Routes in España / Castilla - Leon / Carrion De Los Condes




Vor Leòn in Valenciano schwere Überquerung der Stadtautobahn.



Die Etappe hinter Carrión de los Condes gehört wohl zu den härtesten der Pilgerstraße. Ein unglaublich eintöniges Gebiet breitet sich rings um uns aus. In den trockenen Sommermonaten stehen dürre Felder in lohendem Gelb gegen das makellose Blau des Himmels, und oft zieht Gegenwind erbarmungslos über das flache Land. Man denkt und fühlt nicht mehr, sondern folgt nur noch dem Rhythmus seines Körpers.

 

Charakteristik:

Eine Tagesstrecke ohne große Schwierigkeiten und doch ziemlich mühsam. Bis Sahagún schluckt uns die N-120. Man freut sich fast über die wenigen Anstiege; sie bringen etwas Abwechslung in das monotone Dahinradeln. Nach Sahagún können wir dann endlich die Hauptstraße verlassen und auf einer kleineren Teerstraße, direkt neben der Pilgerautobahn – dem Real Camino Francés – bis nach El Burgo Ranero fahren. Am Wegrand gepflanzte Pappeln spenden in der eintönigen und baumlosen Wüste während der heißen Mittagsstunden Schatten, und die in regelmäßigen Abständen angelegten Rastplätze laden uns auf den 32 km bis Mansilla de las Mulas zu kleinen Pausen ein.

 

Wegbeschreibung:

Auf unserem Weg aus Carrión de los Condes folgen wir den Pfeilen durch den Ort, überqueren den Rio Carrión und biegen, vorbei am gewaltigen Kloster San Zoilo,nach links auf die N-120 Richtung León/Sahagún ab. Entlang der N-120 reihen sich die Orte Calzada de los Molinos, Cervatos de la Cueza, Quintanilla de la Cueza und Calzadilla de la Cueza.
Immer wieder kreuzen Seitenarme des Cueza die Landstraße, schaffen grüne Inseln. Vorbei an Ledigos, Terradillos de Templarios, Moratinos und San Nicolás del Real Camino überqueren wir die Grenzlinie zwischen den Provinzen Palencia und León, sehen rechts von uns inmitten eines Pappelwäldchens die Eremita Virgen del Puente und folgen ca. 300 m weiter nach rechts dem Abzweig nach Sahagún. Im Kreisverkehr behalten wir unsere Fahrtrichtung bei, halten uns links über eine Eisenbahnbrücke und orientieren uns an den Pfeilen durch den Ort.

Weiter geht es wieder auf der N-120 Richtung León. Auf der soliden Puente de Canto überqueren wir den Cea, der mit seinem tief eingeschnittenen Bett die natürliche Grenzlinie der Tierra de Campos markiert. (Rechterhand liegt das legendäre Pappelwäldchen). 3,8 km nach der Brücke verlassen wir bei einer Autobahnauffahrt die N-120 und folgen dem Camino auf der parallel verlaufenden Asphaltstraße bis Bercianos del Real Camino. Wir lassen den Ort links liegen und kämpfen uns weiter entlang der Pilgermeile des Real Camino Francés zu unserem knapp 7,5 km entfernten Etappenziel El Burgo Ranero.

Am Ortseingang steuern wir auf die Kirche zu, an der wir einen Wegweiser zum Refugio finden.

 

Stoeppel Reiseführer: Der Jakobsweg

Auszug aus: Stöppel Freizeitführer 983: Der Jakobsweg, Mit dem Rad von Pamplona nach Santiago de Compostela. Autoren: Christina Brugger und Alexandra Fritschi, 176 Seiten, farbige Abbildungen und Karten, 12,2 x 20 cm, ISBN 978-3-89987-983-X, Preis 15,80 EUR

Der Radwanderführer enthält neben ausführlichen Wegbeschreibungen, ausführliches Kartenmaterial und Stadtpläne, Infoblöcke mit wichtigen Informationen, Adressen und Telefonnummern, Übernachtungsmöglichkeiten, Kulturhistorische Kurzexkursionen zu den jeweiligen Orten und Wegabschnitten, Tipps zur Reisevorbereitung und ein spanisches Wörterbuch für Fahrradzubehör.



Die Etappe hinter Carrión de los Condes gehört wohl zu den härtesten der Pilgerstraße. Ein unglaublich eintöniges Gebiet breitet sich rings um uns aus. In den trockenen Sommermonaten stehen dürre Felder in lohendem Gelb gegen das makellose Blau des Himmels, und oft zieht Gegenwind erbarmungslos über das flache Land. Man denkt und fühlt nicht mehr, sondern folgt nur noch dem Rhythmus seines Körpers.

 

Charakteristik:

Eine Tagesstrecke ohne große Schwierigkeiten und doch ziemlich mühsam. Bis Sahagún schluckt uns die N-120. Man freut sich fast über die wenigen Anstiege; sie bringen etwas Abwechslung in das monotone Dahinradeln. Nach Sahagún können wir dann endlich die Hauptstraße verlassen und auf einer kleineren Teerstraße, direkt neben der Pilgerautobahn – dem Real Camino Francés – bis nach El Burgo Ranero fahren. Am Wegrand gepflanzte Pappeln spenden in der eintönigen und baumlosen Wüste während der heißen Mittagsstunden Schatten, und die in regelmäßigen Abständen angelegten Rastplätze laden uns auf den 32 km bis Mansilla de las Mulas zu kleinen Pausen ein.

 

Wegbeschreibung:

Auf unserem Weg aus Carrión de los Condes folgen wir den Pfeilen durch den Ort, überqueren den Rio Carrión und biegen, vorbei am gewaltigen Kloster San Zoilo,nach links auf die N-120 Richtung León/Sahagún ab. Entlang der N-120 reihen sich die Orte Calzada de los Molinos, Cervatos de la Cueza, Quintanilla de la Cueza und Calzadilla de la Cueza.
Immer wieder kreuzen Seitenarme des Cueza die Landstraße, schaffen grüne Inseln. Vorbei an Ledigos, Terradillos de Templarios, Moratinos und San Nicolás del Real Camino überqueren wir die Grenzlinie zwischen den Provinzen Palencia und León, sehen rechts von uns inmitten eines Pappelwäldchens die Eremita Virgen del Puente und folgen ca. 300 m weiter nach rechts dem Abzweig nach Sahagún. Im Kreisverkehr behalten wir unsere Fahrtrichtung bei, halten uns links über eine Eisenbahnbrücke und orientieren uns an den Pfeilen durch den Ort.

Weiter geht es wieder auf der N-120 Richtung León. Auf der soliden Puente de Canto überqueren wir den Cea, der mit seinem tief eingeschnittenen Bett die natürliche Grenzlinie der Tierra de Campos markiert. (Rechterhand liegt das legendäre Pappelwäldchen). 3,8 km nach der Brücke verlassen wir bei einer Autobahnauffahrt die N-120 und folgen dem Camino auf der parallel verlaufenden Asphaltstraße bis Bercianos del Real Camino. Wir lassen den Ort links liegen und kämpfen uns weiter entlang der Pilgermeile des Real Camino Francés zu unserem knapp 7,5 km entfernten Etappenziel El Burgo Ranero.

Am Ortseingang steuern wir auf die Kirche zu, an der wir einen Wegweiser zum Refugio finden.

 

Stoeppel Reiseführer: Der Jakobsweg

Auszug aus: Stöppel Freizeitführer 983: Der Jakobsweg, Mit dem Rad von Pamplona nach Santiago de Compostela. Autoren: Christina Brugger und Alexandra Fritschi, 176 Seiten, farbige Abbildungen und Karten, 12,2 x 20 cm, ISBN 978-3-89987-983-X, Preis 15,80 EUR

Der Radwanderführer enthält neben ausführlichen Wegbeschreibungen, ausführliches Kartenmaterial und Stadtpläne, Infoblöcke mit wichtigen Informationen, Adressen und Telefonnummern, Übernachtungsmöglichkeiten, Kulturhistorische Kurzexkursionen zu den jeweiligen Orten und Wegabschnitten, Tipps zur Reisevorbereitung und ein spanisches Wörterbuch für Fahrradzubehör.



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