt man über die Lareinalm nach Galtür und wieder zurück nach Ischgl. Landschaftlich reizvoll, abwechslungsreich, trotz einiger Trails nicht schwierig.
Die Mittlere Runde des Ischgl Ironbike ist etwas anspruchsvoller und beinhaltet mehr Höhenmeter als Ihre kleine Schwester. Gute Kondition und eine gehörige Portion Motivation gehören dazu um diese Runde erfolgreich abzuschließen. Nach der kleinen Runde steil bergauf zur Idalpe, weiter zur Vellillscharte. Von dort auf dem von Hans Rey entworfenen Supertrail in rauschender Abfahrt durch das Velliltal zurück nach Ischgl. Fahrspaß pur, auch für technisch weniger versierte Biker.
Die große Runde des Ischgl Ironbike ist gleichzeitig die Anspruchsvollste. Nach dem die kleine und mittlere Runde erfolgreich absolviert wurden, kann man sich entscheiden ob die große Runde auch noch gefahren werden soll. Streckenteilung in der zweiten Runde oberhalb der Idalpe (siehe Höhenprofil), steile Auffahrt über das Idjoch bis zur Greitspitze. Single-Trails und Panoramen satt auf dem Greitspitz- und Salaaser-Trail, hinunter nach Laret und Samnaun, von dort über das Zeblasjoch, Palinkopf und den Höllboden wieder zurück nach Ischgl. Steil, anspruchsvoll, hochalpin - nicht umsonst heißt es Ischgl Ironbike!
Diese Mountainbike Tour kann nicht nur von Kappl aus gefahren werden. See bietet ebenfalls eine spannende aber nicht allzu steile Auffahrt zur Ascherhütte.
Für die Könner geht es auf schmalen Trails hinunter ins Tal, für gemütlichere fahrer auf einer sicheren Schotterstrasse.
Die Mittlere Runde des Ischgl Ironbike ist etwas anspruchsvoller und beinhaltet mehr Höhenmeter als Ihre kleine Schwester. Gute Kondition und eine gehörige Portion Motivation gehören dazu um diese Runde erfolgreich abzuschließen. Nach der kleinen Runde steil bergauf zur Idalpe, weiter zur Vellillscharte. Von dort auf dem von Hans Rey entworfenen Supertrail in rauschender Abfahrt durch das Velliltal zurück nach Ischgl. Fahrspaß pur, auch für technisch weniger versierte Biker.
Die Mittlere Runde des Ischgl Ironbike ist etwas anspruchsvoller und beinhaltet mehr Höhenmeter als Ihre kleine Schwester. Gute Kondition und eine gehörige Portion Motivation gehören dazu um diese Runde erfolgreich abzuschließen. Nach der kleinen Runde steil bergauf zur Idalpe, weiter zur Vellillscharte. Von dort auf dem von Hans Rey entworfenen Supertrail in rauschender Abfahrt durch das Velliltal zurück nach Ischgl. Fahrspaß pur, auch für technisch weniger versierte Biker.
Mit Über 1100 Tourenkilometern gehören Ischgl und das Paznaun zu den größten und abwechslungsreichsten Bike-Regionen der Alpen. Das Angebot reicht von leichten Einsteiger- und Familienausflüge im Tal über ausgedehnte Tagestouren und Marathons zu fast 3000 Meter hohen Gipfeln bis zu Enduro-Touren mit Seilbahn-Unterstützung für den mühelosen Bike-Spaß. Die Talrunde Mathon gehört zu der ersten Kategorie – es ist eine kleine Runde für den Anreisetag in Tirol um die Paznauner Luft zu schnuppern und sich ein wenig zu orientieren. Sie eignet sich genauso für Bike-Einsteiger wie für Familien mit Kindern und benötigt weder gute Kondition noch eine ausgefeilte Fahrtechnik. Bis Mathon rollt man auf asphaltierten Radwegen und Schotterwegen ganz sanft bergauf, zurück geht es auf der anderen Talseite auf dem nahezu ebenen Mathias Schmid KunstlehrTrail, an dem immer wieder Bilder des Malers aus dem Tiroler Volksleben zu bewundern sind.
Eine etwas längere und konditionell daher etwas anspruchsvollere, aber fahrtechnisch ebenfalls leichte Tour führt auf dem Paznauner Talweg erst durch Mathon und dann weiter auf problemlos zu fahrenden Schotterwegen nach Galtür. Hier bietet der Panoramaweg auf der nördlichen Talseite einen schönen Blick über das Dorf ins Jamtal mit seinen markanten Gipfeln der Silvretta Gruppe. Nach der Einkehr in Galtür geht es auf dem Uferweg immer am rauschenden Trisanna Bach entlang nach Tschafein und schließlich auf dem gut ausgebauten Schotterweg zurück nach Ischgl. Am Schluss wartet am Mathias Schmid Weg wieder der Ischgl Trailground - hier kann man Balance, Bremstechnik oder die ersten kleinen Jumps trainieren.
Das Lareintal liegt westlich von Ischgl ganz ruhig und abgelegen zwischen dem Fimbatal und dem Jamtal. Einziges Haus in dieser Idylle ist die im Sommer bewirtschaftete Einkehrstation Lareinalpe. Ziel dieser konditionell mittelschweren und fahrtechnisch eher leichten Tourist. Auf dem Paznauner Talweg rollt man bis zum Eingang des Tals, dann geht es im Wald am Lareinbach entlang auf Schotter bergauf bis zur Alm. Nach der Einkehr kann man sich entscheidenob man auf dem Schotterweg noch ein Stück lweiter ins Lareintal fährt um das tolle Panorama zum Lareinferner unterhalb der Schnapfenspitze zu genießenoder wieder zurück zu rollen, jetzt am Stafaliweiher vorbei zum Talweg.
Die Heidelberger Hütte ist das Biker-Ziel in Ischgl schlechthin – hunderte von Transalp Bikern radeln im Sommer jeden Tag von Ischgl hier hinauf, um dann über den Fimbapass das Engadin zu erreichen. Wer nur der eigenen Muskelkraft vertraut, nimmt die Sehr steile Asphaltrampe am Fimbabach entlang, alle anderen die Seilbahn bis zur Mittelstation. Immer gut fahrbar geht es auf Asphalt bis zur Bodenalpe - der ersten Einkehrstation – und weiter auf Schotter zur Heidelberger Hütte (die schon auf Schweizer Boden liegt), immer den fantastischen Anblick des mächtigen Fluchthorn vor sich. Nach der Brotzeit rollt man zuerst auf der Schotterstraße zurück, dann nimmt man die gut fahrbaren Trails auf der linken Seite des Fimbabachs. Wer sich die Trails noch nicht zutraut, kann selbstverständlich auch auf der Schotter- und Asphaltauffahrt wieder nach Ischgl zurück rollen.
Der Fimbapass – eine Legende: Früher trugen die Paznauner Bauern ihre Toten zum Beerdigen über diesen Pass auf den Friedhof von Ramosch im Engadin. Heute sind die Biker in lebendiger und in der Überzahl. Tausende Transälpler ziehen jedes Jahr an der Heidelberger Hütte vorbei über den Fimbapass, weil er der logische Übergang in dieser Region ist, weil er eine feine Trailabfahrt liefert und dann auch noch der Zubringer zur spektakulären Felsschlucht des Val d’Uina ist. Also: den Fimbapass muss man bewältigt haben, nur wie kommt man dann zurück nach Ischgl? So ganz leicht ist das nicht, aber machbar. Mit der Seilbahn zur Mittelstation, weiter zur Heidelberger Hütte über den Pass, ab nach Ramosch, auf dem Radweg bis zur Grenze, auf der Straße nach Samnaun und mit der Seilbahn wieder nach Ischgl. Wem die 85 Kilometer zu viel sind, nimmt ab Ramosch den Shuttle nach Samnaun und spart sich knapp 40 Kilometer – dann ist es für (fast) jeden machbar.
2638 Höhenmeter bei nur 44 Kilometern – die Samnaun Runde ist etwas für hartgesottene Marathonfans, die Bergflöhe mit den sehnigen Beinen auf superleichten Carbon-Hardtrails, denen das Herz bei einem steilen Schotterweg viel mehr hüpft als auf einem technischen Trail. Diese Spezies, die bei der Transalp im vorderen Drittel fährt, powert mühelos zum Idjoch hinauf, um dann auf der Skipiste zur Alp Trida und der Highspeed Schotterstraße nach Samnaun zu rauschen. Freilich nicht, um hier die Stange Zigaretten zollfrei zu erwerben, sondern um gleich wieder den nächsten Mörder-Uphill zu starten, nämlich die sehr steile Schotterstraße zum Zeblasjoch, auf der selbst manche Ironbike Cracks verglühen. Besonders der letzte Hang zum Palinkopf zwingt auch die Härtesten aus dem Sattel, bevor man mit einer Rauchfahne am Hinterrad durch den Höllboden und über den Prennerhang wieder nach Ischgl sprintet.
Hike routes in Paznaun Tirol Österreich • Running routes in Paznaun Tirol Österreich • Motorbike routes in Paznaun Tirol Österreich

