Schramberger Kletterei

Eine Fahrradroute, die in Schramberg, Baden-Württemberg, Deutschland beginnt.

Übersicht

Über diese Route

Für die Feierabend Runde ist die Strecke sicher nichts. Dafür ist sie zu schwer. Doch wer etwas Zeit und Form mitbringt, der wird die Strecke sicher gerne bezwingen. Und in Form sollte man wirklich sein, schließlich stehen 5 schwere Anstiege auf dem Programm und jeder von ihnen wartet mit maximalen Steigungsprozenten von 15-20% auf.

Man beginnt in Schramberg und fährt entweder über den Radweg (welcher nahe dem Kaufland am Stadtende beginnt) oder aber über die Straße in Ridhtung Schiltach nach Hinterlehengericht. Ich bevorzuge den Radweg, denn die Straße ist doch sehr stark befahren und daher kein Genuss. Auch wird hier oft sehr schnell gefahren, da fühlt man sich auf dem Rad auch nicht besonders wohl. Doch auch der Radweg hat seine Tücken. Bei Regen kann es auf der Holzbrücke extrem rutschig sein und an schönen Wochenenden füllen oft Inline Skater oder Jogger den Weg aus.

In Hinterlehengericht biegt manr kurz vor der ehemaligen Fabrik von BBS nach rechts ab und fahren immer shön gerade aus. Es geht sehr unregelmäßig hinauf. Man fährt an der Kläranlage vorbei und dann kurz nach dem "Loch 8" folgt die bestialische Schlussanstiegung. Fast 20% verlangen dem Radler alles ab, Man ist froh oben zu sein.

Man wähl die Abfahrt über den Rohrbach, wo man aufpassen muss, denn es ist extrem steil, man gewinnt sehr schnell an Geschwindigkeit. Unten angekommen fährt man weiter, ehe man kurz vor Schiltach links den Reichenbächle entlang fährt. Erneut gibt es im mittleren Abschnitt und auf der Zielgerade extreme Rampen, was kleine Übersetzungen unbedingt notwendig macht. Ohne jene, sollte bitte keiner die Strecke in Angriff nehmen, denn solche Steigungen fährt man sonst für gewönlich eher selten.

Man fährt kurz bergab ins Sulzbachtal und folgt dann der kurzen Gegensteigung in Richtung Moosenmättle, fährt dann aber den Eulersbach hinab. Untern in Vordelehengericht angekommen fährt man nach Halbmeil, wo man den Anstieg zum Schornhof in Angriff nimmt. Es geht gleich zur Sache und die Steigung bleibt lange Zeit konstant zweistellig, Erst kurz vor dem Gipfel gibt es eine kleine Anfahrt. Dieser Anstieg dürfte aufgrund der Länge, Steilheit, sowie des beträchtlichen Höhenunterschieds der schwerste Anstieg der Strecke sein.

Man wähl den Weg in Richtung Kirnach, biegt aber rechtzeitig links ab. Das Grafenloch entlang. Man könnte den Berg auch ihn Ahnlehnung an den Mortirolo in Italien Mörderberg nennen, denn an ihm haben schon Radfahrer ihr Leben gelassen. Man weiß also, was jetzt ansteht, besonders die letzten 2 Kilometer sind umnenschlich. Übernehmen darf man sich hier nicht, sonst kann das wie angesprochen schlimme Folgen haben. Man ist froh, dass man es geschafft hat und könnte eigentlich direkt nach Schramberg fahren, aber nichts da, es steht schließlich noch ein Berg auf dem Programm.

Also wählt man das schmale Teersträćhen der Schondelhöhe als Abfahrt. Hier muss man unbedingt aufpassen, denn die Straßenqualität ist alles andere als gut und die Kurven sehr eng. Da es sehr steil ist, beschleunigt das Fahrrad extrem schnell, also bitte immer die Hand an den Bremsen haben! Diesen Berg kann ich auch als Aufstieg nur empfehlen, er ist für mich das Schwerste, was in dieser Gegend zu finden ist.

Am Hotel Schondelgrund angekommen kommt man dann auf die Landstraße nach Schtramberg, welcher man nun folgt. Anfangs noch angenehm steigend, folgt im weiteren Verlauf eine steile Linkskuve und die Kraxelei geht los. Maximal sind es 18%, im Schnitt über 8. 100 Meter mit unmenschlichen Steigungsprozenten folgen 100 nahezu ebene Meter. Der Berg ist also extrem unrhythmisch und daher ekelhaft zu fahren, denn einen Rhythmus kann man nicht finden.

Oben angekommen weiß man allerdings, was man geschafft hat. Man kann wirklich stolz auf sich sein, denn wer diese Strecke schafft, der hat wahrhaft was drauf. Denn nun kann man es die langgezogene Abfahrt nach Schramberg rollen lassen. Es sei denn man hat wider Erwarten doch noch überschüssige Kräfte, dann kann man auf langgestreckten Abfahrt richtig Dampf machen, denn nennenswerte Kurven fehlen. Die Höchstgeschwindigkeiten bekommt man aber trotzdem nicht drauf, denn dafür ist es zu flach.

-:--
Dauer
69,8 km
Distanz
2.942 m
Aufstieg
2.762 m
Abstieg
---
Ø-Tempo
824 m
Max. Höhe
werwohl

Erstellt vor 17 Jahren

Routenqualität

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