Routes in Deutschland / Bayern / Coburg
Coburg - Ahorn - Witzmannsberg - Seßlach - Tambach - Scheuerfeld - Coburg
Coburg - Rögen - Oberfüllbach - Ebersdorf - Großgarnstadt - Kleingarnstadt - Blumenrod - Rödental - Coburg
Coburg - Blumenrod - Fechheim - Wörlsdorf - Beikheim - Redwitz - Sonnefeld - Ebersdorf - Niederfüllbach - Coburg
Coburger Westen/Beginn Draesekestr.
-Creidlitz
-Niederfüllbach
-Roth a. Forst
-Grub a. Forst
-bei Ebersdorf auf die Autobahn, noch im Bau
-bis Schönsreuth, dort runter und nach Kösten
-bis Lichtenfels/Markt
-Reundorf
-Hausen
-Unnersdorf
-durch Birkacher Forst nach Altenbanz
-Zilgendorf
-Großheirath
-Meschenbach
-Haarth
-Triebsdorf
-Ahorn
-Wüstenahorn
Ende Draesekestr.
Achtung! Autobahntrasse ist nur geschätzt, da Grundriß unvollständig!!!
Stand Juni 2008
Tagestour von Coburg nach Bayreuth (geplant, aber noch nicht gefahren)
Von Coburg führt der Radweg durch das Lautertal und den Forst Tambach hinauf zum thüringischen Emstadt mit herrlichen Ausblicken auf den Thüringer Wald hinab zum Froschgrundsee (auch Schönstädtspeicher genannt) und zurück durch den reizvollen Froschgrund im Tal der Itz.
Idealer Startpunkt der Tour:
Parkplatz Aquaria
Eine abwechslungsreiche Aktivradtour von Coburg über Meeder am Fuß der Langen Berge nach Bad Rodach und zurück.
Bis auf kurze Abschnitte stehen dem Radwanderer bequem befahrbare Asphaltbeläge zur Verfügung.
Idealer Startpunkt der Tour:
Arbeitsamt Coburg
Von Coburg in die nördliche Fränkische Schweiz
Von Coburg geht es über die Heimat der berühmten M.I Hummelfiguren in die Bayerische Spielzeugstadt Neustadt. Sehenswürdigkeiten, Naturerlebnis, Radtour und Badespaß kann in die Tour eingebaut werden - eine Radtour für die ganze Familie.
Die Strecke fürt von Coburg auf die Heldburg. Der Weg verläüft teilweise auf schwer zu befahrenden Patroulienwegen der ehemaligen Grenze
Eine schwere Tour für ambitionierte Rennradfahrer die es in sich hat - 2300 Höhenmeter gilt es auf der fast 110 km langen Strecke zu überwinden. Die Strecke führt Sie von Coburg aus über Judenbach in die engen Täler des Thüringer Waldes. Die Strecke ist durchgehend geteert.
Diese Route wurde uns vom ADFC Coburg zur Verfügung gestellt.
Coburg-Glend-Sulzdorf-Meeder-Ottowind-Mirsdorf-Drossenhausen-Moggenbrunn-Beuerfeld-Glend-Coburg
Coburg-Roedental-Rosenau-Unterwohlsbach-Oberlauter-Coburg
Coburg-Glend-Sulzdorf-Wiesenfeld-Weidach-Scheuerfeld-Coburg
Coburg-Glend-Sulzdorf-Meeder-Ottowind-Mirsdorf-Rottenbach-Tremersdorf-Neukirchen-Oberlauter-Coburg
Coburg-Sulzdorf-Meeder-Ottowind-Ahlsfeld-Herbartswind-Rottenbach-Tremelsdorf-Neukirchen-Weissenbrunn-Fischbach-Roedental-Coburg
Schoene Tour mit kleinen Steigungen, groesstenteils auf gut ausgebauten Radwegen und kleinen Strassen mit wenig Autos. Gefaellt mir sehr gut.
Auf dem Hinweg geht es zwar meistens bergauf; aber so flach, dass selbst ich hochkomme. Auf dem Rueckweg bekommt man als Belohunung und zum Verschaufen ein paar schoene flache Abfahrten.
Die Strecke verlaeuft groesstenteils auf Radwegen und wenig befahrenen Strassen.
Insgesamt eine schoene Strecke, wie ich finde. Nicht zu anstrengend; aber man kommt doch ein bisschen ins Schwitzen.
Landschaftlich sehr schoene Rundfahrt um Coburg. Fuehrt groesstenteils ueber kleine, wenig befahrene Strassen und Radwege. Ein paar Steigungen sind auch dabei, aber es sind wie ueblich leichte Berge, die sogar ich hochkomme.
Leichte Mountainbike-Tour für die ganze Familie:
Die familientaugliche Mountainbiketour führt Sie von der Ehrenburg durch den Probstgrund über die Veste Coburg durch den Bausenberger Forst zu Schloss Rosenau. Der Park am Schloss bietet viele Möglichkeiten an, eine erste Pause einzulegen. Von hier aus führt die Tour hinauf zum Lauterberg, der einen wunderschönen Ausblick auf das Coburger Land und die Stadt bietet. Zurück geht es über Radwege nach Oberlauter und die Bertelsdorfer Höhe zum Ausgangspunkt - der prachtvollen Ehrenburg mitten in Coburg.
Idealer Startpunkt der Tour: Schlossplatz
Streckenbelag: 20 % Teer, 30 % Schotter, 50 % Waldwege
Amtsbotenweg
Die Tour entlang des Amtsbotenwegs führt Sie auf eine historische Route - mehrmals im Monat mussten die herzoglichen Boten amtliche Dokumente und Gelder zwischen der Residenzstadt Coburg und der kleinen Enklave Königsberg im heutigen Unterfranken befördern.
Die anspruchsvolle und durchgängig hügelige Route führt Sie unter andrem auch mitten durch die Stadt Sesslach. Dort können Sie eine gemütliche Rast einlegen und den Charme der Altstadt Sesslachs genießen.
Idealer Startpunkt: Parkplatz Anger
Markierung: Blaue Pickelhaube auf weißen Feld
Schoene Strecke mit viel Wald von Coburg nach Lichtenfels und ueber Ebersdorf wieder zurueck. Die Strecke fuehrt zum groessten Teil ueber offizielle Radwege und kleine, wenig befahrene Strassen. Es sind auch ein paar Berge dabei, aber wie ueblich leichte Berge.
Coburg - Niederfuellbach - Untersiemau - Buch am Forst - Lichtenfels - Schney - Neuensorg - Ebersdorf - Seidmannsdorf - Coburg
Rundfahrt von Coburg nach Bad Colberg Heldburg und Bad Rodach.
Lernen Sie das Coburger Land aus einer anderen Perspektive kennen.
Technisch und konditionell ist die Tour im höheren Bereich angesiedelt. Die Mountainbiketour führt rund um die Veste Coburg und Steinrücken bis nach Niederfüllbach, zurück geht es über Ahorn und Weitramsdorf. Die Tour beinhaltet wunderschöne Trailpassagen und anspruchsvolle Anstiege.
Streckenbeschaffenheit:
25% Schotter
60% Waldwege
15% Teer
Idealer Startpunkt der Tour: Parkplatz Aquaria
Der Weg nach Lichtenfels fuehrt durch sehr schoene Landschaften, der Rueckweg hat viel Wald aber auch ein paar Autostrassen (mit wenig Verkehr). Ein paar leichte Berge sind auch dabei.
Eine Rennrad Tour, die es in sich hat! Das westliche Coburger Land bietet wenig befahrene Landstraßen mit anspruchsvollen Anstiegen, tollen Aussichten und rasanten Abfahrten. Sie startet und endet am Parkplatz der Coburger Waldorfschule ganz in der Nähe von Schloss Callenberg. Eine Tour für den geübten Radler mit viel Abwechslung und einem kurzen "Abstecher" nach Thüringen.
Coburg ist der ideale Ausgangsort für eine mehrtägige Radtour entlang des "Deutsch-deutschen Radwegs" (detaillierte Informationen erhalten Sie über das bikeline-Radtourenbuch, erschienen im Esterbauer Verlag). Diese Anschlusstour führt Sie direkt dahin, bzw. über den Carl Escher Weg wieder zurück nach Coburg!
Eine Tour entlang der bekanntesten Sehenswürdigkeiten rund um Coburg
Nur wenige Kilometer voneinander entfernt befinden sich vier wunderschöne Schlösser. Start und Ziel: Die Ehrenburg in der Coburger Innenstadt. Sie gilt als Parkett des deutschen Hochadels. Ein Aufstieg präsentiert hoch über Coburg stolz die weithin sichtbare Veste. Durch dichten Waldwegen zu Schloss Rosenau, das für die britische Queen Victoria wie ein zweites Zuhause war, über Flur und Felder zu Schloss Callenberg. Hier erfahren Sie hautnah, wie die Herzöge im 19. Jahrhundert gelebt haben. Ein gut ausgeschilderter Radweg führt Sie zurück in die Innenstadt.
Rundfahrt von Coburg nach Bad Rodach. Die Strecke ist einfach und fuehrt fast nur ueber ausgeschilderte Radwege. Das Stueck durch den Wald ist schlecht ausgebaut und im Winter nicht zu empfehlen.
Coburg - Weidach - Gauerstadt - Bad Rodach - Grosswalbur - Kleinwalbur - Meeder - Sulzdorf - Coburg
Rundfahrt von Coburg nach Veilsdorf, ein Stueckchen den Werratal-RAdweg entlang und ueber Rottenbach wieder zurueck. Die Berge sind nicht besonders schwierig und auf der rueckfahrt geht es meistens bergab.
Coburg - Meeder - Ottowind - Grattstatt - Veilsdorf - Herbartswind - Rottenbach - Neukirchen -Oberlauter - Coburg
Tour der regionalen Handwerker
Eine abwechslungsreiche Tagestour entlang der unterschiedlichsten Handwerksbetriebe mit vielen Möglichkeiten die Region und Ihre Menschen kennenzulernen. Nehmen Sie Einblick in traditionelle Gewerke von der Bildhauerei bis zur Imkerei. Viele Betriebe bieten neben der Ausstellung ihrer Erzeugnisse auch individuelle Führungen an oder geben Möglichkeiten selbst aktiv zu werden. Start und Ziel ist die Ernstfarm in Weidach bei Coburg
Rennradtour durch das östliche Coburger Land
Die ideale Trainingsstrecke um wieder fit zu werden: nicht zu lang aber durchaus anspruchsvoll! Eine Tour entlang abgelegener Straßen mit einem Abstecher ins thüringer Land, abwechslungsreichen Anstiegen und Abfahrten. Wir starten und enden am Schlossplatz in Coburg.
(Die Daten der Tour wurden vom ADFC Coburg zur Verfügung gestellt)
Spielplatz im Hofgarten & Cortendorf
Nicht weit voneinander entfernt liegen zwei tolle Spielplätze im Grünen. Wir starten und enden am Marktplatz. Die Strecke ist fast ausschließlich über Radwege zu erreichen und auch für kleine Radler geeignet! Wer mag, kann unterwegs zu Kaffee und Kuchen einkehren.
Spielplatz Seidmannsdorf & Lützelbuch
Zwei nahe gelegene Spielplätze mit unterschiedlichen Spielgeräten und viel Platz für Ballspiele (Fussball, Volleyball, Basketball)! Wir starten und enden auf dem Schlossplatz. Die Tour ist für geübte kleine Radler geeignet (ein steiler Berg ist auf dem Heimweg zu überwinden und der Fahrradweg entlang der Ketschendorfer Straße kann an Wochentagen sehr befahren sein). Wer Lust hat, findet an heißen Sommertagen im Kneipbecken und an einer Quelle auf der Strecke eine erfrischende Abkühlung! Vorab etwas Leckeres vom Bäcker, denn an der Quelle finden Sie eine ideale Rastmöglichkeit im Schatten...
Bis zur Haelfte der Strecke geht es angenehm leicht bergauf, der Rueckweg ist leider sehr muehsam mit steilen Bergen, schade.
Coburg - Grattstatt - Harras - Eisfeld - Schwarzenbrunn - Mausendorf - Theuern - Meschenbach - Seltendorf - Rueckerswind - Fischbach - Doerfles-Esbach - Coburg
Genuss Tour
Genießen Sie regionale Gaumenfreuden zwischen landschaftlich wunderschön gelegenen Radwegen. Wir starten in einem „In Café“ Coburgs: dem Café M. Nach einem Vitaminreichen Frühstück verlassen wir den Trubel der Stadt und begeben uns aufs Land! Wir genießen die wunderschöne Aussicht bei leichtem Mittagessen am Froschgrundsee und radeln im Anschluss zur Geburtsstadt des Heimatdichters Schaumbergers. Über einen kurzen „Abstecher“ nach Thüringen, entlang der ehemaligen deutsch deutschen Grenze gelangen wir zu einem Geheimtipp in Sachen „Schnitzel“ in Neukirchen. Gestärkt treten wir die Rückreise entlang der Lauter nach Coburg an und lassen den Tag z. B. im Josias Biergarten ausklingen.
Spielplatz Neuses & Beiersdorf
Zwei Spielplätze zwischen viel Wald und Wiese: Das Naturschutzgebiet rund um den Goldbergsee und der Callenberger Forst bieten viele Gelegenheiten um richtige Abenteuer zu erleben! Einen Abstecher in den Biergarten oder die Mitnahme von Pausenproviant aus der Bäckerei ist genauso ohne Umwege möglich, wie der Besuch von Schloss Callenberg oder das Geburtshaus von Friedrich Rückert. Wir starten und enden in der Callenberger Straße auf einem öffentlichen Parkplatz und befahren vorwiegend Radwege, so dass auch die kleinsten Radler problemlos mithalten können.
Eine Herbsttour entlang Streuobstwiesen, seichter Berge und herbstlichen Waldgebieten. Wir Starten und enden am Anger. Zuerst führt die Tour in die Gemeinde Untersiemau entlang des dortigen Naturlehrpfads. Auf höchster Stelle hat man einen wunderschönen Blick nach Coburg, Hohenstein und bis nach Thüringen. Über Großheirath überqueren wir das Itztal nach Buchenroth und fahren in Richtung Hohenstein. Auf dieser "anderen Seite des Tals" reihen sich kleine Ortschaften aneinander und entlang etlicher Streuobstwiesen fahren wir wieder in Richtung Coburg. Viele Bänke laden zum verweilen ein und geben berauschende Ausblicke in Richtung Staffelberg.
Gemütliche Tour von Coburg nach Neustadt und zurück.
Von Coburg führt der Radweg durch das Lautertal und den Forst Tambach hinauf zum thüringischen Emstadt mit herrlichen Ausblicken auf den Thüringer Wald hinab zum Froschgrundsee (auch Schönstädtspeicher genannt) und zurück durch den reizvollen Froschgrund im Tal der Itz.
Wir sind die Tour gegen den Uhrzeigersinn gefahren!!
Seidmannsdorfer Str.
Länge 38km
Am Froschgrundsee ist eine Umleitung!
Ruhige Feiertagstour durch das wellige Coburger Land bis Oberfüllbach über Straßen und Waldwege.
Gemütliche Tour von Coburg über den Flugplatz Steinrücken nach Grub am Forst, Niederfüllbach zurück nach Coburg.
Niederwiesa - Coburg
Von Coburg nach Seidmannsdorf - Rohrbach - Flugplatz Steinrücken - Creitlitz wieder nach Coburg
Gewittertour am Sonntagnachmittag in Coburg
Regentour im Coburgerland, Eckhardsberg usw.
Regentour über Coburgs Hügel, zum Teil über den C-Weg.
Entspannte Tour am Freitag-Nachmittag con Coburg über Seidmannsdorf, Lützelbuch, Neershof nach Spittelstein, Einberg und nach Coburg zurück.
Klasse Tour zum Callenberger Forst, super Singletrails. Weiter über Weitramsdorf, Scheuerfeld, Wüstenahorn zurück nach Coburg
Tour im Coburger Land. Richtung Baiersdorf, Callenberger Forst, Herbartsdorf, Wiesenfeld und zurück nach Coburg
Die Strecke startet in Coburg am Sonntagsanger und führt in der Nähe der Itz enlang zum Lauterer Grund. Anschließend geht es ddurch Bertelsdorf hindurch, über Glend, Sulzdorf und Beiersdorf nach Callenberg. Das Schloß immer in Sichtweite, wird man oben angekommen, nach einem schönen Anstieg zum auspowern, mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Danach geht es durch den Callenberger Forst (ein schönes Waldstück), über Weidach und Weitramsdorf nach Tambach, wo man im Biergarten "Waldcafè" ein schönes kühles Weizen inkl. Brotzeit bekommt. Der Rückweg über Altenhof und Hegramsdorf auf dem Radweg Seßlach Coburg ist ein krönender Abschluss. Vorbei an Feldern und duftenden Waldstücken geht es über Altenhof und Hergramsdorf zurück in Richtung Coburg. Die Anstiege dahin fordern einen noch einmal richtig, werden aber durch eine adrenalinreiche Abfahrt in Höchstgschwindigkeit den Heckenweg entlang, nach Coburg hinein belohnt. Das letzte Stück Abfahrt muss man unbedingt gefahren sein. HAMMER!!!! Viel Spaß beim nachradeln. VG Jan
Super Tour im Callenberger Forst ...Singletrail ohne Ende!!
Schöne Adfc-Tour mit konditionsstarken Radlern und einem hervorragenden Harald Papenscheller als Tourenleiter. So schöne Streckenführung rund um den Blessberg und immer wieder sieht man neben der Natur die riesengroßen Baustellen des ICE und der A73
Eine schwere Tour für ambitionierte Rennradfahrer die es in sich hat - 2300 Höhenmeter gilt es auf der fast 110 km langen Strecke zu überwinden. Die Strecke führt Sie von Coburg aus über Judenbach in die engen Täler des Thüringer Waldes. Die Strecke ist durchgehend geteert.
Diese Route wurde uns vom ADFC Coburg zur Verfügung gestellt.
Strecke zwischen den Städten Coburg und Neustadt. Die Strecke ist ca. 19,5 km lang und nicht sehr schwer.
Route durch das Coburger Land. Highlights sind die Orte Coburg, Bad Rodach und Neustadt bei Coburg.
Die Route ist mit 90km ziemlich lang. Jedoch sehr schön.
Eine Tour zwischen wunderschönen, oberfränkischen Städten Coburg und Lichtenfels.
Radtour Coburg - Seßlach - Kaltenbrunn - Rattelsdorf - Bamberg - 55 km -
Coburg - Scheuerfeld - Altenhof - Tambach - Neundorf - Seßlach - 16 km - 1 1/2 Stdn.
Vom Bahnhof Coburg folgen wir der Radmarkierung Coburg-Süd durch eine kleine Parkanlage. Fahren am Ende rechts und geradeaus an der Itz entlang. Überqueren an der Ampelanlage die Straße, durchfahren das Tunnel der Bahn und B 4 und strampeln den Judenberg immer steiler werdend gerade bergauf. Vorbei am Rot-Weiß-Tennisclub kommen wir nach Scheuerfeld.
Oben folgen wir der von-Merklin-Straße gerade und abwärts zur Nikolaus-Zech-Straße. Wir biegen links ein, radeln auf- und abwärts und zweigen rechts in den Schustersdamm ab. Die Straße fällt ab und geht in Lämmermühle über. Wir fahren durch die Hecke, über den Güßbach, zum Wald. Bevor wir dann Häuser erreichen zweigen wir links in einen Waldweg ab. Setzen wieder über den Bach und radeln rechts daran entlang.
Bald überqueren wir den Bach ein drittes Mal, fahren hinaus ins Freie und folgen dem Teerweg an der Knochenmühle vorbei. Auf dem Querweg radeln wir über ca. 1500 m rechts nach Hergramsdorf und auf der Scheuerfelder Straße einwärts. Nahtlos übergehend kommen wir nach Altenhof, leicht aufwärts und wieder bergab. Am alten Ziehbrunnen fahren wir links und gleich rechts in den Schafwiesenweg.
Der Straße folgen wir geradeaus, biegen vor der Steigung rechts Richtung Tambach ab. Nach Tambach radeln wir Zum Froschgrund hinein, überqueren die B 303 und biegen rechts in die Schlossallee ein. Auf dem Radweg fahren wir bis zum Eingang ins Schloss Tambach. Folgen der Beschilderung durchs Tor und umfahren nach rechts das Schloss. Kurz darauf erreichen wir den Eingang zum Wildpark.
Nun rechts über den Parkplatz, nach der Einfahrt links in Radweg und an der B 303 entlang nach Neundorf. An der Bushaltestelle links hoch und abwärts in den Ort. Vor Brunnen am Gemeindehaus links (Wegweiser Seßlach 4,7 km), Herrengasse geradeaus, über den Tambach. Bei der Verkehrsinsel Am Holz rechts und geradewegs aus dem Ort. Ein Betonweg führt uns durch weite Felder. Der Belag wechselt auf Teer und fällt ab zur Staatsstraße 2204, die wir vorsichtig!! überqueren.
Wir biegen links in den grob geschotterten Radweg ein und fahren auf der alten Bahnlinie nach Dietersdorf an Hattersdorf vorbei. Bald erreichen wir Seßlach, fahren hinter der Fabrik vorbei und nehmen dann den Querweg links zur Straße. Darauf nach rechts, gerade durch das Hattersdorfer Tor und rechts zum Marktplatz. Hier bieten sich gleich drei Häuser zur Einkehr an: der Altstadthof, Telefon 09569 / 1432, das Gasthaus Roter Ochse, Telefon 09569 / 1220 oder das Gasthaus Reinwand, Telefon 09569 / 304.
Seßlach - Heilgersdorf - Memmelsdorf/Unterfr - Untermerzbach - Kaltenbrunn - 10 km - 1 Std.
Vom Marktplatz fahren wir rechts, durch das Rothenberger Tor, über die Rodach und eine zweite Brücke Richtung Rothenberg. Außerhalb in der Kurve links abbiegen, erst auf Beton, später Teer aufwärts. Dann hinab ins Alstertal, nach Brücke steil bergauf und wieder abwärts zur Kreisstraße CO 6. Links hinein nach Heilgersdorf, auf Rothenberger Straße zur Kirche und auf Heilgersdorfer Hauptstraße gerade weiter.
An der Abzweigung links Richtung Memmelsdorf/Unterfr., nach 2 km erreicht man Setzelsdorf, fährt hindurch und kommt nach weiteren 2 km nach Memmelsdorf/Unterfr.. Wir biegen rechts in Kreisstraße HAS 52 und fahren Richtung Ebern am Sportplatz vorbei. Ab Ortsende verläuft rechts der Straße ein separater Radweg, auf dem wir schnell Untermerzbach erreichen.
Der Radweg mündet in eine Straße, die an Kellern vorbei abfällt. Unten fahren wir rechts hinein nach Untermerzbach, über den Marktplatz, an der Schlossstraße links. Am Ortsende radeln wir links, über die Itz, nach Kaltenbrunn.
Kaltenbrunn - Busendorf - Mürsbach - Medlitz - Rattelsdorf - 14 km - 1 Std.
Etwas nach dem Ortsschild biegen wir rechts in den Radweg Rodach-Itzgrund ein. Darauf geht es in rascher Fahrt an Lahm, Busendorf, Hilkersdorf, Mürsbach, Medlitz und Freudeneck vorbei nach Rattelsdorf. Wenn wir auf die Kreisstraße BA 32 stoßen, fahren wir rechts auf der Brücke über die B 4 und danach sofort links. An der abknickenden Vorfahrt biegen wir rechts in die Weiße-Kreuz-Straße.
An der folgenden Gabelung links durch die Jahnstraße zum Sportplatz. Davor links und rechts dahinter vorbei, gerade abwärts zur Spedition Friedel.
Rattelsdorf - Breitengüßbach - Kemmern - Hallstadt - Bamberg - 15 km - 1 Std.
Nach dem Speditionsgebäude fahren wir rechts in den geteerten Radweg und folgen ihm geradeaus, vorbei an Baggerseen, unter der B 4 hindurch, über den Main Richtung Breitengüßbach. Davor überqueren wir an der Ampelanlage die Staatsstraße 2197 und radeln schließlich auf der Lichtenfelser Straße hinein nach Breitengüßbach. An der Ampel zweigen wir rechts in die B 279 ab, verlassen sie jedoch nach wenigen Metern links in die Baunacher Straße und fahren hinter der Kirche vorbei.
An der Austraße fahren wir rechts, nach 150 m links in die Bühlstraße. Auf dieser geradeaus, übergehend in Brunnenweg und Kemmerner Weg aus dem Ort. Auf Schotter durch die Unterführung der B 173 und hinüber nach Kemmern. Auf Frankenstraße hinein, an Kreuzung mit Breitengüßbacher Straße rechts und zur Kirche fahren. Gerade über die Kreuzung dort, Mainstraße rechts am Gasthof Leicht vorbei.
Auch die nächste Kreuzung gerade überqueren und auf Mainstraße weiter fahren. Am Kieswerk rechts und auf Radweg an Kläranlage vorbei, über den Leitenbach nach Hallstadt. Bei den ersten Häuser rechts am Gründleinsbach entlang, dann überqueren und durch Mühlhofstraße am Mainschlösschen vorbei zur Mainstraße.
Nach links fahren, rechts durch die Bachgasse zur Valentinstraße, diese überqueren und gerade durch die Seebachstraße. Mit der abknickenden Vorfahrt zur Ampel, davor rechts in die Bamberger Straße. Nach etwa 200 Metern links durch die Unterführung und nach rechts zur 2. Unterführung, rechts unter der A 70 hindurch.
Dahinter hat man 2 Möglichkeiten zur Weiterfahrt:
Will man in die Innenstadt, fährt man 150 m nach der Unterführung rechts, aufwärts zur B 4, über die Eisenbahn und wieder abwärts. Unterquert dann die Hallstadter Straße und radelt am Radweg rechts stadteinwärts.
Will man zum Bahnhof, fährt man ebenfalls nach der Unterführung rechts, auf- und abwärts gerade zur Coburger Straße. Biegt links ein und radelt geradeaus über die Kreuzungen Memmelsdorfer Straße und Zollnerstraße zum Bahnhof.
Will man nach Bamberg-Ost oder in die Gartenstadt radelt man nach der Unterführung gerade durch die Kleingartenkolonie. Fährt vor den Geleisen links und überquert sie am Aufseßhöfchen. Den folgenden Querweg nimmt man nach links, überquert die Bahnlinie Bamberg - Lichtenfels und fährt dahinter rechts/links. Mit dem nächsten Querweg fahren wir rechts, an der Gabelung mit Flurkreuz links und gerade am Wassergraben entlang.
Bei der folgenden Kreuzung halten wir uns rechts und fahren zur Kronacher Straße. Diese wird überquert und wir setzen nach links die Fahrt fort. Kurz danach biegen wir rechts in die Kärntenstraße, fahren gerade über den Bahnübergang zur Kreuzung Memmelsdorfer Straße. Geradeaus kommt man nach Bamberg-Ost, mit dem Radweg nach links neben der Memmelsdorfer Straße erreicht man die Gartenstadt.
Mittelschwere Tagestour mit dem Steilanstieg nach Scheuerfeld und weiteren kleinen Anstiegen, ab Kaltenbrunn bis Bamberg flach und unschwierig, Länge etwa 55 Kilometer.
Einkehrmöglichkeiten: Coburg, Tambach, Neundorf, Seßlach, Heilgersdorf, Memmelsdorf/Unterfr., Untermerzbach, Kaltenbrunn, Lahm, Busendorf, Mürsbach, Medlitz, Freudeneck, Rattelsdorf, Breitengüßbach, Kemmern, Hallstadt, Bamberg.
Sehens- und Wissenswertes:
- Coburg, Veste, die Krone Frankens, 1056 erwähnt, Stammsitz der Coburger Herzöge, eine der größten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Burgen Deutschlands. 1530 Aufenthalt von Martin Luther, 1632 erfolglose Belagerung durch Wallenstein. Fürstenbau in der Veste: Herzogliche Wohnräume und Kapelle zum Gedächtnis an Luthers Aufenthalt. Spätmittelalterlicher Speisesaal, Lukas-Cranach-Zimmer, kostbare Möbel, Uhren, Porzellan, silbernes Tafelgerät. Historische Innenstadt, Marktplatz mit Rathaus; Heiligkreuzkirche (15. Jh.), evang. Morizkirche (15.-17. Jh.), St. Nikolauskapelle; mittelalterliche Befestigungsanlagen; spätgotische Bürgerhäuser; Fachwerkbauten; Schloss Ehrenburg (16. Jh.) mit Hofgarten, Stadtresidenz der CO Herzöge von 1547 - 1918. Teils noch als Renaissance-Bau, teils im neugotischen Stil des 19. Jh., Prunkräume, Wohnräume der Queen Victoria; Landestheater; Puppenmuseum. Coburg ist erst seit 1.7.1920 bayerisch; die Coburger Herzöge hatten Beziehungen zum gesamten europäischen Hochadel (England, Russland, Belgien, Schweden, usw.). Judenfriedhof.
- Tambach, Barockschloss 1697-1700 von Leonhard Dientzenhofer als Sommerresidenz der Langheimer Äbte errichtet. Jetzt im Besitz der Grafenfamilie von Ortenburg. Den repräsentativen Bau mit Schlosskirche umgibt eine englische Parkanlage. Ihr schließt sich weitläufiges Waldgebiet an. Am Schloss Wildpark mit europäischen Großtieren, Kleintieren, Wildvögeln.
- Neundorf, Barockbrunnen "Jesus und die Samariterin", Kirche.
- Seßlach, älteste Stadt im Coburger Land, auch Oberfrankens "Klein-Rothenburg" genannt, spätmittelalterliches Städtchen mit vollkommen geschlossener Wehrmauer, Türmen und Toren, gegründet um 800, Stadtrecht 1335. Fachwerk-Rathaus (16. Jh.) mit Barocktreppe und Löwenskulptur; fürstbischöfliches Amtsmagazin (Salzfaktorei). Kath. Pfarrkirche St. Johannes d. T., sogenannte Staffelhallenkirche mit flankierendem Chorturm und eingezogenem Chor (15. Jh.), Turmuntergeschosse aus dem 14. Jh., Obergeschoss von 1584, Helm von 1759, Langhaus 15. Jh.; 1756-64 durch Joh. Christian Beutner barockisiert, 1888 neugotisch restauriert. Deckengemälde um 1760 von Franz Anton Günther. Stuck. Linker Seitenaltar mit Kreuzgruppe um 1450, rechter Seitenaltar mit Muttergottes-Holzfigur von 1515. Neugotischer Hochaltar, ein weiterer Flügelaltar mit Muttergottes und Szenen aus dem Marienleben. Kanzel von 1696, Taufstein von 1550, hervorragende Renaissance-Epitaphe der Freiherren von Lichtenstein aus dem 15. + 16. Jh., Ölberg um 1500. Pfarrhaus (16. Jh.), ehem. Schulhaus mit einem Portal der Renaissance, Gülthof und ehemaliger Getreidespeicher (1672), heute Heimatmuseum. Stadtmauer, im Kern aus dem 14. + 15. Jh., mit Türmen bewehrt, Oberbauten 16. - 17. Jh., die Mauer mit Wallgraben sowie das Geyersberger -, Hattersdorfer - und Rothenberger Tor sind fast vollständig erhalten. Vor dem Rothenberger Tor Rodach-Bogenbrücke aus der Zeit des Barock mit Brückenheiligen. Stadtmühle (1456) und Zehntscheune; Kommunenbrauhaus; das frühere fürstbischöfliche Amtsgericht mit Wappen des Fürstbischof von Greiffenclu (1714); barocke Friedhofskapelle und Schloss Geyersberg, über der Stadt, ursprünglich im Besitz derer von Lichtenstein, später Würzburger Amtsitz. Hauptbau 17. Jh., sogenanntes Jägerhaus 1541, Reste der mittelalterlichen Schildmauer und des Burgfried - Privatbesitz! .
- Heilgersdorf, Schloss, 1705 für die Herren von Lichtenstein erbaute Wasserschloss-Anlage. Ehrenhof mit Loggia, vor dem Schloss Estrade, ein in ganz Franken einzigartiger Bautyp, Joseph Greising zugeschrieben, Kirche.
- Memmelsdorf /Unterfr., (273 m), OT Untermerzbach, Kirche, ehemalige Synagoge, rechteckiger Sandsteinbau, 1328 erbaut. An der Südostecke außen: Traustein (achtstrahliger Stern). AP. Am Burgstall am Rückertweg Judenfriedhof.
- Untermerzbach, Schloss, dreigeschossiger, rechteckiger Bau in erhöhter Lage, im 18. Jh. durch die Grafen von Rotenhan erbaut, in seinem Kern ist es freilich beträchtlich älter, 2 Rundtürme von 1534 erhalten, in einem eingelassenes Rotenhanwappen. Versteckte Lage in einem weiträumigen Park. Großzügige doppelläufige Freitreppe hinab in den Schlossgarten. Ein Umbau im 18. Jh. führte zu dem heutigen Erscheinungsbild (dreigeschossiger Rechteckbau). Heute Herz-Jesu-Heim der Pallottiner, einer Priestergenossenschaft, die 1835 der Kleriker Vincenzo Pallotti (1795-1850) gründete und sich "Societas Apostulatus Catholici" nennt. Sie unterhält auch eine Niederlassung auf dem Salzburger Mönchsberg. Leben und Wirken zeigen Glasfenster und Mosaike der Stegauracher Künstlerin Erika Bauer in der Vorhalle des Schlosses. Außerdem sind vorhanden ein Kruzifix aus der Veit-Stoß-Schule und eine Muttergottes, beide um 1500.
Ortsteile: Buch, Gereuth, Gleusdorf, Hemmendorf, Landsbach, Memmelsdorf i. Unterfr., Obermerzbach, Rechelsdorf, Wüstenwelsberg
- Kaltenbrunn, Landkreis CO, kath. Kirche St. Wolfgang, Itzgrundhalle.
- Lahm, CO, evang. Kirche Hl. Dreifaltigkeit, ursprüngliche Schlosskirche, 1728 -32 in strenger Gliederung auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes von J. D. Steingruber erbaut. Mit einer der besterhaltenen Barockorgeln Deutschlands, erstellt vom Magdeburger Orgelbaumeister Heinrich Gottlieb Herbst. Eingangsseite mit doppelstöckiger Empore, Vierung, schlichter Kanzelaltar, Empireleuchter, Gruft derer von Lichtenstein unter den Turm.
- Busendorf, OT Rattelsdorf, im Jahre 800 erstmals erwähnt in einer Urkunde des Klosters Fulda, 1100 gehört Busendorf bereits zur Dompropstei Bamberg. Der Namen geht auf einen Siedler Namens Bouzzo zurück, er änderte sich im Laufe der Zeit von Bouzzendorf in Bunselesdorf, Bulsendendorf, Puezzendorf, Pussendorf, Bussendorff, 1750 legte man sich auf Busendorf fest. Aus dem Jahre 1767 stammt die kleine Kapelle, die zwei Darstellungen der schmerzhaften Mutter Gottes enthält. Der Kreuzschlepper an der Ortsdurchfahrt erinnert an schlimme Zeiten , die Plastik trägt die Jahreszahl 1769. Das Gemeindehaus, die frühere alte Schmiede, wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut, es diente lange als Schulhaus. In Busendorf sind z. Zt. (1999) 115 Einwohner ansässig.
- Mürsbach, OT Rattelsdorf, Landkreis BA, 802 erstmals urkundlich erwähnt, älteste Ortschaft im Bamberger/ Coburger Kreis. Pfarrkirche St. Sebastian, Vorgängerbauten 13. Jh., heutiges Langhaus 1613 unter Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn erbaut, Schlussstein mit dessen Wappen ziert das gotische Rippengewölbe im Chorraum; Grabdenkmäler in der Kirche und an der Friedhofsmauer (Adelsgeschlecht derer von Fulbach), Kreuzigungsgruppe 16. Jh., Altar (1692) von Georg Götz aus Bamberg, Bilder von Sebastian Reinhard, Altarfiguren links hl. Petrus, rechts hl. Paulus, darüber links hl. Urban, rechts hl. Nikolaus, Abschluss Erzengel Michael mit Seelenwaage; Marienaltar gegenüber Kreuzaltar (1694). Pfarrhaus, 16. Jh., 1733 barockisiert und vergrößert. Bienenhaus, barockes, um 1750, im Pfarrhof. Ehemalige Schule, 17./18. Jh. Wehrtürmchen mit Mauerresten von 1430. Brunnenanlage, 1751, am Fuße des Kirchberges. Verkündhalle, 18.Jh., neben der Hauptstraße, im Volksmund Lindenhäusla, hier fanden öffentliche Gerichtsverhandlungen statt und wurden gemeindliche Verordnungen bekanntgegeben. Fachwerkhäuser, 16. bis 18. Jh., denkmalsgeschützt, mit reichem Zierfachwerk. Dreifaltigkeitskapelle, am südöstlichen Ortsrand, entstand 1516, rechts neben Eingangstür Wappen Fürstbischof Julius Echter, an der Südwestseite steinerner Freialtar 1716/17 von Seb. Dengler. Barocke Feldkapelle auf dem Kolchsberg, erbaut 1739 aus Dankbarkeit, nachdem die Äcker hier als einzige das Korn reifen ließen, und Holzkruzifix, das 1767 durch ein Sandsteinkreuz ersetzt wurde, das 1869 erneuert und einen Korpus von 1928 trägt.
- Medlitz, OT Rattelsdorf, Wendelinskapelle, spätgotische Marter von 1447, Fachwerkhäuser.
- Rattelsdorf, Landkreis BA, vermutlich um 633 Bau eines Kastells durch den thüringischen Edlen "Ratolf". Erste urkundliche Erwähnung 783 als Haupthof des Klosters Fulda, 1015 erwarb Heinrich II. den Ort für das Benediktinerkloster St. Michael, Marktrecht 1607, Herzog Radolf erbaute 1633 ein Castell auf einem hohen Felsen zum Schutz vor Angreifern. 4600 Einwohner. Kath. Pfarrkirche St. Peter u. Paul, ehemalige Wehrkirche und Klosteranlage, wurde 1465 erbaut. 1792 ist der Kirchturm eingestürzt. Der Kirchturm ist das älteste Gebäude in Rattelsdorf. 1819 wurde der Kirchturm wieder erbaut. Renovierte Pfarrscheune, historischer Ortskern, Marktplatz mit Madonnenstatue (1741) mit stilvollem Sockel, Steingitter und schmiedeeisernen Lampenträgern. Die Marienstatue wurde von Ferdinand Tietz 1765 auf dem Marktplatz erbaut. Die Marienstatue wurde aus einem großen Sandsteinblock, der bei einem Bau einer ehemaligen Bamberger Brücke übrig blieb, gebaut. Diese Brücke wurde bei einem Hochwasser weggeschwemmt. Alte Schule (1700) mit Torturm. Weißes Kreuz, steinernes Kruzifix mit Signum 1870, errichtet 1750 von den Eltern eines Karl Bayer aus Freude über die Geburt des Sohnes. Obere Mühle (bewirtschaftet) mit restauriertem Mühlrad, Abtenberghalle.
Ortsteile: Busendorf, Ebing, Freudeneck, Helfenroth, Hilkersdorf, Höfen, Höfenneusig, Medlitz, Mürsbach, Poppendorf, Speiersberg und Zaugendorf. 4400 Einwohner.
- Breitengüßbach, schon um 830 als Gusibach erwähnt. Kath. Pfarrkirche St. Leonhard, Anlage des 16. Jh., Ursprünge im 13. Jh., im 18. Jh. barockisiert, seit 1392 eigene Pfarrei. Altäre und Kanzel aus dieser Zeit, einige Figuren des 17. Jh. - St. Nikolaus-Kapelle um 1700 von B. Rauscher erbaut, verdankt ihre Entstehung Fürstbischof Schenk von Stauffenberg, mit Hochaltarfigur des Kirchenpatrons (16. Jh.); alte offene Dorfschmiede; ehemaliges Schulhaus heute Rathaus; Hans-Jung-Halle (1990).
Ortsteile: Hohengüßbach, Unteroberndorf und Zückshut. 4595 Einwohner (Stand 1.Juli 2002).
- Kemmern, Landkreis BA, 1017 als Camerin erwähnt, war in der Zeit des Floßwesens Herberge für die Frankenwälder. Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul (15. Jh., Innenausstattung 18. Jh.), Brauerei, 2 Bierkeller, Senffabrik. 2400 Einwohner.
- Hallstadt, älteste Siedlung im oberfränkischen Raum, prähistorische Funde am Börstig (1911) weisen auf jungsteinzeitliche Ackerbauern hin, die um 5000 v. Chr. Lebten. Einer Legende zufolge sollen bereits um 650 der Frankenapostel Kilian, der am 8. Juli 689 den Märtyrertod starb, und 719 der Hl. Bonifatius in Hallstadt gepredigt haben. Zwischen 741 und 747 wurde es in einer Schenkungsurkunde der fränkischen Herzöge Karlmann und Pipon erstmals urkundlich erwähnt. Zu Weihnachten 793 weilte Kaiser Karl der Große im karolingischen Königshof Hallstadt und bestätigte dem Würzburger Bischof Berwolf die Schenkung seines Vaters Karlmann. Zwischen 794 und 820 entstand in Hallstadt eine der 14 Slawenkirchen, eine hölzerne Kapelle. Außerdem wurde Hallstadt zu einem bedeutenden Königshof Karl d. Gr. Und eine königliche Zollstätte. Der Königshof wurde mit Gräben und Wällen geschützt, es wurden Türme und Tore, Ausfalltüren und Palisaden errichtet. Erst im Jahre 1002, als Kaiser Heinrich II. Bamberg zu seinem Lieblingsaufenthalt wählte, verlor der Königshof an Bedeutung. 1007 schenkte der Kaiser den Besitz dem Bistum Bamberg. In seiner wechselvollen Geschichte wurde es immer wieder schwer heimgesucht. So am 16. März 1430 als die Hussiten den Ort niederbrannten. 1525 während des Bauernaufstandes wurde Hallstadt erneut ein Raub der Flammen. 1550 erhielt es eine hochstiftliche Hoheits- und Staatsverwaltung, die bis ins 18.Jh. Gültigkeit hatte. 1617 und 1618, in der Zeit des Hexenwahns wurden nicht weniger als 53 Bürger verurteilt und hingerichtet. Im 19. Jh. zog Napoleon auf dem Weg nach Preußen durch den Ort, der bayerische König Max Josef I. wurde im Rathaus feierlich empfangen. 1880 kam die Eisenbahn, 1953 wurde Hallstadt Stadt, 1962 wurden die Hans-Schüller-Schule und die evang. St. Johannis-Kirche eingeweiht. 1971 kam Dörfleins zu Hallstadt.
Die spätgotische Hallenkirche St. Kilian, ist das Wahrzeichen der Stadt. Der Chor wurde 1380-90 erbaut, der 41 m hohe Turm ist älter, er diente früher als Wach- und Wehrturm. 1569 erhielt die Kirche erstmals eine Turmuhr. Das Kirchenschiff entstand von 1450 bis 1478, eine Erweiterung folgte 1932. Im Inneren sehenswert ist der Hochaltar (1732) von Leonhard Gollwitzer mit den vier Seitenfiguren den Aposteln Petrus und Paulus, dem hl. Aloisius und dem hl. Nepomuk, das Altarbild vom Bamberger Hofmaler Josef Scheubel stellt den Märtyrertod des Heiligen Kilian dar. Daneben die Kanzel von Joh. Gg. Schlehendorn aus dem Jahre 1668, ihr Unterbau zeigt vier Evangelisten mit ihren Attributen, oben thront der hl. Kilian. Am Apostelaltar (1747) stehen das Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde, der Marienaltar stammt von 1756 und wird vom Bild der "Rosenkranzkönigin" geschmückt, das 1895 entstand. Ein weiteres Altarbild aus dem Jahr 1886 hat die "Sendung des Heiligen Geistes" zum Thema.
St. Anna-Kapelle, ein schlichter aus Steinquadern errichteter Barockbau mit erstaunlicher Innenausstattung, erbaut 1703 durch Bonaventura Rauscher. Besonders sehenswert die bis ins kleinste Detail stilgerecht gearbeiteten Barockaltäre, die Kanzel und die Orgel, die Hochaltarschnitzereien sind von Gg. Feucht, die Malereien von Jakob Donner. Der Hochaltar von 1711 ist der Heiligen Anna gewidmet, der linke Nebenaltar der Muttergottes und der rechte der Familie des Zacharias. Die Orgelempore, die aus dem Jahr 1716 stammt, zieren an der Vorderseite zwölf Gemälde. Die barocker Kanzel zeigt vorn das Wappen des Freiherrn von Aufseß, es wird von vier Evangelisten eingerahmt. St. Kilian mit Hirtenstab und Schwert thront auf der Kanzel. Aus der früheren Kapelle stammen die Mutter Gottes (15. Jh.) und die spätgotische Mutter Anna (16. Jh.). Die alte Kapelle wird am 12.10.1516 erstmals urkundlich erwähnt.
Johanneskirche, evang.
Rathaus, ein dreigeschossiger Giebelbau wurde 1576/77 erbaut und hat eine bewegte Geschichte mit einer vielfältigen Nutzung (Tanzboden, Kriegs-Notquartier, Post-Domizil, Gefängnis, Fleischbank, Bäckereiverkauf, Feuerwehrgerätehaus, Gemeindewaage, bis 1944 Schulhaus mit Lehrerwohnung) hinter sich. Ursprünglich fränkisches Fachwerkhaus, infolge Verfallserscheinungen mit Ausnahme des Erdgeschosses 1951/52 verputzt. An der Nordseite finden sich der Pranger und die Hallstadter Elle.
Ehemaliges fürstbischöfliches Amtshaus, heute Apotheke, 1726 von J.H. Dientzenhofer mit ausgezeichneter Innenausstattung erbaut.
Mainschlösschen, weiteres Kleinod fränkischer Barockarchitektur. 1735 durch den Domkapitular Ludwig Carl Graf von Ostein nach den Plänen Balthasar Neumanns errichtet. Der Graf konnte es aber nicht lange nützen, bereits im Jahr der Fertigstellung starb er. Danach wechselte das Anwesen mehrfach den Besitzer, um 1770 erwarben es die Familien von Ledergerb, 30 Jahre später errichtete der Bäckermeister Joseph Eifler darin eine Wirtschaft. 1882 wurde es durch den Gerbermeister Johann Müller in eine Gerberei verwandelt. 1923 erwarb es der Gärtner Hans Krebs, der jetzige Besitzer ließ es stilgerecht renovieren.
Weitere Fachwerkhäuser sind das ehemalige Badehaus, das Armenhaus, das sogenannte Kanzlerhaus und das Marktbeckhaus, die alle um den Marktplatz gruppiert sind.
Erwähnenswert sind noch 4 Mühlen, eine der ältesten in Oberfranken, die Reubelsmühle am Ellerbach, klappert schon seit Jahrhunderten, sie wurde 1122 erstmals erwähnt und hier wird noch heute Getreide zu Mehl gemahlen. Die Königsmühle in der Bahnhofstraße wurde 1229 urkundlich erwähnt.
Ortsteil: Dörfleins, 8300 Einwohner
- Bamberg, Dom- und Bierstadt, Altstadt Weltkulturerbe, viele Kirchen, 9 Brauereien, Keller. http://www.bamberg.de/
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