Routes in Deutschland / Bayern / Niederfüllbach
Eine landschaftlich schöne Strecke, die den Radler von Coburg über schöne Ortschaften des Coburger Landes ins obere Maintal nach Lichtenfels führt.
Eine Rundfahrt für Mountainbikes, ausgelegt auf möglichst hohen Waldanteil =)
Dabei ist sie aber auch moderat bergig geraten. Je nach Streckenzustand (Matsch/Schnee?) fordert sie eine gute bis sehr gute Kondition.
Notizen erste Betatestrunde
* Einige Streckenabschnitte bedürfen einer Überarbeitung, weil ich bei der Planung dort Wege sah, wo keine sind. ;)
* Meine Betatestrunde endete aufgrund Verspätung (durch die vielen unerwarteten Quirks) bereits in Seehof. Aber schon bis dahin beliefen sich die Aufstiegs-Höhenmeter auf knapp 1200, und die gefahrenen km auf knapp 55 - die Angaben von bikemap sind insoweit nicht ganz richtig.
--> weitere Notizen siehe "Streckensternchen"
CHANGELOG
090310-Originalroute 1.0 angelegt
090310-Betatestfahrt (gg. Uhrzeigersinn)
100310-Route geändert, Änderung 1 (Streckenmarkierung mit Schraubenschlüssel)
100310-Route geändert (Änderung 2,3,4,5,6,7,8)
100310-V.1.1 wartet auf Test =D (Ich habe irgendwie Probleme, neue Zeilen in diesen Text zu bekommen, deshalb jetzt als Fließtext) *** 240410-V1.1 gefahren, einige Änderungen, diese sind jetzt in der Strecke vermerkt und eingebaut...
Ich habe den neuen MTB-Parcours des RVC Trieb ausgetestet. Hinkommen mußte ich natürlich auch, deshalb sind es fast 80km geworden. Der Parcours ist nicht ohne, einige sehr steile Passagen, tolle Wurzeltrails und viel Abwechslung. Die Route zeigt das tatsächlich Gefahrene, ist also nicht "gebaut".
Als "Erholungsfliegen" mit dem Liegedreirad nach einer MTB-Tour am Vortag war diese Runde konzipiert. Den Itzgrund kann man leicht mit einem +30er-Schnitt nehmen, nordwärts wird es etwas komplizierter & bergiger... Bis auf ganz kleine Korrekturen von "Verfahrern" entspricht die Route dem Gefahrenen.
...wohl eine rechte Mördertour, ganz frisch gebaut und noch nicht getestet. Sie erfordert gutes Ausschlafen, einen frühen Start, viel zu Trinken und all das.... ;)
Ziel beim Tourbau: Möglichst schnell und einfach in die nördliche Fränkische Schweiz, dort alle markanten Berge mitnehmen, und schnell und einfach wieder nach Hause. Notizen nach Testfahrt 300410: Die Route war zwar "gebaut" (also nicht "erfahren" bzw. getestet), ist aber so absolut druckreif. Alle Wege existieren tatsächlich ;) und sind gut befahrbar. Was die Tour auszeichnet, ist das Höhenprofil - man ist fast immer am Auf- oder Absteigen. Fortgeschrittenene MTB-Fahrtechnik wird nur auf der Abfahrt vom Staffelberg und auf dem Trailstück kurz vor Lichtenfels benötigt. Eigentlich klar, aber trotzdem die Warnung: Die Tour ist nichts für Renn- und Crossräder! Wer sich in wunderschöner Umgebung ordentlich verausgaben will, ist hier richtig. (Mein GPS-Gerät bezifferte die Höhenmeter übrigens auf rund 2000, bikemap rechnet mit 1600. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte, also rund 1800m...)
Dies ist keine "Schinderroute", sondern soll einen relativ einfachen Transfer in den Großraum ermöglichen - bei Umgehung der Langeweile bzw. Nervigkeit der Itzgrund-Bamberg-Forchheim-Route. Der "Zacken" bei Pommer (km 86) wird aber sicher nicht leicht...mit ein paar kleinen Umbauten läßt sich bestimmt auch eine Rennradtour daraus machen.
Runde für Berufstätige, die erst spät aufs Fahrrad kommen, aber trotzdem ein paar Steigungen wollen
Beginn: Haarth
Ende: Haarth
Schöner Ausblick auf das Maintal und den Itzgrund ab Bodelstadt über Schottenstein.
Zeitdauer ca. 1,25 bis 1,5 Std.
*** Auf den Großen Gleichberg ***
Ziel dieser MTB-Tagestour ist der Große Gleichberg, ein Inselberg von knapp 700m Höhe inmitten der flachen Grabfeld-Ebene.
Kurzprofil
Die Anforderungen an das fahrerische Können halten sich in Grenzen (Ausnahme: Abfahrt Gleichberg).
Die Gesamtlänge der Tour in Kombination mit dem nicht mit Teerstraßen vergleichbaren Rollwiderstand erfordert aber auf jeden Fall eine sehr gute Kondition.
Die Tour kann auch mit einem Trekkingbike gefahren werden, bei besonderer Vorsicht an a) der Abfahrt Gleichberg (Felgen!) und b) dem Abschnitt Innerdeutsche Grenze (Reifen!).
Niederfüllbach - Veste Heldburg
Das Teilstück Schloss Callenberg - Veste Heldburg ist wunderbar zu fahren: Sanfte Hügel und breite, leicht fahrbare Waldwege durch lichten Laubwald.
Veste Heldburg - Gleichamberg
Nach der Veste folgt eine Talabfahrt auf einem recht engen Trampelpfad, der weiter unten breiter wird. In Bad Colberg-Heldburg kann man ggf. erstmals die Getränkevorräte (oder was auch immer) auffüllen. Ein kurzes Stück Feldweg, dann gibt es bei Gellershausen wieder reichlich Wald. =)
Auch hier ist der Waldweg fast straßenartig ausgebaut, man kommt ausgezeichnet voran.
Vor Gleicherwiesen verlässt man den Wald und hat den "Koloss" Gleichberg nun eine ganze Zeit immer vor Augen. Bis Gleichamberg kann man hier alle Kräfte sammeln, denn es rollt leicht über Teerstraßen.
Der Große Gleichberg
Der Berg ist ein Stück Arbeit, aber ohne echte Gemeinheiten. In paßartigen Serpentinen schlängelt sich ein Schotterweg hinauf zum Gipfel. Der Rollwiderstand ist freilich höher als auf Teer, aber die Steine sind nicht besonders groß und Grip ist auch immer da. Problematisch könnten einzig die wohl manchmal recht zahlreichen Fußgänger werden (Nette Zurufe wie "Machen's ned so schnell, s'ist noch weit!" und dergleichen...).
Der Ausblick, den man vom Gipfel aus hat, ist in jedem Fall überragend!
Die Abfahrt an der Nordseite ist zweigeteilt: Zu Beginn ein enger Waldpfad mit sehr großen Steinen - Vorsicht, hier kann es einem schnell den Lenker verschlagen! Gegen Ende folgt ein Abschnitt mit breitem Schotterweg, ähnlich dem beim Aufstieg. Es geht danach nochmals sanft bergauf. In diesem Abschnitt sollte man den "Schnuller-Brunnen", der an einer Weggabelung linker Hand auftaucht, zur ausgiebigen Erfrischung nutzen, ehe man den Gleichberg Richtung Hindfeld abfährt. Hier kann man das Rad auch mal ein wenig laufenlassen.
Entlang der Grenze
Ab Linden beginnt ein Abschnitt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Vor- und Nachteile dieses Wegtyps sind bekannt: Man erlebt unberührte Natur in wohltuender Abgeschiedenheit, aber fährt dabei auf reifenmordenden Panzerplattten (besser am Rand oder im Mittelstreifen fahren!) und muß z.T. Steigungen erklimmen, die wohl nur ein Panzer fahren kann.
Albingshausen - Poppenhausen
Nach dem sehr schönen Dorf Albingshausen folgt das letzte Waldstück dieser Tour. Die Anstiege sind nur noch ganz kurz und leicht, und die Qualität der Wege ist weiterhin hoch.
Poppenhausen - Seßlach
Das Stück Poppenhausen - Seßlach leitet das gemütliche Schluß-Ausrollen der Tour ein. Auf normalen Straßen geht von hier an immer leicht bergab.
Schluss
Bei Seßlach setzt sich das leichte Bergabfahren fort. Entlang der bewährten Seßlach-Itzgrund-Radroute gelangt man nach Gleußen in den Itzgrund. Der flache und leicht zu fahrende Itzgrund-Radweg markiert den letzten Abschnitt der Tour und führt zurück in die Coburger Gegend.
Start 300311-1110h
Ende Ca.1830h
92,3km
Zeit in Bew.5h7min
Schnitt
in Bew.18kmh
Starthöhe 326
Endhöhe 590
Aufstieg 966
Abstieg 770
* Sonnig, abends Bewölkung, nachts Regen, knapp 20 Grad
* Rückenwind
* fast nur Asphalt oder gute Feld-/Waldwege
* Maintal total flach und entspannend, zum Fichtelgebirge hin zwei steile Zacken, dann ein langer milder Anstieg nach Bischofsgrün
Seslach (Kommunalbrauhaus, Altstadt) - Burgruine Altenstein (Superfernblick) - Burgruine Rotenhahn (behauene Felsen im Wald, ca. 900 Jahre alt) - Panoramaweg Richtung Buch (nochmal Superfernblick) - Rückertsteine im Wald zwischen Buch und Obermerzbach (a schöner Fleck) - Itzgrund (viele Einkehrmöglichkeiten)
Kleine Korrektur: Die Tour war tatsächlich 1059km lang. Bikemap hat den Track etwas glattgebügelt...

