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Jakobsweg per Rad Etappe 6: Hontanas – Carrión de los Condes (61,8 km) CLONED FROM ROUTE 446609

54 km Distanz
165 m Aufstieg
202 m Abstieg

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Noch lange läßt uns Kastilien mit seiner schier unendlichen Weite nicht los. Das Bauernleben muß hart sein hier; nur mühevoll läßt sich der Erde ein Ertrag abringen. Einzig der Pisuerga mit seinen künstlichen Wasseradern zaubert eine grüne Oase in das sommerdürre Ödland.

 

Charakteristik:

Auf ruhigen Nebenstraßen radelt man durch die weitgehend ebene Landschaft Kastiliens. Die wenigen Steigungen sind harmlos und nicht der Rede wert. Das letzte Stück zwischen Frómista und Carrión de los Condes fährt man leider auf/an der langweiligen, weil schnurgeraden C-980 (der Verkehr hält sich in Grenzen). Direkt neben der Landstraße verläuft ein neuangelegter, gekiester Fußund Radweg.

 

Wegbeschreibung:

Wir machen uns vom Refugio zur malerischen Allee nach Castrojeriz auf. Nach etwa 5,5 km führt die Straße durch die Ruinen von San Antón. Voraus zeigt sich ein stumpfer Bergkegel mit den Resten eines Kastell und an seinem Fuß Castrojeriz. An einem malerischen Wegkreuz zweigt der Weg rechts in den Ort ab. Wir folgen den Pfeilen vorbei an der Stiftskirche Virgen del Manzano und der San Juan-Kirche durch den Ort, halten uns, wo der Camino rechts abzweigt, links bergab und fahren rechts auf die BU-400 Richtung Melgar de Fernamental. Linkerhand sehen wir den sich den Mostelares hinaufschlängelnden Camino. Nach 3 km erreichen wir Castrillo de Matajudios und biegen bei dem Steinkreuz links auf die BU-403 ab. Schnurgerade zieht die Straße sanft bergauf und bergab durch die karge Landschaft. Den Abzweig nach Itero del Castillo lassen wir rechts liegen, überqueren nahe der Eremita San Nicolas den Pisuerga auf der Brücke von Itero, und betreten die Provinz Palencia. 3,3 km hinter Boadilla zweigen wir an einer T-Kreuzung rechts auf die P-431 nach Frómista ab. Am Stadtrand von Frómista überqueren wir den mehrstufigen Kanal von Kastilien, folgen der Straße in den Ort und überqueren die Kreuzung geradeaus. (Rechts gelangt man ins Zentrum, zum Refugio und zur sehenswerten Kirche San Martin). Weiter geht es auf der Landstraße P-980 Richtung Carrión de los Condes. Nach der Brücke können wir unbehelligt von Autos und Last wägen rechts neben der Straße auf einem Radund Fußweg nach Población de Campos radeln. Hier folgen wir der Markierung, die uns durch den Ort wieder zur Hauptstraße bringt. Wir überqueren den Rio Ucieza (vor der Brücke markieren Pfeile nach rechts eine zweite Variante des Camino), gelangen nach Revenga del Campos und Villarmentero de Campos. Bis Villalcázar de Sirga, eine der wenigen urkundlich belegten Siedlungen des Templerordens, sind es noch gute 4 km. Um in das 5,5 km entfernte Carrión de los Condes zu gelangen, fahren wir vorbei am Dorfbrunnen auf die P-980 zurück. Kurz vor Carrión bringt der Ausblick auf ferne Bergketten etwas Abwechslung in die eintönige Fahrt. Unmittelbar nach dem Ortseingang von Carrión de los Condes biegen wir links ab, kommen zur Kirche Santa María del Camino. Das Refugio, das uns für diese Nacht Unterkunft bietet, liegt gleich nebenan.

 

Stoeppel Reiseführer: Der Jakobsweg

Auszug aus: Stöppel Freizeitführer 983: Der Jakobsweg, Mit dem Rad von Pamplona nach Santiago de Compostela. Autoren: Christina Brugger und Alexandra Fritschi, 176 Seiten, farbige Abbildungen und Karten, 12,2 x 20 cm, ISBN 978-3-89987-983-X, Preis 15,80 EUR

Der Radwanderführer enthält neben ausführlichen Wegbeschreibungen, ausführliches Kartenmaterial und Stadtpläne, Infoblöcke mit wichtigen Informationen, Adressen und Telefonnummern, Übernachtungsmöglichkeiten, Kulturhistorische Kurzexkursionen zu den jeweiligen Orten und Wegabschnitten, Tipps zur Reisevorbereitung und ein spanisches Wörterbuch für Fahrradzubehör.


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