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Härtetest!!!

von Jörg Friedrichs

Eindeutig die größte Herausvorderung auf meinem Merida MTB. Anfängliche langeweile, wich schnell der unerbittlichen Steigung von Wernigerode hoch auf den Brocken. Danach war es ein angenehmes Bergab fahren vom Brocken in Richtung Start/Ziel.  Gut 9 Std mit 2 Pausen á 15 min exkl. 30min Aufenthalt am Brocken. Verpflegung : 3 Bananen, 4l Wasser / Iso / Energie, Dextroriegel, Haferriegel, 100g Nüsse, 1 Teller Erbsensuppe ( Brocken ) Errechneter Kalorienverbrauch bei 92KG und 184cm liegt bei knapp 2200kal, zugefügt ca 1500kal Bis Stapelburg ist soweit alles gut fahrbar. Die ersten Steigungen schlichen sich ein, als ich dann endlich WR erreichte. Nach knapp 15 min Rast und der Überlegung zum Faulpelz zu mutieren und die Bahn zu nehmen, überwand ich meine schweren Beine und machte mich in Richtung DreiAnnenHohne auf den Weg. ( Dies bereute ich zwischenzeitlich 4 - 2000mal:-)    ) Der kontinuierliche Anstieg, mutierte zwischendurch zu einer reinen Senkrechtfahrt. Für meine geschundenen Anfänger Beine, ( knapp 2000 KM in den letzten 3 Wochen ), wurde es langsam anstrengend. Energy, Powerbar und Banane halfen etwas, machten es aber nicht unbedingt besser.

Erst nach erreichen von Schierke und der nächsten kurz Pause um in der " klaten Bode " mal Abkühlung zu finden, ging es vom HerzKreislauf wieder. Also, letzter Anstieg hoch auf Norddeutschlands höchsten Gipfel. Ja, dass war auch fies! Aber im Hinterkopf machte es sich breit, dass abgesehen von einem kleinen Anstieg rüber zur Eckertalsperre alles aus Talfahrt bestand. Durchatmen und Erbsensuppe essen!

Kurzer Ausblick vom Brocken hinunter nach WR und in Richtung Heimat. Jetzt aber schnell, es sind bereits 22°C 10.45 Uhr und der Mittag soll wieder mit 32°C glänzen.

Dämpferkontrolle, Reifendruck und ab mit der Talfahrt. Nur kurze Zeit Später war die Eckertalsperre erreicht, 550m Höhenunterschied, dennoch angenehm auf dem Rad. Langsam macht aber der Rücken probleme.  Jetzt noch ein Stück der Ecker folgen, am Hasselteich vorbei und weiter nach Bad Harzburg.  Nächste Ziele waren, Bettingerode und Wiedelah. In Wiedelah geht es an den Bahngleisen entlang in die Okerberge. Eine schöne flache und leichte Strecke für jeden Radtyp.  Zwischendurch sieht man schon die Nordzucker AG durch die Bäume blinzeln... Heimat!  Alles in allem, eine Anspruchsvolle Strecke, mit sehr viel Weitsicht, Abwechslung, Abkühlung und guter Verpflegung.   


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