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131. Pulheimer Sonntagstour

44 km Distance
20 m Ascent
20 m Descent

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Die älteren Forts des inneren Befestigungsgürtel:

Innerer Befestigungsgürtel Köln

Zwischen Otto-Fischer-Straße, Bahnhof Köln-Süd und der Zülpicher Straße befindet sich das Fort V, von dem nur noch der mittlere Gebäudeteil, das in einem Halbrund gebaute Kernwerk, erhalten ist und in dem heute Teile des "Geographischen Instituts der Universität zu Köln" untergebracht sind. Das 1841 bis 1846 erbaute und einst zweigeschossige Gebäude hat durch Erdanschüttungen an Höhe verloren. Auf der Innenseite des halbrunden Baues heben sich die vorspringenden runden Treppentürme von der klar gegliederten Front deutlich ab. Die Gestaltung der Fassadengliederung - im Wesentlichen geprägt durch Rundbogenfenster mit einem schlichten Überfangbogen und einem breiten Dachgesims - hat ihre Wurzeln in der Berliner Baukunst.

Das Fort IV an der Eifelstraße/Volksgartenstraße, benannt nach Erbgroßherzog Paul von Mecklenburg und um 1820 erbaut, wurde nach der Aufgabe als Festungsbauwerk 1887 bis 1889 in den damals neu angelegten Volksgarten einbezogen. Bei der damit verbundenen Umgestaltung wurden sämtliche Gräben bis auf ein Teilstück zugeschüttet und die beiden Treppenvorbauten zu Aussichtstürmen erhöht. Das halbrunde Kernwerk wurde zu einer Restauration mit Dachgarten ausgebaut. Der vor dem Kernwerk angelegte kleinteilig gegliederte Rosengarten ist noch vorhanden, die attraktive Gartengestaltung im Graben dagegen nicht mehr.

Von den ehemals neun Lünetten ist die Lünette 3 im Volksgarten (1841 erbaut) als Einzige in Resten erhalten gebliebene. Jedoch sind nur noch Teile des erdbedeckten Walles und das langgestreckte mittlere Gebäude vorhanden. In Köln hatten die Lünetten die vollständige Form von Bastionen mit je zwei Facen (dem Angreifer zugekehrte Seite) und Flanken (Bereich zwischen Feldseite und Wallmauer).

Das Fort I befindet sich am Agrippina-Ufer. Das Festungswerk an der Südbrücke wurde 1830 als Rheinschanze erstellt, 1841 zu einem Fort umgebaut und in die 1881 bis 1891 errichtete Umwallung einbezogen. Nach Aufgabe der Umwallung wurden die umliegenden Flächen sowie das Festungswerk 1914 bis 1916 in eine Grünanlage umgestaltet (früher Hindenburgpark, heute Friedenspark). Unter Beibehaltung der Höhenunterschiede von Gräben und Wällen entstand eine abwechslungsreiche Parkanlage mit Rosengarten, Baumhainen und Aufenthaltsbereichen. Das erhalten gebliebene Gebäude des Kernwerkes wurde eine Zeit lang als Mensa der Universität genutzt, heute befinden sich hier Aufenthaltsräume für Jugendgruppen. Auf dem Kernwerk wurde 1926 eine Kriegergedächtnisstätte errichtet.

Die in den Jahren 1906 bis 1910 für den Güterverkehr erbaute Südbrücke besitzt massive Brückentürme. Die unteren Bereiche dienten, wie bei der Hohenzollernbrücke, der Verteidigung des Brückenkopfes innerhalb der Festung Köln. Die niedrigen Räume im Innern wurden auch zur Aufstellung von Geschützen genutzt. So konnte zum einen der Zerstörung der Brücke durch den Feind vorgebeugt werden. Zum anderen konnte aber auch verhindert werden, dass die Brücke von Feinden als Verkehrsweg genutzt wurde. Die Schießscharten im Sockelbereich der Brückentürme haben demnach militärische Gründe.

Die Rheinkehlmauer am Deutzer Rheinufer wurde 1818 als sogenannte Infanteriemauer zur Verteidigung des Deutzer Rheinufers errichtet. Die aus waagerecht liegenden Basaltstelen erbaute und mit Schießscharten versehene Mauer ist heute zur Deutzer Seite hin bis auf Brüstungshöhe angeschüttet und nur von der Rheinseite als derartige Wehranlage sichtbar. Die Kehlmauer ist das letzte Zeugnis der ehemaligen Deutzer Befestigung. Im Zuge der Neugestaltung des Deutzer Ufers um 1940 wurde für die geplante "Internationale Verkehrsausstellung" die noch vorhandene Treppe im Bereich eines Mauerversprungs der Kehlmauer angelegt.

Das Fort XV (8) besteht heute nicht mehr. Von seiner Existenz zeugt nur noch die Geländegestaltung im Bereich des Rheinparkcafés, das zur Bundesgartenschau 1957 auf dem Trümmerberg des Forts errichtet wurde. Die Lage des zerstörten zentralen Kernwerks entspricht dem Standort des heutigen Cafés, von dessen höher gelegener Terrasse man in den einstigen Graben blicken kann.

Das nach Prinz Wilhelm von Preußen benannte Fort X (Neusser Wall/Lentstraße) wurde 1816 bis 1825 wie vier weitere Werke als isoliert gelegenes Fort errichtet und ab 1881 in die spätere Umwallung integriert. Es besteht aus einem inneren, halbrunden Bau und einem durch einen Graben getrennten, erdgedeckten äußeren Baukomplex, den wiederum ein Graben umfasst. Nach Aufgabe der Festungseigenschaft wurde Anfang der 1920er-Jahre auf dem Dach des äußeren Bauwerks ein Rosengarten angelegt. Die im Mauerwerk sichtbaren Entlastungsbögen und die teilweise Verwendung von Basalt als Baumaterial zeugen von der soliden Bauweise des massiven Bauwerks. Fort X ist in allen seinen wesentlichen Teilen noch im Original erhalten und gilt aufgrund seiner Grundstruktur als eines der großartigsten und bedeutendsten preußischen Festungswerke Kölns. Der geometrisch gegliederte Rosengarten steigert die Bedeutung des Festungswerkes. In den ehemaligen Gräben befinden sich heute Spielplätze.


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