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Falkenstein-Radweg

40 km Distance
361 m Ascent
129 m Descent

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Von: http://landkreis-regensburg.de/freizeit-tourismus/radeln/beschilderte-touren/#/de/landkreis-regensburg/default/detail/Tour/t_100008921/falkenstein-radweg

Leichte Tour zwischen Regensburg und Falkenstein - Tipp: Radlbus!

Streckeninfo: Charakter: Bahntrassenradeln, bequeme Strecke, auf Kerntrasse leicht abschüssig Richtung Regensburg Beschilderung: grün-weiß, mit Logo, beidseitig Gesamtstrecke ab Hbf Regensburg bis Markt Falkenstein: 45 km, ab Donauarena 40 km Nicht durchgängig beschilderte Zubringerstrecke ab Hbf Regensburg bis Gonnersdorf: 9 km (Hinweis: Jakobsradweg verläuft auf Trasse Regensburg-Rossbach) FAHRTZEIT: Sportliche Radler: ca. 2-2,5 Stunden Familien und Genussradler: ca. 3-3,5 Stunden Radlbuslinie RVV-Linie 34: Regensburg – Falkenstein

von Karfreitag bis 3. Oktober Samstag/Sonntag und Feiertage sowie in den Pfingst- und Sommerferien (Mo-Fr), Infos zu Fahrzeiten und Haltepunkten sowie Voranmeldung (empfohlen) bei der RBO, Tel. 0941 6000-122, Start: Hbf Regensburg, Ziel: Falkenstein, mit Zusteigestellen in Wenzenbach, Hauzendorf, Roßbach, Falkenstein. Allgemeine Info: Der Falkenstein-Radweg führt auf der ehemaligen Bahntrasse des Falkensteiner Bockerls nordöstlich von Regensburg auf knapp 9 km asphaltierter und ca. 27 km unasphaltierter Strecke. Mit seinen duftenden, schattenspendenden Waldpassagen, imposanten Berg panoramen und hoch aufragenden Felswänden zählt der Falkenstein-Radweg zu den schönsten Ausflugsstrecken im Vorderen Bayerischen Wald. Bahnrelikte und Kunstskulpturen liegen unmittelbar am Wegesrand. Die Strecke - die durch die Landkreise Regensburg und Cham führt - streift abwechslungsreiche und reizvolle Landstriche der Oberpfalz. Beschaulich, ursprünglich und historisch wie künstlerisch wertvoll lässt die Bahntrassenroute auf eine ereignisreiche Epoche des 20. Jahrhunderts zurückblicken. Nur leichte Steigungen durch sanft gewelltes Hügelland geben dem Radweg idealen Charakter für Genuss- und Freizeitradler sowie Familien. Der Erholungswert ist abseits von Straßenverkehr garantiert. Fahrtrichtung Regensburg-Falkenstein Zubringer zum Falkensteinradweg ab Hauptbahnhof Regenburg bis Gonnersdorf (ca. 9 km): Ab Regensburg führt der „Zubringer“ zum Falkensteinradweg ab der Bahnhofstraße nach Osten unter der Galgenbergbrücke nach links in die Hemauer Straße. Bei der Ampel fährt man nach rechts in die D.-Martin-Luther-Straße und weiter gerade aus in die Kallmünzergasse und nach links in die Ostengasse. Es geht rechts über die Eiserne Brücke, halblinks in die Proskestraße und über den Grieser Steg nach links in die Andreasstraße sowie nach rechts über die Protzenweiherbrücke. Bei der Ampel fährt man nach rechts in die Frankenstraße, quert zwei Fußgängerampeln und hält sich dann rechts, fährt ca. 500 m entlang der Holzgartenstraße, biegt an der nächsten Gabelung nach rechts in die Bedelgasse und im weiteren Verlauf halblinks durch die Unterführung in die Johannistraße und in einem Rechts-links-Knick über die Gärtnerstraße geht es in den Schwabelweiser Weg. Nach gut 300m geht es kurz nach links um sofort rechts weiter in die Vilsstraße/Schwabelweiser Weg abzubiegen. Nach dem Eisstadion auf der linken Seite geht es nach links gut 600 m parallel zum Bahndamm entlang Richtung Falkenstein-Radweg; man quert die Donaustaufer Straße und biegt dann rechts in den Harthofer Weg; von dort geht es über die Posener Str., dann rechts über die Baltenstraße und erneut rechts durch die Unterführung und anschließend parallel zur Pilsenallee Richtung Gonnersdorf zum Einstieg in den markierten Radweg Regensburg-Falkenstein.

Der Falkensteinradweg ab Gonnersdorf/Wenzenbach (ca. 35 km): Das ehemalige Bahnhofsgebäude Wutzlhofen (gegenüber dem Hotel Haslbach) stellt ca. 150 m nach dem Bahnübergang am Ortsschild "Gonnersdorf" den Startpunkt des Falkenstein-Radwegs dar. Ab hier führt der ausgeschilderte (Logo und Zielwegweisung) und asphaltierte Radweg parallel der Böhmerwaldstraße auf die nicht asphaltierte Bahntrasse (1 km). Ab jetzt ist die Route 6 km bis zum Ortsende von Wenzenbach bequem und steigungsfrei. 3 km vom einstigen Bahnhofsgebäude Wutzlhofen entfernt, wird die ehemalige Personenhaltestelle Irlbach passiert, an die ein nostalgisches Bahnschild erinnert. Von hier ab ist der Wenzenbach Wegbegleiter des Radlers bis kurz vor Erlbach. In Wenzenbach erblickt man nach Passieren des ehemaligen Bahnhofs Wenzenbach unmittelbar nach dem „Johanniter"-Gebäude einen alten Prellbock. Nach dem Ortsende von Wenzenbach beginnt ein sanftes Steigungsprofil, das seinen Scheitelpunkt nach 18.7 km in der Hetzenbacher Höhe (606 m. ü. NN) findet. Geographisch befindet man sich an der Nahtstelle zum Vorderen Bayerischen Wald, wo das idyllische Wenzenbachtal mit Bergwald und schroffen Felsformationen zum Naturerlebnis verschmilzt. Hier zeigt sich der vorteilhafte „Bahntrassen-Charakter“, da die Streckenführung früherer Lokalbahnen meist durch abgeschiedene Regionen führt. Bis zur Gemeinde Bernhardswald ist die Strecke asphaltiert. Parallel zum Wenzenbach wird die Schlucht Schönberg passiert, auf dessen Bergrücken das in Privatbesitz befindliche Schloss Schönberg aus dem 9. Jhrd. trohnt (ehemaliger Besitz bayerischer Herzöge sowie des Fürsten von Thurn und Taxis). Die reizvolle Bach- und Hügellandschaft mit seinen Granitblöcken und dem Steinmeer des Naturparks des Vorderen Bayerischen Waldes sind in diesem sonst schwer zugänglichen Bereich sehr beeindruckend. Kurz darauf wird die längste Brücke (ca. 18 m) der ehemaligen Bahnstrecke überquert. KM 8.6 Nach einem Rastplatz taucht die ehemalige Bahnhaltestelle Bernhardswald (395 m. ü. NN.) auf. Das frühere Bahnhofsgelände bot genügend Fläche, hier einen Rastplatz mit Wetterschutz  zu platzieren. Von hier ab geht es bis in die 5 km entfernte Ortschaft Hauzendorf auf unasphaltierter Fahrbahnoberfläche quer durch Wald-, Wiesen- und Teichlandschaft. KM 12.0 In Kürze ist die nächste, ehemalige Bahnhaltestelle der 160 Einwohner zählenden Weilers Erlbach, 422 m. ü. NN erreicht, an dessen vormaligem Bahnhofsgelände sich wiederum ein großzügiger Rastplatz mit Pavillon befindet. Etliche Hinweisschilder weisen auf den „Radlbahnhof“ hin, der bei KM 14 in Hauzendorf  ins Blickfeld des Radlers rückt. Das ursprüngliche Bahnhofsgebäude (letzte Fahrt des Schienenomnibusses am 01.06.1984)  wird als Ausflugsgaststätte mit Biergarten bewirtschaftet und eignet sich gut als Etappenziel. Infos und Öffnungszeiten siehe: www.radlbahnhof.de KM 14.2 Auch wenn das Steigungsniveau nun ca. 2% beträgt, macht der asphaltierte Streckenbelag (4,7 km Länge) den erhöhten Rollwiderstand fast wieder wett. Auf den folgenden 10 km bis zur Hetzenbacher Höhe wird der Löwenanteil (200) Höhenmeter der Gesamtsteigung des Falkenstein-Radwegs gleichmäßig überwunden. KM 16.9 In Lambertsneukirchen wurde auf Privatinitiative (von A. Fuchsstadt und J. Janker) hin, in liebevoller Detailarbeit ein kleiner Eisenbahn-Museumspark errichtet. Nostalgische Eisenbahnrelikte wie Signale, Räder, Gleisanlage mit Schotterunterbau usw. der ehemaligen Lokalbahnstrecke Wutzlhofen-Falkenstein erinnern an die ereignisreiche „Eisenbahn-Epoche“. Aus Landschaftsschutzgründen wechselt der asphaltierte Streckenoberflächenbelag nahe der Landkreisgrenze durchgängig bis Falkenstein auf wassergebundene Fahrbahnoberfläche. Auch hier findet sich wieder ien Rastpavillon. In Rossbach, 560 m. ü. NN. besteht Einkehr- und Einkaufsmöglichkeit (Lebensmittelmarkt) sowie ein Rastplatz und Informationstafeln. Nach inzwischen 250 Höhenmetern seit Tourbeginn flacht das Steigungsniveau nun ab, wir kommen schneller voran. Zwischen den Orten Rossbach und Wald (KM 22.5) zweigt am Radwegknotenpunkt eine ausgeschilderte Verbindungsachse linkerhand ins Regental ab (alternative Rückfahrt auf dem Regental-Radweg nach Regensburg), der Falkensteinradweg führt aber weiter Richtung Hirschenbühl und Schillertswiesen. KM 23.9 Hinter einer Straßenkreuzung taucht erneut ein wettergeschützter Rastplatz auf. Auf der Hetzenbacher Höhe wird mit einer der höchsten Streckenpunkte überschritten (609 m. ü. M.) der die Wasserscheide von Donau und Regen markiert. Nun kommt die erste sanfte Gefällpassage. Das bekannte „Steinmeer des Naturparkes Vorderer Bayerischer Wald markiert die Stecke mit seinen Granitgesteinsformationen am Wegesrand (Wollsackverwitterung). KM 27.5 Mischwälder, teils von Granitblöcken übersäten Hängen, Wiesentäler und Teiche wechseln sich nun ab, am der ehemaligen Bahnhofsareal Schillertswiesen (Einkehrmöglichkeit) befindet sich erneut ein wettergeschützter Rastplatz. Bei KM 29.6 Weiter geht es auf ca. 1,5 km nach Gfäll.Nun steigt das Profil wieder sanft an bevor sich nach der Rundbogenbrücke auf rasanter Abfahrt der Wald lichtet und wir Falkenstein mit seiner Burg entgegenradeln. KM 35.3 Ein Picknickplatz ruft nochmals zur Rast auf, bevor wir sehr achtsam das anstehende Gefälle hinabradeln. Achtung:der Radweg endet sehr plötzlichan einer Straßeneinmündung. weitere Infos siehe auch: www.bayernbike.de/regionen/ostbayern/bayerischer-wald/naturpark-oberer-bayerischer-wald/falkenstein-radweg192 Strecke Falkenstein-Regensburg: Zunächst geht es mit dem ÖPNV (Rvv Linie 34) per Radl-Bus quer durch den Vorwald nach Falkenstein mit seiner Burg mit Museum. Nach einer Stunde Fahrzeit erreichen wir Falkenstein. Von der Bushaltestelle mitten im Ort müssen wir zunächst auf der Hauptstraße bis zum Ortsende retour. Nach ca. 1 km Straße beginnt der Radlweg zurück nach Regensburg. Er führt gänzlich auf der Trasse des einstigen Falkensteiner Bockerls und ist daher auch für Kinder – etwas trainiert sollten sie schon sein – gut und ohne Gefahr zu befahren. Zuerst geht es 200 m steil bergan und mancher Radlhase muss hier schieben. Allerdings wird man bei der Anstrengung durch einen wunderschönen Blick auf die gut erhaltene Falkensteiner Burg entlohnt, die heute das 'Haus des Gastes' beherbergt (Tipp im Sommer: Falkensteiner Burghofspiele im Innenhof). Nach 2 km Fahrt auf der Bahntrasse, die hier immer noch ganz leicht ansteigt, zweigt der Donautalradweg nach Süden ab und erreicht nach 5 km die Ortschaft Gfäll. Hier gibt es auch die Möglichkeit nach Brennberg und damit weiter Richtung Donau abzubiegen. Eingerahmt von Bäumen und Büschen geht unsere Fahrt quer durch den Vorwald, wobei sich immer wieder herrliche Blicke in die Hügelketten bieten. Rastmöglichkeiten gibt es mehr als genug auf dieser Strecke, wie z. B. bei Km 7 das Gasthaus Hahn in Schillertswiesen. Der Blick in die Wolfgangskapelle lohnt eine Fahrtunterbrechung. 12 km haben wir hinter uns, sobald wir den Abzweig nach Hetzenbach mit seiner schmucken Leonhards-Wallfahrtskirche erreicht haben. Nach weiteren 2 km haben wir Roßbach erreicht. Hier zweigt ein Verbindungsradweg nach Norden in Richtung Regental ab. Unsere Tour führt weiter über Lambertsneukirchen (Eisenbahn-Museumspark ) zum  Radlbahnhof bei Hauzendorf (Einkehr) und erreicht schließlich zunächst Wenzenbach und nach insgesamt 35 km Fahrt die Stadt Regensburg.


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