Routes in Italia / Trentino-Alto Adige / Laudes




Nach der Kraxelei über die Alpenpässe bietet sich diese Kurzetappe zur Erholung an. Von Schleis sollte man den kleinen Umweg über Mals in Kauf nehmen. Das idyliische Glurns mit seiner imposanten Stadtmauer liegt direkt am Radweg. Gemächlich rollt man durch endlose blühende Obstbaumplantagen. Wer noch Körner übrig hat, kann noch einen Abstecher zum 400 Höhenmeter über Naturns liegenden Castello " Juval" machen (die Packtaschen kann man an der Tourist-Information deponieren). Reinhold Messner hat hier seine interessante Tibetika-Sammlung platziert. Bis zum quirligen Meran ist es dann nicht mehr weit.



kurze Runde, geht knackig bergauf und zackig auf den trails wieder runter.



Die Tour entspricht in der Grundanlager der Tour 63 aus der offiziellen Mountainbike-Karte des Vinschgau. GPS-Tracks gabs noch keinen, deswegen bin ich das mal mit Vorplanung abgefahren und habe allerdings noch einige Feinheiten miteingebaut, vor allem den Singel-Trail-Anteil von den angegebenen 29% auf knapp 50% angehoben. Es ist eine Traumtour mit Traumpanorama, gigangtischen flowigen Trails und man ist so gut wie alleine unterwegs. Zum Glück wurde diese Tour nicht von der MB entdeckt, dafür mal hier für euch. Start ist Laatsch bei Mals, entlang der Hauptstraße gehts gleich auf den Schotterradweg bis Taufers. Hier beginnt der Aufstieg in Avignatal. Leider gibts so gut wie keine Serpentinen, also knapp 1000 HM kerzgerade hinauf bis zur Magnitzalm (auch im uphill gibts einige singles zu meistern). Auf knapp 2000 m angekommen (die Baumgrenze ist längst gefallen und wird erst richtig spät wieder erreicht) gehts auf dem Almplateau aufm Trail Richtung Scharljoch (Grenzübergang in die Schweiz nach Graubünden), dem mit 2300m höchsten Punkt. Der Aufstieg ist mit 100 HM allerdings ne Schiebe-Tragepassage, nicht so dramatisch, ebenfalls der Abstieg, knapp 80 HM, kann der versierte Techniker aber auch fahren. Dann geht der Flow los, einfach zum Genießen. Weiter gehts auf dem Schotterweg bis zur Alpe Astras, herrliches Panaoram und der Ortler läßt weiterhin grüßen. Nach der Alp ist ein mehr aus ausgezeichneter Single-Trail, speziell für Mountainbiker und der hat technisch in sich! Federweg muß sein! Einfach Genuss pur. Die Abfahr über Lü bis nach Müstair habe ich ebenfalls abgewandelt und laß den Trail sprechen (aber Achtung, bei einem Teil hab ich mich verguckt, geht nur schieben!). Der Trail bis nach Müstair ist phänomenal. Begegnete Biker bis zum Scharljöchl: keiner, (nur 2 Wanderer) Danach ist ein bisserl mehr los, aber der Trail nach Müstair war für mich reserviert! Viel Spass.

Bevor ichs vergesse: Gegen den Uhrzeigersinn, also wie ich fuhr, ist besser!!! andersherum bringst keinen Spass.



Vom Obervinschgau starte ich bei Laatsch ins Münstertal(CH) bis St. Maria um den Umbrailpass zu erklimmen. Es gibt keinen Forstweg oder Ausweichstrecke, deswegen muß man die Paßstraße hoch. Geht aber. Brauchte für die 27km auf 2500m knapp drei Stunden. Dann über die restlichen 3km hoch auf den Stilfser, der Ortler läßt grüßen und die Mittagspause genießt man. Ganz schön viel los, da oben. Also das bike hochtragen auf die Drei-Sprache-Spitz, den mit 2.853m höchsten Punkt der Tour. Ab hier wirds alpin, hochalpin. Es geht über den Goldseetrail, der wie schon gesagt höchste Fahrfertigkeiten erfordert, Dieser Trail ist nichts für Menschen mit Schwindelanfällen. Neben dem schmalen, sehr schmalen trail, gehts hunderte Meter einfach steil runter! Das ist selbst vielen Wanderen zu heftig, weshalb der Trail nicht stark frequentiert ist. Ich selbst habe vermieden, mich dessen bewußt zu sein und mich nur auf den trail konzentriert. Sicherheit geht hier vor Risiko, dennoch ist ein Wahnsinnsspass. Der Abschnitt ist komplett fahrbar. Erst bei denn Schneefängern werden Geröllhalden passierte, die Tragen erfordern. Die Abfahrt zur Furkelhütte ist mit einigen kürzeren Trage/Schiebepassagen gut zu meistern. lieber kein Risiko eingehen, es sei Euch gesagt. Der Blick auf den Ortler und die umliegenden Gletschermassive lohnt immer wieder eine Verschnaufpause. Hier fuhren meine GPS-Geber ab, aber ich hatte noch zeit und kraft und bin daher den Trail No. 4 bis zur Scharlalm und dann weiter den Trail No. 13 bis zu den Lichtenberger Höfen abgefahren. Fanastisch. Insgesamt betrug der Trail-Downhill vom Stilfser Joch circa. 25km bei 2000HM. Fahrzeit war genau 06:30, aber insgesamt war ich 08:30 unterwegs. Also Zeit nicht aus den Augen verlieren.



Von Laatsch über St. Maria auf den Ofenpass und Zernez. Das Inntal über Scoul entlang bis nach Nauters. Hinauf auf den Reschepass und über Mals wieder zurück an den Ausgangspunkt.



Laatsch -> Glurns -> Lichtenberg -> Schartalpe -> Stilfs -> Furkelhütte -> Trafoi



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