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5 - Entdecken Sie Zeitzeugen rund um das Thema Wasser im Kohrener Land

71 km Distance
240m Ascent
240m Descent

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Start und Ziel: Parkplatz See-Camping Altenburg-Pahna

Streckenverlauf: See-Camping Altenburg-Pahna – Eschefelder Teiche – Frohburg – Benndorf – Wyhra – Zedtlitz – Borna – Bockwitzer See – Harthsee – Nenkersdorf – Prießnitz – Frauendorf – Greifenhain – Frohburg – Streitwald – Kohren-Sahlis – Rüdigsdorf – Linda – Rüdigsdorf – Altmörbitz – Dolsenhain – Bocka – Eschefeld – See-Camping Altenburg-Pahna

Im Kohrener Land finden sich viele historische und moderne Zeitzeugen rund um das Thema Wasser, von denen manche mit Hinweistafeln versehen sind. Einige von ihnen lassen sich auch bequem mit dem Fahrrad erkunden. Und wenn es um das Thema Wasser geht, ist natürlich der See-Camping Altenburg-Pahna ein idealer Ausgangspunkt für eine Tour.

Von dem beliebten Naherholungssee aus fahren Sie in östliche Richtung zu den Eschefelder Teichen. Diese wurden im 18. Jahrhundert durch das nahe gelegene Rittergut in Frohburg zur fischwirtschaftlichen Nutzung künstlich angelegt. Am Rand des größten Teiches, des Großteiches, befindet sich eine kleine Siedlung, Teichhaus genannt, mit einer Naturschutzstation. Von einem künstlich angelegten Damm aus können Sie hier u. a. Wasservögel beobachten.

Vorbei an Frohburg geht es weiter bis nach Benndorf. Hier erstreckt sich die Kläranlage Benndorf über eine Fläche von 12.000 Quadratmetern, was einer Fläche von fünf Fußballfeldern entspricht. Sie wurde 1995 in Betrieb genommen und arbeitet vollautomatisch und biologisch.

Kurz danach erreichen Sie Wyhra, wo ein Besuch im Volkskundemuseum empfehlenswert ist. Im Ort befindet sich auch eine ehemalige Getreidemühle, die angetrieben vom Wasser der Wyhra vermutlich schon im Mittelalter ihre Dienste verrichtete. Der Abbruch des Wehres 1993 bedeutete auch das Ende der Mühle. Lohnenswert ist auch eine Besichtigung der Arteltmühle mit Café in Wyhra. Von dort haben Sie einen schönen Blick in die Landschaft.

Nächste Station der Tour ist Zedtlitz, wo das Eisenbahnviadukt mit seinen zwölf Bögen beeindruckt. Am Lauf des Flüsschen Wyhra liegt die Schlossmühle Zedtlitz, in der seit Ende des 15. Jahrhunderts Getreide gemahlen wurde. Heute wird sie als Museum genutzt. Eine Besichtigung ist auf Voranmeldung möglich.

Vorbei am Wyhrawehr kommen Sie nach Borna, wo die Königsmühle aus dem 14. Jahrhundert ein Zeuge vergangener Zeiten ist. Vielleicht machen Sie hier am idyllischen Breiten Teich eine Rast, in dessen Nähe, im Schillerpark, die Wyhra-Pegelmessstelle Borna liegt. Am Breiten Teich wäre auch eine Weiterfahrt auf der Neuseenlandradroute möglich.

Unser Tourenvorschlag führt weiter zum Bockwitzer See, den Sie nördlich umfahren, um die heutige Schönheit der ehemaligen Tagebaulandschaft zu genießen. Während Sie oberhalb des Ufers entlangradeln, bieten sich immer wieder herrliche Aussichten auf den See und den gegenüberliegenden Uferbereich. Im Herbst können Sie am Restloch Südkippe unzählige Sanddornsträucher mit ihren orangefarbenen Beeren entdecken.

Weiter geht es zum West- und Südufer des Harthsees, auf den sich ebenfalls schöne Ausblicke eröffnen. Nachdem Sie Nenkersdorf durchquert haben, führt die Strecke ein Stück auf der Altenburg-Colditz-Radroute entlang. Diese bringt Sie bis nach Prießnitz, wo das Bauernrathaus eine Besonderheit ist. Auch die Landwirtschaftsausstellung im Rittergut Prießnitz ist sehenswert. Vorbei am Waldbad Prießnitz radeln Sie durch den Frankenhainer Wald und entlang des Bachtals der Eula nach Frauendorf.

In Frauendorf lohnt sich ein Abstecher zur Hermsdorfer Mühle, die Bestandteil eines schönen Vierseithofes ist und heute als Wohnhaus, Gaststätte und Pension genutzt wird. Über Greifenhain führt Sie die Strecke bis nach Frohburg, wo neben Schloss Frohburg u. a. der Centaurenbrunnen auf dem Markt sehenswert ist. In Frohburg befinden sich auch eine neue gestaltete Wyhra-Stauanlage und die ehemalige Schlossmühle. Sie war einst dafür bekannt, die besten Graupen der Gegend herzustellen.

Entlang der Whyra kommen Sie nach Streitwald zur Abtmühle, die heute in Privatbesitz ist. Gleich in der Nähe ist auch die Wyhrafurt markant. Sie erinnert an Zeiten, als an dieser Stelle noch ein wichtiger Verkehrsweg lag.

Die Route führt weiter auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse durch den Streitwalder Forst bis nach Kohren-Sahlis, wo sich Bäche wie Ratte, Katze und Maus zur Wyhra dazu gesellen. In der Töpferstadt mit ihrem bekannten Töpferbrunnen können Sie gleich drei Mühlen ansteuern, die Mittel-, Hain- und Obermühle. Kurz danach lohnt sich von Rüdigsdorf aus ein Abstecher nach Linda mit Lindenteich und Lindigtmühle, die heute noch funktionsfähig und ein Museum ist. Über Rüdigsdorf gelangen Sie nach Altmörbitz, wo die Talsperre Schömbach ein beliebtes Ausflugsziel ist. Auf der begehbaren Dammkrone informiert ein Lehrpfad über deren Entstehung und Aufgabe. Die Wasserfläche der Talsperre liegt zu einem Drittel auf sächsischem und zu zwei Dritteln auf thüringischem Gebiet.

Durch ein Stück des Leinawaldes gelangen Sie über Dolsenhain, Bocka und Eschefeld wieder zum Ausgangspunkt Ihrer Tour.


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