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2015 - Würzburg - Schweinfurt - Bamberg - Lichtenfels - Kulmbach - Hof - Aš - Cheb - Karlovy Vary - Klášterec nad Ohří - Chemnitz - Leipzig

564 km Distanz
2.590m Aufstieg
2.710m Abstieg

(1 Bewertung)

Wir starten in Oberdürrbach den Kreuzberg hoch und am Gaswerk vorbei direkt bis nach Schweinfurt. Von dort radeln wir den Main entlang die Strecke, die ich  2013 mit Claudia gefahren bin und landen prompt wieder bei Familie Derra in Rattelsdorf.

In Bamberg gibt es nicht nur total leckeres Eis auf der Oberen Brücke (Orange-Basilikum, Japanischer Reis, Bamberger Süßholz), man kann sich auch im Main abkühlen, wenn man sich ob der starken Strömung traut.

In Lichtenfels sprengen wir die Marke von 2013 und fahren über die schöne Plassenburg in Kulmbach weiter den Weißen Main hinauf bis Wirsberg. Hier übernachten wir im umfunktionierten Hubertushof und verfolgen am nächsten morgen den Kosenbach hinauf und über Münchberg nach Hof. Von da geht's ans Dreiländereck und in Tschechien durch die Wildnis nach Aš. Ein Einheimischer begleitet uns durch den Wald über Liebstein nach Cheb.

Wir folgen der Eger hinunter über Knysperk na Ohří und Sokolov nach Karlovy Vary, wo wir die Abfahrt in die Innenstadt verpasst haben und glatt durchgefahren sind.

In Klášterec verlassen wir die Eger und umfahren das Kraftwerk, bevor wir in's Erzgebirge strampeln. Irgendwo verpassen wir die Abfahrt und fahren den gesamten Bachlauf einen Wanderweg hinauf, wobei wir innerhalb von 300m dreimal alles Gepäck abnehmen und die Schuhe ausziehen müssen, um eine Baumstammbrücke und zwei Furten zu passieren.

In Hora Svatého Šebestiána weisen uns Bewohner einen Weg über die Felder nach Satzung, damit wir nicht die Bundesstraße fahren müssen. Wir sind ziemlich happy, wieder in Deutschland zu sein. Ein kleiner Abstecher führt uns zum einzigartigen Naturdenkmal Hirtstein, eine riesige blumenförmige Basaltgestalt.

In Schönbrunn bei Wolkentein übernimmt sich Lio beim Griechen und beschert mir eine zusätzliche Lammhaxe in vier Gängen rückwärts nachts im Zelt.

Ganz kurz vor Zschopau werden wir einmal kurz richtig nass. Zschopau regt uns eh total auf: Nach Chemnitz sind es für Autofahrer 12km, für Radfahrer 28km. Außerdem sterben wir vor Hunger und finden nur geschlossene oder doofe Restaurants. Zschopau meiden!

In Chemnitz sind wir um 21h, also kaufe ich mein Quer-durchs-Land-Ticket am Automaten. Das Karl-Marx-Monument macht klar, wer hier der Kulturhegemon war.

Wir müssen raus aus der Stadt, um unser Zelt aufzuschlagen. In Rottluff erklärt uns ein Anwohner, wie wir zum Campingplatz Rabenstein kommen. Weil wir den Angestellten aber nur noch auf dem Heimweg treffen, stellen wir unser Zelt im Freien auf, wo es "Wildsäu nidd, abo Wölfa" gibt. Nicht die wilden, sondern Wildparkbewohner sehen wir am nächsten Tag, Luchse, Damwild, Hirsche, Uhus, das volle Programm.

Trotzdem schaffen wir es am letzten Tag unserer Tour bis nach Leipzig, wo wir in der Wagenburg Hannes treffen und im Wohnei übernachten dürfen.

Über den Tag der Heimreise mit der Bahn schreibe ich nicht mehr, als dass er dem Desaster der Anreise nach Würzburg in nichts nachsteht.


5,0
(1)



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