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Auf den Spuren von Leutnant Hellwig

24 km Distanz
176 m Aufstieg
174 m Abstieg

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Auf den Spuren von Leutnant Hellwig

 

Heute wandeln wir auf den Spuren von Leutnant Friedrich von Hellwig. Bekanntgeworden ist er 1806 durch eine waghalsige Befreiungsaktion. Nach der Schlacht von Jena und Auerstedt zogen 4000 gefangene Preußischen Soldaten in Richtung Eisenach. Sie wurden von französischen Soldaten bewacht. Hellwig ritt mit seinen 25 Husaren den Hang zwischen Petersberg und Kleinem Hörselberg herunter ins Hörseltal und überraschte die französischen Soldaten, die er bis Eisenach verfolgte. Wir radeln Hellwigs Weg heute in entgegengesetzter Richtung. Wenn wir uns den gleichen Hang hocharbeiten, den er herunterritt, denken wir dankbar daran, dass heute in Europa Frieden herrscht.

Dem ausgeschilderten Radweg der „Thüringer Städtekette“ folgen wir in Wutha bis zur Unterquerung der Bahnlinie. Wir fahren direkt auf die Felsen des Kleinen Hörselbergs zu. Dort oben stand Hellwig 1806 und erspähte die Ankunft des Zuges der gefangenen preußischen Soldaten, die nur von wenigen französischen Infanteristen bewacht wurden. Wenn wir die Straße erreichen, geht es abweichend von der Ausschilderung links auf die Weinbergstraße. Dieser folgen wir, bis in einer Linkskurve ein Schild uns links zum Hellwig-Denkmal weist. Dort überraschte Hellwig 1806 die französische Nachhut. Wenn wir den Weg wieder zurückfahren, überqueren wir die Straße und biegen nach wenigen Metern links auf einen Wirtschaftsweg ein, der uns recht steil den Berg hochführt. Ungefähr den entgegengesetzten Weg nahm damals Hellwig. Oben angekommen, stoßen wir auf eine Straße. Das sind die Reste der alten Autobahn durch die Hörselberge. Es ist doch sicher reizvoll, einmal mit dem Fahrrad über die Autobahn zu fahren. Wenn wir nach rechts abbiegen, führt uns der Weg zum Berggasthaus „Kleiner Hörselberg“, der einzigen Gaststätte auf unserem heutigen Weg. Anschließend geht es wieder zurück. Wir nehmen wie früher auf der Autobahn Wartburg und Burschenschaftsdenkmal in den Blick und fahren wieder zurück zur Kreuzung. Dort müssen wir jetzt nach rechts und folgen nach 100 m der asphaltierten Strecke nach links. Hier hatten die Husaren 1806 Aufstellung genommen. Ihr anschließendes Versteck befand sich weiter in Richtung Kleiner Hörselberg, der auf seiner Nordseite nichts von seiner Schroffheit erhnen lässt. Wir fahren jetzt jedoch weiter geradeaus über den Berg und die lange Gefällstrecke herunter ins Nessetal. Es gibt insgesamt drei befestigte Abzweige nach links. Der erste führt asphaltiert in Richtung Stockhausen. Der zweite auf Betonplatten nach Großenlupnitz. Der dritte nach links zweigt ab, wenn es geradeaus auf Schotter weitergeht. Diesem dritten Weg folgen wir. Er führt direkt auf die ausgeschilderte Route durchs Nessetal über Großenlupnitz und Stockhausen nach Eisenach.

 

Länge: 24 Kilometer

Höhenunterschied: 150 m

Schwierigkeitsgrad: einfach, hinter Wutha eine längere Steigung (ca. 80 Höhenmeter)

Anbindung: Wer will, kann mit dem Zug aus Richtung Gotha oder Schmalkalden bis Eisenach oder Wutha anreisen

Orte an der Strecke: Wutha, Großenlupnitz, Stockhausen

Sehenswertes an der Strecke: Hellwig-Denkmal in Wutha, Kleiner Hörselberg mit alter Autobahn, Nessetal zwischen Wenigenlupnitz und Stockhausen

Einkehrmöglichkeiten: Gaststätte Kleiner Hörselberg

Für Kinder ist die Tour geeignet.

Wer die Tour variieren möchte, kann von der Höhe aus verschiedene Wege wählen. Z.B. den Betonplattenweg nach Großenlupnitz. Oder vorher schon direkt nach Stockhausen. Auf diesem Weg gibt es auch einen Abzweig zum Gut Trenkelhof.

 


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