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Riesengebirge - 7 Tage Tour

341 km Distanz
6.090 m Aufstieg
6.090 m Abstieg

(0 Bewertungen)

12.08. - 18.08.2017 von Radebeul in die Sächsische Schweiz nach Tschechien ins Lausitzer Gebirge, Isergebirge, Riesengebirge und Jeschkengebirge

 

Von der BIKE MTB-Route „Transost“ von 2005 im wesentlichen übernommen.

 

Die Tracks der einzelnen Tage sind hier zu einer Route zusammengesetzt. Nicht vollständig ist der Track am 1. Tag.

Die Höhenmeter sind auf dem Fahrradcomputer bis zum 4. Tag festgehalten worden. Der misst über das Barometer die Höhe, mit realistischeren Werten als die GPS-Daten von dem Track. Leider fehlen die Höhenmeter vom F.-Computer für die letzten Tage.

 

1.Tag Radebeul – Bad Schandau – Kirnitzschtal - Hinterhermsdorf

 

Strecke: 83 km

Zeit: 4:18 h

Ø 19,3 km/h

Anstieg: 592 hm

 

2. Tag Hinterhermsdorf – Jedlova (774m) – Lausche (793m) - Waltersdorf

 

Strecke: 40 km

Zeit: 3:48 h

Ø 10,5 km/h

Anstieg: 1220 hm

 

3. Tag Waltersdorf- Hradek nad Nisou – Isergebirge/ Jzerka

 

Strecke: 76,9 km

Zeit: 5:39 h

Ø 13,6 km/h

Anstieg: 1553 hm

 

4.Tag Jzerka – Harrachov – Spindlermühle – Vyrovka Baude (1357m)

 

Strecke: 57,5 km

Zeit: 4:45 h

Ø 11,8 km/h

Anstieg: 1557 hm

 

5. Tag Vyrovka – Schneekoppe (1603m) – Baude Jelenka - Dolni Mala Upa – Petzer – Dolni Dvur – Vrchlabi - Jilemnice

 

Strecke: 59,1 km

Zeit: 5:55 h

Ø 10 km/h

Anstieg: ~ 1500 hm

 

6. Tag Jilemnice – Semily – Hodkovice nad Mohelkou – Jeschken - Liberec

 

Strecke: 72,7 km

Zeit: 6:35 h

Ø 11 km/h

Anstieg: ~ 1800 hm

 

7. Tag Liberec – Hradek nad Nisou – Bhf.Mittelherwigsdorf

 

Strecke: 39,3 km

Zeit: 2:05 h

Ø 19 km/h

Anstieg: ~ 380 hm

 

Gesamtstrecke: 428,5 km

Gesamtanstieg : ~ 8600 hm

Für die Tage habe ich ein paar Beschreibungen und Eindrücke von der Route aufgeschrieben:

 

1.Tag: Wir sind auf dem Radweg entlang der Elbe von Radebeul bis nach Bad Schandau „gerollt“. Dabei sind wir auf dem viel zu schmalen Radweg zwischen den vielen Fußgängern und Sportlern fast stecken geblieben. In Rathen gab es bereits die erste Pause mit unserem Proviant aus dem Rucksack.

Ab Bad Schandau geht es dann das Kirnitzschtal entlang, in dem wir auf der Straße bis zum Lichtenhainer Wasserfall gefahren sind. Dort steht auch schon ein Imbiss für uns bereit.

Danach gehts einen Waldweg weiter hinauf , wo man am Zeughaus vorbei kommt, dann der Kirnitzsch entlang folgen um dann nach Hinterhermsdorf zu gelangen.

In der Unterkunft im urigen Wanderstübel gab es zu unserem Glück noch zwei freie Betten. Das Zimmer ist sehr gut ausgestattet und man erkennt den eigenen Stil eines Umgebindehauses (volle Punktzahl).

 

2.Tag: Von Hinterhermsdorf losgefahren und dann rüber nach Tschechien. Die schönen Waldwege führen uns ins Zittauer Gebirge. Wir fahren den 774m hohen Berg Jedlova, südlich von Krasna Lipa gelegen, hinauf, wo wir wegen eines heranziehenden Regens eine Rast in der Baude machen können und wir uns ein Bier genehmigen. Danach ging es dann bei trockenem Wetter weiter und das Tagesziel die Lausche, auf 793m Höhe, wurde erreicht. Das unterhalb der Lausche gelegene Hotel in Waltersdorf hat eine Restaurantterasse, von der aus man eine großartige Aussicht ins Tal hat.

 

3.Tag: Wir durchfahren tschechische Orte um weiterzukommen nach Hradek nad Nisou, wo wir erst einmal Mittagspause machen. Die Strecke geht weiter entlang der tschechisch-polnischen Grenze und wir können Bagger sehen, die weit entfernt in einem riesigen polnischen Tagebau stehen. Auf Waldwegen, die z.T. asphaltiert sind, kommen wir bis zum Isergebirge. Wir fahren hinauf auf 962m Höhe, umgeben von Mooren und Wiesen des Jzerka-Naturschutzgebietes, und kommen bis in die Bergsiedlung, wo wir im Gasthaus übernachten können.

 

4.Tag: Ein Stück hinter dem Bergdorf geht es einen Weg hinein, wo wir dann bis nach Harrachov fahren. In diesem Wintersportort kann man die Skilifte und die Sprungschanze sehen. Wir fahren hinauf in Richtung Elbquelle und kommen zunächst bis zum Bergrestaurant. Von der Aussenterasse hat man eine gute Aussicht und man blickt bereits ins Riesengebirge. Nach einer Pause fahren wir auf einem Stück „Wanderweg“. Von dem Weg zur Elbquelle biegen wir aber ab in Richtung Spindlermühle, um auf Trails und dann auf Wegen mit sehr groben Steinplatten bis nach Spindlermühle hinabzufahren. In dem Skiort, der auch im Sommer sehr beliebt ist, sieht man die Elbe als Bach aus den Bergen herabfließen.

Dann kommen wir mit dem Lift auf den Berg und wir fahren in einem großen Bogen auf dem Waldweg entlang, der um ein Tal herum führt. Der weitere Weg führt uns über einen langgestreckten Anstieg ins Riesengebirge.

Wir erreichen das etwas spärlich wirkende Hotel „Vyrovka Baude“. Der nicht mehr ganz moderne Bau wurde 1989 errichtet und man spielte am Abend nur CD‘s mit der Dance-Musik aus den 90‘er.

 

5.Tag: Der Regen vom Morgen ist vorbei und wir fahren bei stark bewölktem Himmel den breiten Weg hinauf bis zur nächsten Baude, wo man weit über die unbewaldete Fläche schaut, bis zur Schneekoppe.

Den Wanderweg befahren wir, da kaum ein Wanderer unterwegs ist, und kommen an am Parkplatz unterhalb der Schneekoppe. Die „Straße“ hoch zum Gipfel ist relativ schwer fahrbar, denn es wurden die groben Pflastersteine mit breiten Zwischenräumen verlegt.

Nach dem Gipfel geht es nun den Wanderweg entlang zur Baude Jelenka. Besser man schiebt sein Fahrrad über Steine und Treppen, wenn man dem Reifen nicht die Luft nehmen will. Denn einmal nicht aufgepasst und schon passierte ein Reifendurchschlag! Dann kommt die Abfahrt und es geht oberhalb der Stadt Pec entlang bis nach Dolni Mala Upa, wo erst einmal Rast gemacht wird.

Anschließend fahren wir durch Petzer, einem Skiort, und dann müssen wir hinauf, die steile asphaltierte Straße hoch. Ab da geht es dann nach Dolni Dvur hinunter und auf einem Weg weiter bis nach Vrchlabi („Hohenelbe“) und danach bis Jilemnice.

 

6.Tag: Von der Stadt Jilmenice führen uns schöne Wege hoch und runter bis nach Semily. Hier sind wir im Böhmischen Paradies und wir sehen die Sandsteinfelsen. Wir fahren nach Hodkovice nad Mohelkou. Ab dort fahren wir weiter den Kammweg hinauf. Dies ist ein direkter Weg in Richtung Jeschken, und der Weg ist auch fürs MTB geeignet.

Auf dem Kammweg ist vor dem Hotel auf dem Jeschken die Baude Plane. Die Übernachtung war für eine Nacht nicht möglich. Ebenso war das Hotel auf dem Jeschken belegt. Als nächstes blieb uns eine sichere Unterkunft in Liberec. Bei einer vorzeitigen Reservierung hätten wir im Hotel oder in der Baude auf dem Parkplatz unterhalb des Jeschken bleiben können.

 

7.Tag: An der Neiße entlang fahren wir aus Liberec heraus um dann bis nach Hradek nad Nisou zu kommen. Um mit dem Zug nach Dresden zu fahren, müssen wir erst noch weiter nach Mittelherwigsdorf bis zum Bahnhof. Hinter der Grenze fahren wir auf dem ausgeschilderten Weg am Stausee in Olbersdorf vorbei und wir können am Bahnhof in den Zug steigen.


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