Routes in España / Rioja / Najera
Auf alten Wegen, vor Jahrhunderten von Männern gebahnt, die sich ganz der Pilgerbetreuung verschrieben hatten, ziehen wir nach San Juan de Ortega. Ein Ort, der die schönste Blüte des Jakobswegs hervorbrachte – die Gastfreundschaft. Auch heute noch gilt was der Italiener Laffi im 17. Jh. geschrieben hat: "Die Nächstenliebe ist hier noch immer lebendig."
Charakteristik:
Bis auf die verkehrsreichen Passagen zwischen Najera und Azofra (läßt sich problemlos mit Tourenrad und Gepäck auf dem Camino umgehen), sowie Belorado Tosantos, verläuft diese Mammutetappe auf ruhigen Nebenstraßen mit einigen Anstiegen durch die monotone Weinund Felderlandschaft der La Rioja. Hinter Tosantos radelt man über zahlreiche Hügel auf einer einsamen, sich durch fruchtschwere Äcker ziehenden Straße bis San Juan de Ortega. Wir wählen diese längere, aber sehr reizvolle Route abseits der verkehrsreichen N-120, um den langgestreckten, kurvenreichen Anstieg durch die Oca-Berge zum Alto de la Pedraja (1150 m) zu umgehen.
Wegbeschreibung:
Von gregorianischen Gesängen sanft geweckt, machen wir uns auf den Weg. Entlang der Felsen ziehen wir an den letzten Häusern Nájeras vorbei und folgen der N-120 Richtung Burgos. Nach 6,5 km zweigen wir links nach Azofra ab. Bevor wir die ersten Häuser erreichen, können wir an der Fuente de los Romeros (Wallfahrerquelle) unsere Trinkflaschen mit frischem Quellwasser füllen. 300 m nach dem Ortseingang biegen wir links nach Cañas auf die LR-206 ab und erreichen Alesanco und Cañas.
In Cañas folgen wir der Ausschilderung nach Sto. Domingo auf einer kontinuierlich ansteigenden Nebenstraße, bis wir nach 3,1 km auf die LR-204 rechts abzweigen und gemütlich bis Santo Domingo de la Calzada rollen. Im Ort halten wir uns an die Ausschilderungen Albuerge de Peregrino und Catedrale. Wir kommen durch die Calle Mayor zur Kathedrale.
Weiter geht es über die Calle Mayor. Am Plaza San Francisco orientieren wir uns an der Ausschilderung Richtung Belorado/Burgos, überqueren den Oja und biegen gleich nach der Brücke auf die LR-201 ab. Die Nebenstraße führt uns durch Kornfelder geradewegs auf Herraméluri zu. Gleich am Ortsanfang halten wir uns links. Auf der LR-200 radeln wir dann durch die Weiler Leiva und Tormantos.
Noch gute 2 km und wir verlassen das Weinland La Rioja und tauchen in die Provinz Burgos ein. Die bisher gut ausgebaute Straße wird schmäler und heißt nun BU-P7101. Ohne den abzweigenden Querwegen Beachtung zu schenken, treten wir kaum sichtbar, dafür spürbar bergauf nach Belorado. Ins Ortszentrum gelangt man links über die Calle Martinez.
In Belorado folgen wir der Hauptstraße Richtung Tosantos, überqueren den Rio Tirón und gelangen zur auf den nächsten Kilometern viel befahrenen N-120. Kurz nach Tosantos zweigen wir rechts auf die hügelige Nebenstraße nach Villalómez ab. Kein Auto stört die grüne Idylle. In Villalómez halten wir uns an einer T-Kreuzung rechts Richtung Castil de Peones/BU-704. Wir passieren Villanazur und Villalbos und erreichen nach 3 km Villamóndar. Nach dem Ort biegen wir links auf die platanengesäumte BU-701 nach Cerratón de Juarros ab. Zunächst durch die Ebene, dann bergauf, durch Cerratón, halten wir uns 4 km hinter dem Ort geradeaus Richtung Barrios de Colina. Vorbei an kleinen verfallenen Weilern folgen wir nach 4,6 km scharf links dem Wegweiser zu unserem heutigen Etappenziel, San Juan de Ortega.
Der Radwanderführer enthält neben ausführlichen Wegbeschreibungen, ausführliches Kartenmaterial und Stadtpläne, Infoblöcke mit wichtigen Informationen, Adressen und Telefonnummern, Übernachtungsmöglichkeiten, Kulturhistorische Kurzexkursionen zu den jeweiligen Orten und Wegabschnitten, Tipps zur Reisevorbereitung und ein spanisches Wörterbuch für Fahrradzubehör.
Auf alten Wegen, vor Jahrhunderten von Männern gebahnt, die sich ganz der Pilgerbetreuung verschrieben hatten, ziehen wir nach San Juan de Ortega. Ein Ort, der die schönste Blüte des Jakobswegs hervorbrachte – die Gastfreundschaft. Auch heute noch gilt was der Italiener Laffi im 17. Jh. geschrieben hat: "Die Nächstenliebe ist hier noch immer lebendig."
Charakteristik:
Bis auf die verkehrsreichen Passagen zwischen Najera und Azofra (läßt sich problemlos mit Tourenrad und Gepäck auf dem Camino umgehen), sowie Belorado Tosantos, verläuft diese Mammutetappe auf ruhigen Nebenstraßen mit einigen Anstiegen durch die monotone Weinund Felderlandschaft der La Rioja. Hinter Tosantos radelt man über zahlreiche Hügel auf einer einsamen, sich durch fruchtschwere Äcker ziehenden Straße bis San Juan de Ortega. Wir wählen diese längere, aber sehr reizvolle Route abseits der verkehrsreichen N-120, um den langgestreckten, kurvenreichen Anstieg durch die Oca-Berge zum Alto de la Pedraja (1150 m) zu umgehen.
Wegbeschreibung:
Von gregorianischen Gesängen sanft geweckt, machen wir uns auf den Weg. Entlang der Felsen ziehen wir an den letzten Häusern Nájeras vorbei und folgen der N-120 Richtung Burgos. Nach 6,5 km zweigen wir links nach Azofra ab. Bevor wir die ersten Häuser erreichen, können wir an der Fuente de los Romeros (Wallfahrerquelle) unsere Trinkflaschen mit frischem Quellwasser füllen. 300 m nach dem Ortseingang biegen wir links nach Cañas auf die LR-206 ab und erreichen Alesanco und Cañas.
In Cañas folgen wir der Ausschilderung nach Sto. Domingo auf einer kontinuierlich ansteigenden Nebenstraße, bis wir nach 3,1 km auf die LR-204 rechts abzweigen und gemütlich bis Santo Domingo de la Calzada rollen. Im Ort halten wir uns an die Ausschilderungen Albuerge de Peregrino und Catedrale. Wir kommen durch die Calle Mayor zur Kathedrale.
Weiter geht es über die Calle Mayor. Am Plaza San Francisco orientieren wir uns an der Ausschilderung Richtung Belorado/Burgos, überqueren den Oja und biegen gleich nach der Brücke auf die LR-201 ab. Die Nebenstraße führt uns durch Kornfelder geradewegs auf Herraméluri zu. Gleich am Ortsanfang halten wir uns links. Auf der LR-200 radeln wir dann durch die Weiler Leiva und Tormantos.
Noch gute 2 km und wir verlassen das Weinland La Rioja und tauchen in die Provinz Burgos ein. Die bisher gut ausgebaute Straße wird schmäler und heißt nun BU-P7101. Ohne den abzweigenden Querwegen Beachtung zu schenken, treten wir kaum sichtbar, dafür spürbar bergauf nach Belorado. Ins Ortszentrum gelangt man links über die Calle Martinez.
In Belorado folgen wir der Hauptstraße Richtung Tosantos, überqueren den Rio Tirón und gelangen zur auf den nächsten Kilometern viel befahrenen N-120. Kurz nach Tosantos zweigen wir rechts auf die hügelige Nebenstraße nach Villalómez ab. Kein Auto stört die grüne Idylle. In Villalómez halten wir uns an einer T-Kreuzung rechts Richtung Castil de Peones/BU-704. Wir passieren Villanazur und Villalbos und erreichen nach 3 km Villamóndar. Nach dem Ort biegen wir links auf die platanengesäumte BU-701 nach Cerratón de Juarros ab. Zunächst durch die Ebene, dann bergauf, durch Cerratón, halten wir uns 4 km hinter dem Ort geradeaus Richtung Barrios de Colina. Vorbei an kleinen verfallenen Weilern folgen wir nach 4,6 km scharf links dem Wegweiser zu unserem heutigen Etappenziel, San Juan de Ortega.
Der Radwanderführer enthält neben ausführlichen Wegbeschreibungen, ausführliches Kartenmaterial und Stadtpläne, Infoblöcke mit wichtigen Informationen, Adressen und Telefonnummern, Übernachtungsmöglichkeiten, Kulturhistorische Kurzexkursionen zu den jeweiligen Orten und Wegabschnitten, Tipps zur Reisevorbereitung und ein spanisches Wörterbuch für Fahrradzubehör.
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