VEN-26-E5-Trevisio

Eine Fahrradroute, die in Torreselle, Venetien, Italien beginnt.

Übersicht

Über diese Route

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Heute fahren wir im Marti Car gut eine Stunde nach Silvelle. Nur 20 Kilometer trennen Venedig und Treviso, doch es liegen Welten zwischen beiden Städten. Das auf dem Festland gelegene Treviso ist zwar auch von Kanälen durchzogen, aber da es nicht am Meer liegt, steht es nicht regelmäßig unter Wasser, so wie Venedig. Und die Stadt hat ebenfalls Paläste und vor allem kulinarische Besonderheiten. Was ihr erspart bleibt, sind Touristenhorden und regelmäßige Überschwemmungen. Treviso gehört mit gepflegten Arkaden, schönen Kirchen wie der mittelalterlichen Chiesa di Santa Lucia, dem gotischen Gotteshaus San Nicolò, seinen eleganten Geschäften, Bars und Restaurants ganz überwiegend seinen Bewohnern. Für Urlauber ist das Städtchen fast noch ein Geheimtipp. Auf der zentralen Piazza dei Signori steht der Palazzo dei Trecento mit Zinnen und Gewölbegängen. Die Fontana delle Tette ist ein Springbrunnen aus dem 16. Jahrhundert, der zum Weinausschank genutzt wurde. Der nahe gelegene Duomo bietet eine neoklassizistische Fassade, eine romanische Krypta und ein Gemälde von Tizian. Hier hat man Zeit und Platz, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das ist, wie häufig in Italien, das Essen. Im Umland wird nicht nur der weltbekannte Prosecco hergestellt, sondern auch zartester roter Radicchio angebaut und ab November geerntet. Der „Radicchio Rosso di Treviso Tardivo GGA“ ist länglich statt rund und nicht so bitter wie der klassische Radicchio. Die Spezialität aus Treviso gilt als König seiner Art und muss, um das Kürzel für die geschützte geografische Angabe führen zu dürfen, aus einer von 24 Gemeinden im Veneto stammen, von denen 17 in den Ebenen der Provinz Treviso liegen. Bei den Süßspeisen beweist Treviso ebenfalls Kernkompetenz, schließlich wirbt die Stadt damit, Geburtsort des Tiramisu zu sein. Um das Dessert auf Mascarpone-Basis ranken sich diverse Mythen. Es wurde gegen Ende der venezianischen Republik erfunden und zwar als Stärkungsmittel vor und nach Bordellbesuchen. Na dann, alles klar auf dem FLYER. In unzähligen Schleifen verlässt der Fluss Sile die Altstadt. Wir folgen seinem Wasserlauf. Der Name Sile ist vom Lateinischen Silis qui silet, d. h. „silet“, „schweigen, ruhig sein“ abgeleitet, weil der grundwassergespeiste Fluss immer eine konstante Wassermenge führt und ruhig fließt. In Casale Sul Sile endet diese kurze aber erlebnisreiche FLYER-Etappe. Rückfahrt zum Hotel im Marti Car.

2:17 h
Dauer
37,2 km
Distanz
50 m
Aufstieg
66 m
Abstieg
16,3 km/h
Ø-Tempo
24 m
Max. Höhe
Ernst Marti AG

Erstellt vor 2 Monaten

Routenqualität

Wegtypen und Untergründe entlang der Route

Wegtypen

  • Radweg

    16 km

    43 %

  • Ruhige Straße

    9,3 km

    25 %

  • Straße

    4,1 km

    11 %

Untergründe

Befestigt

18,2 km

(49 %)

Unbefestigt

13,4 km

(36 %)

  • Asphalt

    16,7 km

    45 %

  • Schotter

    8,6 km

    23 %

  • Loser Schotter

    4,5 km

    12 %

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