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1 - Schlösserroute durch das Land des Roten Porphyr

69 km Distance
490 m Ascent
490 m Descent

(1 rating)

Start und Ziel: Parkplatz Schloss Rochsburg

Streckenverlauf: Rochsburg – Arnsdorf – Penig – Langenleuba-Oberhain – Jahnshain – Linda –  Rüdigsdorf – Wüstenhain – Gnandstein –  Streitwald – Frohburg – Prießnitz – Elbisbach – Hopfgarten – Tautenhain – Geithain – Stollsdorf – Noßwitz – Rochlitz – Zaßnitz – Steudten – Fischheim – Wechselburg – Altzschillen – Göhren – Lunzenau – Rochsburg

In unserer gesamten Region lässt sich bis heute das Leben unserer Vorfahren erahnen. Entlang der Flüsse wurden einst Schlösser und Burgen gebaut, die bis heute ganz romantisch, stolz oder auch etwas mystisch das Landschaftsbild bestimmen.

Gleich am Ausgangspunkt der Schlösserroute befindet sich Schloss Rochsburg, das wahrlich märchenhaft anmutet. In seinen verschiedenen Innenhöfen, am Wehrgang und in der Schlosskapelle St. Anna gibt es so Einiges zu entdecken und nach der Besteigung des Bergfriedes eröffnet sich ein traumhafter Blick über die Umgebung. Im Museum ist zu sehen, wie hier einst gelebt wurde. Die Dauerausstellung „Kostüme aus zehn Jahrhunderten“ zeigt 52 Kostüme aus 1.000 Jahren Entwicklung der europäischen Mode.

Weiter geht es über die Muldenstadt Penig, in der Sie einen kleinen Abstecher zum Alten und Neuen Schloss Penig machen können, die jedoch nicht für Besucher zugänglich sind. Über beschauliche Dörfer und vorbei am idyllischen Lindenteich in Linda gelangen Sie nach Gnandstein, wo sofort die Burg Gnandstein ins Auge fällt. Sie gehört zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Burg- und Wehranlagen in Sachsen. Heute entführt sie mit der Burgkapelle und ihren Museumsräumen in die Lebenswelten der adeligen Burgbewohner barocker und nachbarocker Zeit. Immer wieder spannend ist auch die „Begegnung mit dem Schönen“, die im Südflügel das Ausstellungserlebnis der Sammlung Groß ermöglicht. Ihre erlesenen Gemälde, die schönen Möbel und eindrucksvollen Bildschnitzereien brauchen den Vergleich mit den Sammlungen der großen Museen in Leipzig oder Dresden nicht zu scheuen. Lohnenswert sind auch ein Blick vom 33 Meter hohen Burgturm und die Besichtigung des Burggartens.

Nächste Station der Tour ist Schloss Frohburg. Neben der Kunstkeramikausstellung von Kurt Feuerriegel zählt die klassizistische Raumaufteilung von Schloss Frohburg zu den Einmaligkeiten, die Besucher hier bestaunen können. Bildersaal, Steinsaal und mehretagige Kellergewölbe gehören zu den architektonischen Besonderheiten. Das Schlosscafé lädt zum Verweilen ein.

Vorbei an weiteren kleinen Ortschaften, am Schloss und Rittergut Prießnitz sowie durch die Stadt Geithain gelangen Sie nach Rochlitz, wo Sie Schloss Rochlitz empfängt. Mit seinen beiden mächtigen 50 Meter hohen Türmen bildet es mit der St. Petrikirche und dem historischen Stadtkern eines der schönsten Bauensembles in Sachsen. Das Schloss ist kein "Filzpantoffelmuseum" - unter fachkundiger Begleitung darf hier Geschichte hautnah nachvollzogen und vieles ausprobiert werden.

Ein weiteres Highlight der Route ist Wechselburg. Hier liegt nicht nur Schloss Wechselburg im Dornröschenschlaf. Vor allem ist die Basilika Wechselburg, die aus dem 12. Jahrhundert stammt, auf jeden Fall einen Besuch wert. Dank ihrer Porphyr-Elemente ist sie beispielhaft für die Architekturgeschichte der ganzen Region. Mit ihrem Lettner beherbergt sie außerdem eines der kostbarsten romanischen Kunstwerke der Welt. Seit 1993 beheimaten die Räume neben der Basilika ein Benediktinerkloster, das vom bayerischen Kloster Ettal aus gegründet wurde.

Kurz nach Wechselburg kommen Sie durch das Göhrener Viadukt. Es gehört zu den imposantesten deutschen Brückenbauten aus der Frühzeit des Eisenbahnbaus. Von hier aus ist es nicht mehr weit und Sie gelangen über Lunzenau zurück nach Rochsburg, den Ausgangspunkt der Tour.


5.0
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