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Pässlich 02 - von Sautens (AUT) nach Sterzing (ITA)

125 km Distanz
3.144 m Aufstieg
2.984 m Abstieg

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Hoffentlich gut genächtigt, denn der zweite Tag ist die sogenannte Königsetappe. 

Nachdem die müden Knochen wieder auf dem Rad platzgenommen haben geht es aud der Ötztaler Bundesstraße relativ eben nach Oetz. Zwischen den beiden Ortschaften Habichen und Tumpen warten zwei Spitzkehren mit einer Steigung von 9 Prozent. Hat man Tumpen passiert geht es wieder ruhiger zu. Wer sich hier schon quält sollte umkehren, denn der eigentliche Anstieg beginnt erst in Zieselstein nach 38 km. 

Die nächste Rampe wartet schon kurz vor Sölden mit einer Steigung von knapp 5 Prozent. Wer glaubt durchatmen zu können wird schnell eines besseren belehrt, denn bereits nach der Ortsdurchfahrt Sölden und vor Zwieselstein wartet wieder eine richtige Rampe - wieder 9 Prozent Steigung.

Es geht durch die kleine Ortschaft Zwieselstein und hier beginnt erst der eigentliche Anstieg auf das 2509 m hohe Timmelsjoch. 

Gleich nach Zwieselstein beginnt wieder eine Rampe mit 8 Prozent Steigung bevor es flacher und "gemütlicher" wird, denn die Steigung beträgt dann bis kurz vor das Timmelseck (ca. 1840 m ü. NN) zwischen 4 und 5 Prozent.

Jetzt beginnt die fröhliche Schinderei. Sobald die erste große Kehre durchfahren ist fällt die Steigung nichtmehr unter 7 Prozent. Im Gegenteil! Die Steigung hält sich konsequent zwischen 7 und 8 Prozent. 

Entpannung, wenn auch nur kurz. Wenn man Hochgurgl durchfahren hat, was bei Streckenkilometer 49 der Fall ist, geht es 3 Kilometer bergab bis zum Timmelsbach.

Hochgurgel ist gleichzeitig Mautstation - für Radfahrer kostenfrei.

Die in der Abfahrt (8% Gefälle) erholsamen 150 Hm sind nicht gewonnen. Jetzt werden diese Höhenmeter im letzten durchweg 8 bis 9 prozentigen Anstieg in 9 Kehren wieder eingefahren.  

Ist das Timmelsjoch erklommen, überschreitet man gleichzeitig die Grenze nach Italien.

Die nächsten 28 Kilometer sind Abfahrt !!! Vorsicht ist insbesondere bei dem ersten Tunnel geboten, denn dieser - wie alle anderen noch folgenden auch - ist unbeleuchtet! Ein Rücklicht ist also unbedingt empfehlenswert.

Die Abfahrt endet in St. Leonhard in Passeier.

Dieser wunderschön gelegene Ortschaft ist nicht nur Endpunkt der Abfaht sondern gleichzeitig auch der Startpunkt für den zweiten, deutlich anstrengenderen Anstieg.

Wie bereits geschrieben beginnt der Anstieg in St. Leonhard in Passeier. Die nächsten knapp 19 km sind nicht nur anstrengend, auch nicht nur hart, sie sind brutal. Bis auf wenige Meter mit 4 Prozent Steigung geht der Anstieg größtenteils mit mit einer Steigung von 8 Prozent einher. Damit jedoch nicht genug, denn auf zwei Teilabschnitten beträgt die Steigung über über 11 Prozent.

Die Abfahrt ist ebenso eindrucksvoll wie der der Anstieg. Traumhafte Aussichten und tolle Serpentinen... Es ist wahrlich einer der Top 10 der Alpenpässe, wie es bereits das Magazin tour beschrieben hat. Die Abfahrt endet in Gasteig, direkt vor den Toren von Sterzing. 

In Sterzing ist auch das Tagesziel erreicht. 

 


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