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Tour 3: Im Schutz der Deiche

36 km Distanz
0 m Aufstieg
0 m Abstieg

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Sie starten am Ausgang des Parkplatzes Zwillingsmühlen und lenken nach rechts, ortseinwärts.Gleich links stehen die Zwillingsmühlen, das Wahrzeichen des Fischerdorfes Greetsiel. Die erste der beiden Zwillingsmühlen wurde 1921 nach einem Brand in der heutigen Form wieder aufgebaut. In der voll funktionsfähigen Mühle wird noch heute mit Wind und Motorkraft vor allem Futterschrot gemahlen. Die zweite Mühle wurde 1856 erbaut. Heute befindet sich in dem zweistöckigen Galerieholländer eine Teestube und eine Galerie. Nach 200 Metern steuern Sie erneut nach rechts in die „Ockotom- Brook-Straße“. Bei zirka einem Kilometer erreichen Sie die Hauptstraße, die hier durch die Polderlandschaft der ehemaligen Leybucht in die Stadt Norden führt. Wo noch im 14. Jahrhundert schwere Sturmfluten wüteten, grasen heute friedliche Kühe auf dem fruchtbaren Neuland. Seit 1950 schützt hier der Störtebeker-Deich die junge Ortschaft Leybuchtpolder. Sie radeln hier nach links in Richtung Norden und lenken nach 600 Metern nach rechts in den teils gepflasterten, teils asphaltierten oder mit Betonplatten ausgelegten „Cirksena-weg“. Wiesen mit Heuballen und verstreute Bauernhöfe prägen die Landschaft. Im Hintergrund drehen sich Windräder. Sie folgen jetzt den Radwegbeschilderungen in Richtung Grimersum und Wirdum. Bei zirka 6,5 Kilometern passieren Sie Binnenlanddeiche, auf denen Kühe grasen. Die Route schlängelt sich weiter durch Getreidefelder. Wenn Sie bei 9,4 Kilometern an einen Wegweiser mit mehreren Schildern gelangen, lenken Sie nach links in Richtung Marienhafe–Wirdum. Gut einen Kilometer radeln Sie ein Stück weit auf dem „Wirdumer Altendeich“, der sich aus dem platten Land erhebt und Ihnen eine gute Aussicht bietet. Bei zirka 12,8 Kilometern gelangen Sie an eine T-Kreuzung. Sie lenken nach rechts und erreichen nach wenigen hundert Metern Wirdum, eines der ältesten Warfendörfer der Krummhörn. Die dortige Kirche stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert und besitzt eine sehenswerte Kanzel, die 1699 Jakob Cröpelin in seiner berühmten Bildhauer- und Tischlerwerkstatt in Esens anfertigte. Sie folgen im Weiteren der Radwegbeschilderung nach Hinte und Canhusen. Bei circa 14,8 Kilometern überqueren Sie das „Alte Greetsieler Sieltief“ und radeln durch eine Felderlandschaft mit Heuballen und Windrädern nach Canhusen. Bei 18,2 Kilometern, gleich hinter dem Ortsschild von Canhusen, lenken Sie nach rechts in Richtung Hinte/Osterhusen. Wenn Sie bei zirka 21,5 Kilometern in Osterhusen auf die Hauptstraße stoßen, halten Sie sich rechts und erreichen nach 600 Metern die Kirche in Hinte. Die aus dem 14. Jahrhundert stammende gotische Kirche besitzt eine geschnitzte Kanzel, einen aus Sandstein gearbeiteten Taufstein aus dem Jahre 1569 sowie den Grabstein der Hebe Attena. Direkt neben der Kirche erhebt sich die gut er-haltene Wasserburg "Hinta". Die vollständig erhaltene Burg wird privat bewohnt und ist daher nur von außen zu besichtigen. 200 Meter weiter lenken Sie nach rechts in Richtung Uttum/Cirkwehrum und verlassen Hinte auf einem gepflasterten, von Bäumen überschatteten Radweg neben der Straße. Bei 25 Kilometern gelangen Sie nach Cirkwehrum. Seinen Charakter als Warfendorf erkennen Sie leicht daran, dass die Kirche und die sie kreisförmig umgebenden Häuser des alten Ortskerns leicht erhöht auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel (Warf) stehen. Sie radeln jetzt weiter in das zwei Kilometer entfernte Uttum, wo Sie der Radwegbeschilderung nach links und bald darauf nach rechts in Richtung Greetsiel/Visquard folgen. Vorbei an wogenden Getreidefeldern und Kuhweiden radeln Sie bei 32 Kilometern durch das Warfendorf Visquard. 800 Meter weiter taucht schräg links der markante Kirchturm von Pilsum auf. Auf Vierungspfeilern ruhend, steht der Turm der Kreuzkirche in Pilsum inmitten der Kirche, die eine der klangschönsten Orgeln Ostfrieslands besitzt. Über knapp einen Kilometer behalten Sie das Panorama von Pilsum im Blick und erkennen aus der Ferne gut den Warfencharakter des Dorfes, den künstlich aufgeschütteten Hügel, auf dessen Kuppe die stolze Kirche errichtet wurde, um die sich kreisförmig die Häuser anordnen. Dann tauchen schräg rechts auch schon die Zwillingsmühlen von Greetsiel auf, die Sie bei zirka 36,3 Kilometern erreichen. Anschließend lohnt sich ein Bummel durch die schmalen Straßen des alten Fischerdörfchens mit seinen gepflegten Giebelhäusern aus dem 17. Jahrhundert, den gemütlichen Teestuben, Restaurants, Galerien und kleinen Geschäften bis hin zum Hafen mit den malerischen Krabbenkuttern, die hier Tag für Tag ihren leckeren Fang entladen.

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