Routes in Deutschland / Mecklenburg-Vorpommern / Teterow
Schöne Tagestour durch die Mecklenburger Schweiz, auf wenig befahrenen Strassen.
Der ständig wechselnde Landschaftscharakter macht die Tour für den Radler sehr interessant, erweist sich aber auch als besonders anspruchsvoll. Für Radler die sich umfassender mit den Sehenswürdigkeiten unterwegs befassen, oder einfach längere Zeit an den Naturrastplätzen verweilen möchten, um die tiefen Einblicke der weiten Landschaft genießen zu können, ist es nahe liegend, die „Drei-Seen-Tour" in eine Zweitagestour zu teilen. Dies gilt auch für Radler, die sich nicht einer höheren körperlichen Belastung aussetzen möchten. Am Streckenverlauf bieten sich zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten für Radler in den unterschiedlichsten Preisklassen an. Ebenso passieren Sie unterwegs eine Vielzahl an Ortschaften und Rastplätze, die zu einem Imbiss einladen, um wieder Energie zu tanken.
Vom Marktplatz in Teterow beginnen wir unsere Tour bergabwärts in Richtung Norden zum Rostocker Tor. Vor dem Tor biegen wir links in die Nördliche Ringstraße. Nachdem wir die Stadtmühle am Teich passiert haben, biegen wir rechts ab und steuern das historische Feuerwehrhaus an. Hinter dem nachfolgenden Parkplatz biegen wir links in den Gummiweg und radeln bis zur Ampelkreuzung. Einmal die Straße überquert, begeben wir uns nun auf der Langhäger Chaussee in Richtung Krakow. Nachdem wir Teterow verlassen haben biegen wir sofort links „zum Wasserwerk" ab, fahren als nächstes rechts über eine kleine Brücke, an den Forellenteichen rechts vorbei, biegen dann wieder links ab und kreuzen nach 2,5 km die B 108 in Richtung Bristow, das wir über Glasow fahrend nach gut 9 km erreichen. Weiter geht es auf der K 44 an der Westseite des Malchiner Sees entlang durch eine abwechslungsreiche und reizvolle Landschaft über Bülow nach Schorssow, wo wir nach 15 km ankommen. In Richtung Ziddorf weiterradelnd verlassen wir die K 44 kurz vor dem Ort in der Kopfsteinpflasterkurve nach links und folgen dem Wegweiser „Beobachtungsturm" auf dem Radwanderweg „Malchiner See" durch die Wiesen nach Dahmen. Von hier aus geht es über Rothenmoor etwa 7 km auf der „Deutschen Alleenstraße" weiter bis nach Seedorf. Hier biegen wir direkt an der Bushaltestelle nach rechts von der Straße ab und fahren über einen gut befahrbaren Waldweg bis in das etwa 2,5 km entfernte Basedow. Auf einer asphaltierten Landstrasse geht es über Gessin weiter in Richtung Gielow. In der etwa 2 km hinter Gessin liegenden Rechtskurve, wird die Straße in Richtung Jägerhof/Malchin verlassen. Nun radeln wir auf einem ca. 3 km langen verfestigten und gut befahrbaren Waldweg am „Jägerhof" vorbei hinein nach Malchin. Immer geradeaus kommen wir zum Malchiner Steintor, an dem wir rechts in Richtung Verchen abbiegen. Malchin wird nun nach ca. 39 km auf dem städtischen Radweg verlassen. Es folgt eine sehr angenehme und abwechslungsreiche Weiterfahrt durch leicht welliges Gelände auf dem Radweg über Leuschentin, Kummerow, Sommersdorf und Meesiger, von dem sich immer wieder schöne Blicke über den Kummerower See und auf die dahinter liegende Mecklenburgische Schweiz ergeben. Am Abzweig nach Verchen sind immerhin schon „satte" 55 km zurückgelegt. Wir radeln von Verchen weiter über die Uferstraße, wo sich bei klarem Wetter schöne Blicke über den Kummerower See in Längsrichtung bis zurück nach Malchin ergeben. Unsere Radwanderung geht nun weiter nach Aalbude, wo wir mit der Fähre über die Peene setzen (Fährbetrieb: Mai bis Oktober). Am anderen Ufer angekommen, geht es nun durch die renaturierten Poldergebiete auf asphaltiertem Wege bis nach Kützerhof. Nur ca. 200 m nach dem Verlassen der Ortschaft biegen wir nach links auf einen festen Feldweg in Richtung Warsow/Neukalen ab und radeln dann auf einem gut befahrbaren Waldweg, der später in einen Betonplattenweg übergeht, bis Neu Warsow. Dann geht es wieder asphaltiert weiter nach Neukalen. Nun haben wir bereits an die 70 km zurückgelegt. Der Weg sollte uns am Hafen, an der Kirche und am Teich vorbei zunächst in Richtung Malchin führen. Kurz hinter dem Teich biegen wir aber nach rechts in Richtung Schlakendorf/Karnitz ab. Bis Karnitz radeln wir ca. 4 km auf einer kaum befahrenen und asphaltierten Straße wieder durch eine reizvolle, abwechslungsreiche Landschaft. Diesen Charakter bewahrt sie sich bis Pohnstorf, denn wir bewegen uns immer am nordwestlichen Rand der Mecklenburgischen Schweiz vorbei. Ab Karnitz wird der Weg sehr anspruchsvoll, denn zahlreiche Schlaglöcher und teilweise weicher, sandiger Untergrund - eben „urig mecklenburgisch" - prägen die nächsten 3 km bis kurz vor Pohnstorf. Gute 80 km sind bis hierher geschafft. Durch Pohnstorf geht es weiter auf asphaltierter, wenig befahrener Straße durch Alt-Sührkow nach Bukow. Am Ostufer des Teterower Sees entlang, geht es durch ein europäisches Vogelschutzgebiet bis nach Todendorf. Bis dorthin ist es weitgehend eben, aber auf einem kurzen Teilstück hinter Bukow sehr sandig, so dass man das Rad evtl. auch einige Meter schieben muss. Trotzdem hat auch dieser Weg durch ein Feuchtgebiet mit seinen links und rechts liegenden Wiesen und Weiden seine eigenen Reize, die wir beim aufmerksamen Betrachten der Landschaft schnell erkennen können. In Todendorf radeln wir am Sportplatz vorbei, überqueren die B 108 und sind schon im Thürkower Park mit seinem historischen Wasserrad. Die nächsten 3 km bis Appelhagen führen dann auf einer Betonspurbahn über eine hügelige, aber offene Landschaft, die dem Radler immer wieder schöne Blicke in alle Richtungen eröffnet. Von Appelhagen radeln wir links entlang auf einer kaum frequentierten Landstraße, bis wir den Teterower Bergring zu unserer Linken sehen. Hier biegen wir rechts in einen Waldweg, der uns bergauf direkt zum Ehrenmal führt, von wo aus wir einen herrlichen Blick über die Region genießen können. Zur erholsamen Weiterfahrt zum Ziel der Tour, geht es über die Kuhtrifft fast nur noch bergab. Sobald wir die ersten Schrebergärten erreichen, biegen wir rechts und dann im Anschluss darauf gleich wieder links ab. Von nun an geht es über die Heidbergsallee direkt in die von-Pentz-Allee nur noch geradeaus, wobei wir den Ausgangspunkt - die St.-Peter-und-Pauls-Kirche am Marktplatz - immer im Visier haben. Eine solch herausfordernde Strecke zehrt natürlich an den Kräften, hinterlässt aber auch viele neue Eindrücke. Diese kann man am besten beim Ausgleich der verbrauchten Kalorien und bei einem erfrischenden Getränk verarbeiten. Hierzu gibt es in Teterow zahlreiche Möglichkeiten. weitere Informationen: Tourist-Information Marktplatz 9 17166 Teterow Tel. 03996-172028 Fax -187795 e-Mail Tourist-Info@teterow.de Internet: www.teterow.m-vp.de
Die Radtour startet auf dem Teterower Marktplatz, führt zum Rostocker Tor und dann kurz davor linker Hand am Nördring entlang Richtung Mühlenteich. An der Stadtmühle angekommen biegen Sie rechts ab, vorbei am alten Feuerwehrhaus und dann noch einmal links durch die Wiesen bis zur Ampelkreuzung. Sie verlassen die Stadt in Richtung Krakow am See/Groß Wokern auf einer mäßig befahrenen Nebenstraße. In Groß Wokern angekommen führt am Ende der Ortsdurchfahrt ca. 100 m nach dem Imbiss „Zur Kurve" links abbiegend eine wenig befahrene Straße nach Nienhagen. In Nienhagen fahren Sie weiter geradeaus in die Sackgasse hinein. Auf dem vorerst asphaltierten Weg bleibend, biegen Sie nach rund 700 m rechts ab und befinden sich gleich darauf im Nienhäger Forst. Auf dem Hauptweg radelnd, begleiten Sie auf den nächsten 2,5 km dichter Wald und absolute Ruhe bevor Sie wieder auf einen beschilderten Radweg treffen, welchem Sie links in Richtung Großen Luckow folgen. Nach zwei weiteren landschaftlich schönen und gut zu fahrenden Kilometern gelangen Sie nach Barz und folgen der Eiszeitroute/Schlössertour nach Görzhausen. Von hier aus fahren Sie rechter Hand entlang des Skulpturenweges zum Röthelberg. Empfohlen sei an dieser Stelle ein Abstecher auf den 103 m hohen Röthelberg. Von seiner Spitze aus erschließt sich dem Betrachter ein atemberaubender Blick über die Mecklenburgische Schweiz hin zum Malchiner See. Wieder auf der Hauptstrecke angelangt erreichen Sie nach wenigen Minuten Karstorf. Hier fahren Sie gleich am Ortsanfang links in den Park Burg Schlitz und gelangen so am Fuße der gleichnamigen Burg bis zur Bundesstraße. Einen Besuch des weitläufigen Parks mit seinen zahlreichen Steinsetzungen, Denkmalen und dendrologischen Besonderheiten sollten Sie auf jeden Fall einplanen, bevor Sie die Bundesstraße überqueren und sich hinter der Gaststätte „Zum Goldenen Frieden" in Richtung Carlshof bewegen. Hier angelangt folgen Sie dem Weg über Tessenow nach Bristow. In Bristow biegen Sie links ab und fahren auf einer wenig befahrenen Nebenstraße bis nach Glasow. Gleich nach dem Ortseingangsschild rechts führt ein Weg entlang schmucker neuer Häuser. Nach ein paar hundert Metern erreichen Sie einen kleinen Teich an dessen Ende der Weg sich gabelt. Sie fahren links Richtung Niendorf/Pampow. In Pampow angelangt biegen Sie rechts ab und folgen dem straßenbegleitenden Radweg bis nach Teterow (Hinweis: bei erreichen der B104 führt ca. 300 m ein kleiner Feldweg erst links und dann auf der rechten Seite unmittelbar neben der Bundesstraße entlang, bevor wieder der straßenbegleitende Radweg vorhanden ist). weitere Informationen: Tourist-Information Marktplatz 9 17166 Teterow Tel. 03996-172028 Fax -187795 e-Mail Tourist-Info@teterow.de Internet www.teterow.m-vp.de
Tagestour mit Besichtigung von alten oder restaurierten Gutshäusern
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