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Sachsenhausen- Gedenkstätte und Außenlager mit Grabowsee - Memorial Concentration Camp Sachsenhausen Oranienburg.gpx

35 km Distance
40 m Ascent
40 m Descent

(1 rating)

Die Rundtour führt durch Waldwege, asphaltierte Rad(fern)wege und in der Stadt Oranienburg meist über durch Fahrradwege, die für Autos gesperrt sind. Man kann die Tour am Bahnhof Oranienburg oder an der Gedenkstätte Sachsenhausen beginnen, wo ein großer kostenloser Parkplatz vorhanden ist. Vom Bahnhof geht es über eine Spielstraße zur Gedenkstätte Sachsenhausen. Von dort durch ein Zugangstor mit dem Code "1859+Glockensymbol" zum T-Gebäude, der zentralen Verwaltung der Konzentrationslager.  Von da durch ein Wäldchen zum Lehnitzsee, am See den Radfernweg nach Kopenhagen entlang. Wer es sportlicher mag, folgt dem angegebenen Trail durch den Wald. An der Lehnitzschleuse geht es zum Klinkerhafen. Hier erinnern eine Freiluft-Ausstellung und mehrere Informationstafeln an die Leiden der Menschen aus vielen Nationen, die im KZ-Außenlager Klinkerwerk Zwangsarbeit leisteten von denen viele nicht überlebten. Von da geht es über Sand- und Waldwege zum Grabowsee. Bei schönem Wetter ideal zum Baden. Von dort aus führt die Strecke, vorbei an der romantisch verfallenen ehemaligen Lungenheilstätte (hier wurde u.a. Monument Man gedreht), weiter durch den Wald zum Tonstich nach Zehlendorf. Dort mussten Häftlinge des KZ Sachsenhausen den Ton für das Klinkerwerk abbauen und mit einer Lorenbahn dorthin transportieren. Nun geht es auf asphaltierten Waldwegen und auf dem Radfernweg Kopenhagen Berlin zurück zur Lehnitzschleuse.  Von da in die Carl-Gustav-Hempel Straße, die durch das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers führt. Hier kann man auch die Gebäude des ehemaligen KZ-Sonderlagers sehen, die auch in der Zeit des Sowjetischen Speziallagers genutzt wurden, das nach 1945 am gleichen Ort vom NKWD eingerichtet wurde. Die Toten aus dieser Zeit wurden in drei Massengräbern verscharrt. Zwei Massengräber, zu denen die Tour nun über einen kleinen Hügel abbiegt, sind in den Dünen und am ehemaligen Kommandantenhof. Entlang an den ehemaligen Häusern der SS-Offiziere des KZ-Sachsenhausen führt die Tour nun durch die Stadt Oranienburg, am Schlosshafen entlang zum Schloss, wo die Plastik von Fritz Cremer "Die Anklagende" und das Denkmal der Namenspatronin der Stadt, Kurfürstin "Luise-Henriette" die guten und die schlechten Zeiten der Stadt in einem stummen Dialog symbolisieren. Das Schloss diente von 1935 bis 1938 als Unterkunft der SS-Wachtruppen der Konzentrationslager Columbia in Berlin und Sachsenhausen. An der Havel weiter geht es nun zum ersten KZ der Stadt, dem im März 1933 von der SA eingerichteten KZ Oranienburg, in dem unter anderen Erich Mühsam ermordet wurde. Die Berliner Straße zurück fahrend kommen wir an der Stelle der ehemaligen Synagoge vorbei, die in der Pogromnacht verwüstet und 1945 bei einem Bombenangriff endgültig zerstört wurde. Von dort geht es direkt über einen Radweg über die Havel zum Bahnhof oder weiter zur Gedenkstätte Sachsenhausen. An der Kreuzung der Straße der Nationen / Straße der Einheit erinnert eine Gedenktafel an den Todesmarsch der letzten Häftlinge kurz vor der Befreiung des Lagers.

(Dank an Dr. Horst Seferens von der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten für die Unterstützung bei der Beschreibung der Tour)


5.0
(1)



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