Routes in Deutschland / Bayern / Fladungen
Eine alternative Panoramatour über die Hohe Rhön
Im Bereich der Hochrhön, zwischen Fladungen und Bischofsheim, gibt es für Bergfüchse oder für Leute, denen es nichts ausmacht, auch mal ein paar Meter zu schieben, mit der Alternativstrecke eine unvergleichlich schöne Panoramaroute durch das Naturschutzgebiet Lange Rhön, eine durch Rodung im Mittelalter entstandene „offene Landschaft“ . Sie beherbergt heute nicht nur mehrere Hochmoore, sondern ist auch Lebens- und Rückzugsraum seltener Tiere und Pflanzen. Nicht zuletzt deswegen bekam die Rhön das Prädikat „Biosphärenreservat“ verliehen. (Die Alternativroute ist nicht Bestandteil des Qualitätsradfernweges)
Länge: 30,8 km
Dauer: ca. 5 Std.
Der Feldatalradweg zweigt in Dorndorf von Werraradweg ab. Im Tal des kleinen Flüsschens Felda verläuft er mit geringen Steigungen auf Feld- und Waldwegen, abschnittsweise auch auf der ehemaligen Bahntrasse. Er führt die Radler bis an die Hohe Rhön bei Kaltensundheim. Dort wechselt die Route in das Tal der Herpf, was mit einer etwas längeren Steigung zu bewältigen ist. Vom Fladunger Ortsteil Weimarschmieden an der Thüringisch-Bayerischen Landesgrenze sind es dann nur noch wenige Kilometer bis zum Ende des Feldatalradweges am Radler-Infopunkt in Fladungen.
- Länge: 51 km
- Hm: 425 m
- Dauer: 3:24 h
- Höchster Punkt: 587 m
- Startort: Dorndorf oder Fladungen
- Charakteristik: anfangs leichte, später mittelschwere Tour
- Anschlusstouren: Auf dem Radfernweg Rhön-Sinntal nach Bad Neustadt fahren oder Mellrichstadt; dort weiter über den Rfw. Main-Werra oder den Rfw. Meiningen-Haßfurt zum Werraradweg und zurück nach Dorndorf
- Anfahrt: Mit dem Auto von Süden A 4 Abfahrt Friedewald, danach B 82 bis Vacha und B 84 bis Dorndorf; von Norden A 4 Abfahrt Eisenach, danach B 84 bis Dorndorf; mit der Bahn Linie Eisenach - Meiningen
- Erlebniswert: hoch
- Sehenswert: Besucherbergwerk Merkers, Ibengarten bei Dermbach, Dermbach, Kaltennordheim, Museen in Fladungen;
- Wegweisung: Die Route ist bis zur Landesgrenze nach Bayern mit dem Piktogramm des Feldatalradweges markiert; danach mit weiß-grünen Pfeilwegweisern mit Ziel- und Entfernungsangaben.
- Karte: Regionalkarte Rhön, BVA Bielefeld;
Die vierte Etappe (54 km) der 265 Kilometer langen Mehrtagestour entlang der Rhönfränkischen Flüsse.
Ab Fladungen wendet sich die Route gen Süden. Entlang der Hohen Rhön geht es durch uralte Bauerndörfer nach Oberelsbach, dem Sitz der Naturparks Bayerische Rhön und der Bayerischen Verwaltung des Biosphärenreservates mit dem Infozentrum Haus der Langen Rhön. Das Tabakpfeifenmuseum und das Valentin-Rathgeber-Museum (der aus Oberelsbach stammender berühmte Barockkomponist) befinden sich nur unweit davon. Bischofsheim und der Kreuzberg sind nicht nur geografisch zusammenhängend sondern auch touristisch eine Einheit. Hier beginnt nun der Anstieg auf die Passhöhe zwischen dem Brendtal und dem Sinntal. Kurz nach Oberweißenbrunn ist auch dies überstanden und es geht, vorbei am Infozentrum Schwarze Berge, auf überwiegend asphaltierten Radwegen hinunter nach Bad Brückenau, dem letzten Kurort auf der Route.
- Länge: 53.7 km
- Hm: 572 m
- Dauer: 3:35 h
- Höchster Punkt: 658 m
- Startort: Fladungen
- Charakteristik: leichte bis mittelschwere Mehrtages-Radwandertour auf meist sehr gut befahrbaren Wegen mit einer längeren Steigung
- Anfahrt: Mit dem Auto über die A 71 Abfahrt Mellrichstadt; mit der Bahn ab Schweinfurt oder Erfurt nach Mellrichstadt
- Erlebniswert: hoch (Großes Natur- und Landschaftserlebnis);
Sehenswert:, Fladungen, Bischofsheim, Fahrradmuseum im Staatsbad Brückenau - Wegweisung: Die Route ist mit weiß-grünen Wegweisern beschildert, die Ziel- und Entfernungsangaben enthalten
- Literatur: Jochen Heinke "Mit Fahrrad und Gepäck vom Main zur Rhön" Parzellers Buchverlag Fulda ISBN 978-3-7900-0393-2; Fritsch Radwanderkarte Naturpark und Biosphärenreservat Rhön ISBN3-86116-568-6

