Routes in España / Castilla - Leon / Rabanal Del Camino




Zum Cruz de Ferro sehr anstrengend, aber tolle Aussicht.



Eine der eindruckvollsten Etappen des Camino de Santiago! Hart, aber von unglaublicher Schönheit. Der Blick wandert über sanft gerundete, dunkelgrüne Bergkuppen und man kann sich kaum sattriechen am würzigen Duft von Ginster, Heidekraut und Lavendel. Und dann hinab, in rauschender Fahrt, ins Bierzo – dem Vorzimmer Galiciens.

 

Charakteristik:

Nur keine Panik! Nach neun Etappen sind wir trainiert und die Passage über das Gebirge kann uns nicht mehr schrecken. Längst nicht so gemein, wie oft beschrieben, gestaltet sich die etwa 16 km lange Steigung. Wer in der morgendlichen Kühle aufbricht, hat bis zu den heißen Mittagsstunden bereits das Schlimmste überstanden und sich vielleicht schon im Rio Meruelo in Molinaseca erfrischt. Über die kurzen Steigungen auf der wenig befahren Landstraße bis Villafranca kann man dann nur noch müde lächeln.

 

Wegbeschreibung:

Gestärkt und ausgeruht machen wir uns heute an den zweiten Teil der ersten Paßetappe des Camino de Santiago. Wir verlassen Rabanal über die Calle Real und fahren stets bergauf über die weiten Hänge auf Foncebadón zu. Wir umfahren Foncebadón rechts auf der Landstraße und kämpfen uns Meter für Meter zum 2,6 km entfernten Cruz de Ferro (Eisenkreuz) hinauf. Oft weht ein eisiger Wind hier oben. Machen wir eine Verschnaufpause und legen unseren Stein nieder. Weiter geht es durch das grandiose Höhenland nach Manjarín. In dem verfallenen Weiler betreibt ein idealistischer Aussteiger mit grenzenloser Begeisterung ein “Freiluftrefugio”. Etwa 2 km weiter halten wir links Richtung Ponferrada (LE-142), das wir auch schon in weiter Ferne sehen. Noch gut 1 km und wir können aufatmen. Die letzte Steigung ist überwunden und wir rollen über die kurvige Teerstraße durch El Acebo. Vorbei an Riego de Ambrós endet unsere rauschende Talfahrt in Molinaseca. Über die Brücke über den Meruelo gelangen wir nach den ersten Häusern in den Ort. In Molinaseca fahren wir die Calle Real entlang und kommen zur N-142, der wir Richtung Ponferrada folgen. Zunächst müssen wir wieder etwas bergauf radeln, um dann nach 3 km fast bis in die Vorstadt von Ponferrada zu rollen. 300 m nach den ersten Häusern halten wir uns im Kreisverkehr halblinks Richtung Peñalba S. Pedro d. M. Die nächsten beiden Kreisel durchfahren wir geradeaus und gelangen zur Templerburg. An der Burg machen wir einen Schlenker rechts bergauf und fahren sofort durch die schmale Calle Tras la Cava rechts an der Burg vorbei. Durch die Calle de Ranadero links bergab bis zum Plaza de las Nieves (Postamt). Hier biegen wir links in die Avenida la Puebla (Achtung! Den Wegweiser nach ca. 150 m, rechts Richtung N-VI nicht beachten! Er bringt uns auf die Schnellstraße). Nach 500 m erreichen wir einen Kreisverkehr und fahren geradeaus in die Calle Camino de Santiago. Gute 6 km radeln wir nun durch Ponferradas Gewerbegebiet, bis wir nach Camponaraya gelangen. Wir folgen stets der Straße und lassen bald die Stadt hinter uns. Zwischen von architektonischen Abscheulichkeiten gespickten Weingärten und kleinen Hügeln, mal bergauf mal bergab, fahren wir an Magaz de Abajo vorbei und erreichen Cacabelos. Weiter auf der wenig befahrenen N-006A treten wir nach Pieros. Ca. 4,4 km hinter Pieros biegen wir rechts von der N-006A ab und sehen schon nach wenigen Metern die Burg von Villafranca del Bierzo. Gleich bei der Burg fahren wir rechts zur Santiagokirche und weiter zu einem der beiden Refugios. Für heute haben wir es geschafft und können nun im Refugio von Villafranca Kraft für die morgige Etappe über den Cebreiro schöpfen.

Stoeppel Reiseführer: Der Jakobsweg

 

Auszug aus: Stöppel Freizeitführer 983: Der Jakobsweg, Mit dem Rad von Pamplona nach Santiago de Compostela. Autoren: Christina Brugger und Alexandra Fritschi, 176 Seiten, farbige Abbildungen und Karten, 12,2 x 20 cm, ISBN 978-3-89987-983-X, Preis 15,80 EUR

Der Radwanderführer enthält neben ausführlichen Wegbeschreibungen, ausführliches Kartenmaterial und Stadtpläne, Infoblöcke mit wichtigen Informationen, Adressen und Telefonnummern, Übernachtungsmöglichkeiten, Kulturhistorische Kurzexkursionen zu den jeweiligen Orten und Wegabschnitten, Tipps zur Reisevorbereitung und ein spanisches Wörterbuch für Fahrradzubehör.



Eine der eindruckvollsten Etappen des Camino de Santiago! Hart, aber von unglaublicher Schönheit. Der Blick wandert über sanft gerundete, dunkelgrüne Bergkuppen und man kann sich kaum sattriechen am würzigen Duft von Ginster, Heidekraut und Lavendel. Und dann hinab, in rauschender Fahrt, ins Bierzo – dem Vorzimmer Galiciens.

 

Charakteristik:

Nur keine Panik! Nach neun Etappen sind wir trainiert und die Passage über das Gebirge kann uns nicht mehr schrecken. Längst nicht so gemein, wie oft beschrieben, gestaltet sich die etwa 16 km lange Steigung. Wer in der morgendlichen Kühle aufbricht, hat bis zu den heißen Mittagsstunden bereits das Schlimmste überstanden und sich vielleicht schon im Rio Meruelo in Molinaseca erfrischt. Über die kurzen Steigungen auf der wenig befahren Landstraße bis Villafranca kann man dann nur noch müde lächeln.

 

Wegbeschreibung:

Gestärkt und ausgeruht machen wir uns heute an den zweiten Teil der ersten Paßetappe des Camino de Santiago. Wir verlassen Rabanal über die Calle Real und fahren stets bergauf über die weiten Hänge auf Foncebadón zu. Wir umfahren Foncebadón rechts auf der Landstraße und kämpfen uns Meter für Meter zum 2,6 km entfernten Cruz de Ferro (Eisenkreuz) hinauf. Oft weht ein eisiger Wind hier oben. Machen wir eine Verschnaufpause und legen unseren Stein nieder. Weiter geht es durch das grandiose Höhenland nach Manjarín. In dem verfallenen Weiler betreibt ein idealistischer Aussteiger mit grenzenloser Begeisterung ein “Freiluftrefugio”. Etwa 2 km weiter halten wir links Richtung Ponferrada (LE-142), das wir auch schon in weiter Ferne sehen. Noch gut 1 km und wir können aufatmen. Die letzte Steigung ist überwunden und wir rollen über die kurvige Teerstraße durch El Acebo. Vorbei an Riego de Ambrós endet unsere rauschende Talfahrt in Molinaseca. Über die Brücke über den Meruelo gelangen wir nach den ersten Häusern in den Ort. In Molinaseca fahren wir die Calle Real entlang und kommen zur N-142, der wir Richtung Ponferrada folgen. Zunächst müssen wir wieder etwas bergauf radeln, um dann nach 3 km fast bis in die Vorstadt von Ponferrada zu rollen. 300 m nach den ersten Häusern halten wir uns im Kreisverkehr halblinks Richtung Peñalba S. Pedro d. M. Die nächsten beiden Kreisel durchfahren wir geradeaus und gelangen zur Templerburg. An der Burg machen wir einen Schlenker rechts bergauf und fahren sofort durch die schmale Calle Tras la Cava rechts an der Burg vorbei. Durch die Calle de Ranadero links bergab bis zum Plaza de las Nieves (Postamt). Hier biegen wir links in die Avenida la Puebla (Achtung! Den Wegweiser nach ca. 150 m, rechts Richtung N-VI nicht beachten! Er bringt uns auf die Schnellstraße). Nach 500 m erreichen wir einen Kreisverkehr und fahren geradeaus in die Calle Camino de Santiago. Gute 6 km radeln wir nun durch Ponferradas Gewerbegebiet, bis wir nach Camponaraya gelangen. Wir folgen stets der Straße und lassen bald die Stadt hinter uns. Zwischen von architektonischen Abscheulichkeiten gespickten Weingärten und kleinen Hügeln, mal bergauf mal bergab, fahren wir an Magaz de Abajo vorbei und erreichen Cacabelos. Weiter auf der wenig befahrenen N-006A treten wir nach Pieros. Ca. 4,4 km hinter Pieros biegen wir rechts von der N-006A ab und sehen schon nach wenigen Metern die Burg von Villafranca del Bierzo. Gleich bei der Burg fahren wir rechts zur Santiagokirche und weiter zu einem der beiden Refugios. Für heute haben wir es geschafft und können nun im Refugio von Villafranca Kraft für die morgige Etappe über den Cebreiro schöpfen.

Stoeppel Reiseführer: Der Jakobsweg

 

Auszug aus: Stöppel Freizeitführer 983: Der Jakobsweg, Mit dem Rad von Pamplona nach Santiago de Compostela. Autoren: Christina Brugger und Alexandra Fritschi, 176 Seiten, farbige Abbildungen und Karten, 12,2 x 20 cm, ISBN 978-3-89987-983-X, Preis 15,80 EUR

Der Radwanderführer enthält neben ausführlichen Wegbeschreibungen, ausführliches Kartenmaterial und Stadtpläne, Infoblöcke mit wichtigen Informationen, Adressen und Telefonnummern, Übernachtungsmöglichkeiten, Kulturhistorische Kurzexkursionen zu den jeweiligen Orten und Wegabschnitten, Tipps zur Reisevorbereitung und ein spanisches Wörterbuch für Fahrradzubehör.



Camino de santiago de dos amigos.

Desde rabanal del caminoa Villafranca del Bierzo



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